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connection Spirit ist eine Zeitschrift für reife Spiritualität. Sie verbindet die Aufklärung mit der Mystik, die Spiritualität mit der Ökologie, die Erotik und die Wissenschaft mit der Religion und den Humor mit der Weisheit, denn alles steht miteinander in Verbindung. connection wurde 1985 gegründet und ist heute die älteste spirituelle Zeitschrift auf deutsch.

Wie vermittelt man Spiritualität?

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Wie vermittelt man Spiritualität?
A.H. Almaas und Karen Johnson.
Fotos: Ridhwan Foundation

Weisheit vom Podium verkündet

Ist das belehrend? Ist es inspirierend? Ist es ein »offener Raum«? Saleem hat an einem Seminar mit Almaas teilgenommen, in dem Frontalunterricht mit Kleingruppenarbeit abwechselte, und stellt sich dabei erneut die uralte Frage, wie spirituelle Weisheit am besten vermittelt werden kann...

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Weibliche Spiritualität

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Weibliche Spiritualität
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Sind Frauen bessere Menschen?

Frauen können genauso rücksichtslos und hinterhältig sein wie Männer findet unsere schwangere Ex-Redakteurin Christine Höfig. Frauen haben auch nicht mehr Gefühle als Männer, sie lassen sie nur ungenierter heraus. ...

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Die Schattenseite eines Megatrends

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Die Schattenseite eines Megatrends
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Heilsbringer Weiblichkeit?

Die wirkliche Macht liegt nicht bei »den Männern«, sondern in Strukturen, von denen Historiker nach dem Weltuntergang schreiben würden, dass sie so niemand wollte. Es ist nicht ein Zuviel an Männlichkeit, was Frauen, Männer und Kinder leiden lässt, sagt der Paar- und Sexualtherapeut Saleem Matthias Riek, sondern auf beiden Seiten sind Verletzungen zu heilen. Dann können wir einander den je einzigartigen Beitrag für das Wunder des Lebens voller Freude schenken...

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Von der Schwierigkeit, das Echte zu vermarkten

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Von der Schwierigkeit, das Echte zu vermarkten
Foto: flickr.com afronie

Der Wasserverkäufer am Fluss

Die große Schwierigkeit bei der Vermittlung der Essenz unseres Daseins ist, dass diese Essenz jedem ohne Vermittler zugänglich ist und ein Vermittler dabei im typischen Fall sogar mehr stört als nützt. Die meisten Methoden einer vermeintlichen Vermittlung oder Aufklärung über das Wesen unseres Daseins schütten diesen Zugang eher zu als ihn freizulegen. Was tun? Ein ernüchterter Verkäufer des Heiligen spricht hier aus 30 Jahren zumeist gescheiterter Versuche, auf das Selbstverständliche und Offensichtliche hinzuweisen...

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Vegan essen

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Vegane Ernährung
Foto: fisher fotostudio fotolia.com

Wie ich zur Veganerin wurde

Schon viele Jahre lang weitgehend vegetarisch lebend, wandte sich die Therapeutin und Autorin Gabriele-Saskia Drungowski vor gut zwei Jahren der veganen Lebensweise zu. Anlass war das Kulinarische: Vegan ist lecker! Dann kamen gesundheitliche, ethische und politische Gründe hinzu. Heute ist sie eine hoch engagierte Veganerin und erzählt hier von den Schritten, die dazu geführt haben, und nennt die Quellen, die sie dabei motivierten...

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Beziehungstrauma

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Beziehungstrauma

»Ich habe ein Beziehungstrauma«

Nach nichtrepräsentativen Erhebungen leidet jeder zweite Mensch an den Folgen einer unsicheren Bindung zu den primären Bezugspersonen seiner Kindheit. Wenn das nicht nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Psychologen und Therapeuten ist, dann haben wir da ein gewaltiges gesellschaftliches Problem. Oliver Bartsch, angehender Gestalttherapeut und Webredakteur von connection.de, hat dazu etwas zu sagen, denn er ist selbst einer von denen, deren Leben von einem »Beziehungstrauma« geprägt war...

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Medienarbeit im Kapitalismus

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Medienarbeit im Kapitalismus
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Was diese Zeitschrift war, was sie ist, was sie sein kann

Auch eine Zeitschrift wie »connection spirit« hat ein Eigenleben, eine Identität, einen Geist, fast wie ein Mensch. Und sie ist eine Ware, die sich auf einem Markt bewegt. Dort gibt und empfängt sie: Ideen, Meme, Eigenschaften. Dort hat sie Erfolg oder scheitert, meist beides und wird von beidem geprägt – ein Wesen mit Charakter, eine Persönlichkeit. Hier erzählt der Verleger Wolf Schneider aus der Geschichte dieser Persönlichkeit und Handelsware. Aus der Zeit, in der sie gestaltet wurde, und die sie mitgestaltet hat – und entwirft eine Zukunft...

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connection spirit 11/08

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Titelblatt 11/08
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connection spirit

Nr. 11/08

Verleugnung

Der Vorwurf der Verleugnung ist der Steinwurf eines im Glashaus Sitzenden. Dennoch: Unsere privaten und politischen Probleme können wir nur lösen, wenn wir uns auch dem zuwenden, was wir notorisch ausblenden

  • Zazen in Japan

    Frank Sanzenbacher fuhr nach Japan, um dort in einem kleinen Tempel ein paar Tage lang Zazen zu praktizieren
  • Berührung tut gut

    Inbegriff an Geborgenheit ist das Schwimmen in der Gebärmutter. So nahe werden wir einem Menschen später nie wieder sein, aber der Wunsch bleibt. Die Babymassage von Martina Hügli Boon erfüllt dem Baby diesen Wunsch

Heft 11/08 im Shop bestellen
 

Inhaltsverzeichnis

  • Editorial
  • Einsicht
  • Hier & Jetzt: Die Kurzmeldungen
  • Erleuchteter Scharlatan
    Ulrich Holbein schrieb ein närrisches Porträt von Osho

Schwerpunkt: Verleugnung

  • »Ich will es nicht wissen«
    Wolf Schneider aber will es wissen: Wo überall wir verleugnen oder verdrängen
  • Neusprech, Doppeldenk und Co
    Christine Höfig über George Orwells »1984« und unsere Gesellschaft
  • Fasziniert von Sathya Sai Baba
    war Conny Larsson zwanzig Jahre lang. Dann war Schluss damit
  • Schuld und Verdrängung
    Der Holocaust-Überlebende und Soziologe John Steiner im Interview
  • Verweigerung
    Dorothea Mihm erzählt von einem Patienten, der jede Pflegemaßnahme ablehnte
  • Reise ins Innere
    Max Wisshak führt uns in bezaubernde Höhlenwelten
  • WerWasWo
  • »Wenn du sitzt, bist du Buddha«
    Prakash Frank Sanzenbacher war bei einem Kurzretreat in Japan
  • Verstehen
  • Die Biodanza-Seite
  • Encounter und Geisterbahn zur Sinnfindung
    André Ahmed al Habib erzählt von einem sehr sinnlichen Theatererlebnis
  • Die weise Wölfin vom Seminarhaus Winkel
    Irene Siegl begegnete der Schamanin Loon Schneider
  • Rettende Umarmung
    Über die Kunst der Babymassage schreibt Martina Hügli Boon
  • Im Kino: Dalai Lama Renaissance
  • DVD-Rezension: Schwingung und Gesundheit
  • Bücher
  • Seminartests
  • Leserbriefe
  • Mensch werde wesentlich
  • Marktplatz
  • Innenansicht
  • Veranstaltungskalender
  • Inserentenverzeichnis
  • Vorschau/Impressum

Editorial connection spirit 11/08

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Photo
Wolf Schneider
Photo: Aniela Adams

Ist Wahrheit Ansichtssache?
Die subjektive und die objektive Welt

Früher nannte man die spirituellen Sucher »Wahrheitssucher«. Dann geriet die Wahrheitssuche in Misskredit. Zu oft hatten Menschen behauptet, »die Wahrheit« gefunden zu haben und missionierten dabei doch nur für ein von ihnen für absolut gehaltenes Weltbild: »Nur auf diese Weise wirst du selig, denn dies ist die Wahrheit!« Da begann man, sich mit »einer« Wahrheit unter vielen anderen zu begnügen, und ging dabei so weit, dass heute ein ethischer und kognitiver Subjektivismus Mainstream geworden ist, der ungefähr so klingt: »Jeder sieht das halt anders. Der eine findet dieses gut, der andere das. Die Welt ist für jeden eine andere.«

Grenzen der Toleranz

Was aber, wenn Frauen in Ägypten, Sudan, Äthiopien und Somalia, »es so sehen«, dass die Klitorisbeschneidung für ein junges Mädchen unentbehrlich ist? Was,wenn ein Albaner »es so sieht«, dass er für seinen ermordeten Bruder nun einen Mann aus der Familie des Mörders töten muss, weil die Familienehre das verlangt? Was, wenn ein tansanischer Geistheiler (!) seinen Kunden rät, ein Körperteil von einem lebenden Albino zu besorgen, zum Beispiel ein Teil von einem abgehackten Bein, als Allheilmittel? »Der sieht das halt so« – Ansichtssache?

Nein, irgendwo hört es auf mit der noch tolerablen »Ansicht«. Aber wo? Wenn Kreationisten meinen, die Welt sei vor ein paar tausend Jahren von Gott erschaffen worden, dann dürfen sie das von mir aus gerne glauben. Wenn sie aber Lehrer unter Druck setzen, die die Evolutionslehre unterrichten, als die am besten bestätigte Lehre von der Entstehung des Menschen, dann geht mir das schon zu weit, obwohl das noch nicht Gewalt im engeren Sinne ist.

Ethischer Konsens

Wir brauchen eine Ethik, die weltweit Konsens findet. Der Weg dorthin mag noch weit sein, aber es ist nötig, dafür die ersten Schritte zu tun.Wir brauchen eine Ethik,die das Erreichen von Glück und das Vermeiden von Leid zum Inhalt hat, und diese Ethik braucht auch einen Konsens über eine Welt, die nicht nur »Ansichtssache« ist, sondern die es tatsächlich gibt: über die Welt, wie sie wirklich ist. Wir betrachten sie aus sehr verschiedenen Blickwinkeln und mit verschiedenen Prioritäten, die unsere Selektionsfilter bestimmen. Aber wir alle wollen Glück, Liebe, Gesundheit, wirtschaftlichen Wohlstand, Sicherheit vor Gewalt und wohl auch Bildung, Information, Bewegungs- und Handlungsfreiheit.So verschieden sind unsere Selektionsfilter nun auch wieder nicht, trotz all der kulturellen Differenzierung, die aus der Welt eine so schön glitzernde Vielfalt macht.

Kognitiver Konsens

Um einen solchen, meines Erachtens nötigen Konsens über »die Welt da draußen« zu erlangen, müssen wir uns auch mit dem Verleugnen von Tatsachen beschäftigen. Warum blenden wir einigeWahrheiten aus,während wir andere gelten lassen oder sogar dafür missionieren? Warum ist es so schwer, die eigenen blinden Flecken zu konfrontieren? Warum brauchen wir manchmal Jahre,um »Offensichtliches« wirklich zur Kenntnis zu nehmen und un- ser Verhalten entsprechend zu ändern?

Der Mensch ist ein sehr komplexes Wesen. Es ist jedenfalls nicht so, dass unsere Augen einfach die Welt da draußen abfotografieren, und unser Gedächtnis speichert diese Bilder dann ab, damit sie unser künftiges Handeln leiten. Nein, es ist viel, viel komplizierter! Wir vergessen und verdrängen, verleugnen und verdrehen Tatsachen, verzerren sie oder verschieben den Kontext und bilden so unser Weltbild, das uns dann leitet und unser Handeln zur »Ansichtssache« macht. Das so Verzerrte und nur halb Verstandene kolportieren wir auch noch und schaffen so Gemeinschaften, die uns in dem nun für wahr Gehaltenen bestätigen und uns »Recht geben«.

Gutes Handeln setzt jedoch ein einigermaßen wahresWeltbild voraus.Erst mit einem solchen können wir Gutes tun. Wer glaubt, dass man Kindern durch Schadenszauber eine Krankheit anhexen kann (Millionen von Afrikanern glauben das), oder dass ein Selbstmordattentäter gleich nach seiner Tat im himmlischen Paradies von Jungfrauen verwöhnt wird, der irrt sich und wird mit diesem Irrtum nichts Gutes tun.

Uns unseren Verleugnungen und Verdrängungen zu stellen,dem,was wir »nicht wahrhaben wollen«, das wäre auf dem langen Weg zu einer besseren Welt der erste Schritt.

Titelseite connection spirit 11/08

Aus dem Heft connection spirit November 2008

Ich will es nicht wissen

Details

Fokus

Unser Ich und unsere Gemeinschaften basieren darauf, gewisse Tatsachen nicht wahrhaben zu wollen

Wenn ich von etwas weiß dass es wahr ist, will es aber nicht wahrhaben, dann ist das eine Verleugnung. Ist das Verleugnete nicht nur aus dem Fokus des aktuellen Bewusstseins verschwunden, sondern kaum mehr erinnerbar, dann ist es verdrängt (Sigmund Freud prägte diesen Begriff). Das Verleugnete, Negierte ist dann ausgeblendet, der Lichtkegel des Bewusstseins führt nun nicht mehr dort hin. Dauerhaft ausgeblendete, verdrängte Bereiche von einem selbst nennt man blinde Flecken. Über diese Lücken in meinem Bewusstsein wissen andere mehr, ich will es nicht wissen. Dieser Wille kann mich schützen vor etwas psychisch Unerträglichem, er kann aber auch seelische Entwicklung verhindern. Ziel der spirituellen Entwicklung, der Reifung des Menschen ist immer, sich auch die ausblendeten Seiten ansehen zu können, sie zu integrieren und so ganz zu werden

Etwas wahrhaben oder nicht wahrhaben zu wollen, setzt voraus, dass man weiß was wahr ist. Dann erst kann man jemand bezichtigen, etwas nicht wahrhabenzu wollen, etwas zu verleugnen, zu verdrängen oder an einer bestimmten Stelle einen blinden Fleck zu haben.

Der heutzutage so populäre Subjektivismus sagt: Wir erschaffen uns je unsere eigene Welt. Wenn du etwas anderes wahrnimmst (für Wahrheit hältst) als ich, heißt das einfach, du bist ein anderer Mensch als ich und lebst folglich in einer anderen, eben der von dir wahrgenommenen Welt. Wir sind ja nicht gleich, wir sind nicht dieselben. Wir sind sehr verschiedene Menschen und nehmen deshalb auch ganz unterschiedliche Welten wahr.

Hat es den Gulag gegeben? Den Holocaust? Alles nur eine Folge davon, wer gerade hinschaut?

Ein Leben ganz ohne Außenwelt, jeder in seiner Taucherglocke des jeweils individuell ganz anders Wahrgenommenen, damit kann ich mich jedoch nicht abfinden. Hat es den Gulag gegeben? Den Holocaust? Alles nur eine Folge davon, wer gerade hinschaut? Das kann es wohl nicht sein. Solchem Subjektivismus jedenfalls hänge ich nicht an. Ich weiß dass jeder von uns die Welt sehr verschieden wahrnimmt, weil wir Menschen sehr verschieden sind, mit sehr verschiedenen Biografien, Prioritäten des zu Beachtenden, mit sehr verschiedenen Filtern der Wahrnehmung und Erinnerungen und sehr verschiedenen Brillen, durch die wir die Welt betrachten. Aber wir sind keine Inseln, keine Autisten, keine Monaden im Universum, und wir leben nicht in verschiedenen Taucherglocken ohne Funkkontakt untereinander im Ozean eines unergrndlichen Ganzen.

Paar Rücken an Rücken

Zusammenhalt durch gemeinsame Illusionen

Die Wahrheit, das ist die als objektiv vorhanden postulierte Außenwelt, deren objektiver Tatsächlichkeit wir uns annähern können. Wir nehmen sie anders wahr, jeder von uns, aber nicht völlig anders. Wir sind subjektiv und dürfen das auch sein, aber die Annäherung an eine Einigung ber eine Außenwelt, die du so wahrnimmst wie ich, die sogar meine Feinde so ähnlich wahrnehmen wie meine Freunde, das bleibt fr mich ein hohes Ziel jeder Kommunikation, Ethik und Politik. Ob ein Sathya Sai Baba Gegenstände materialisiert oder dies nur vortäuscht (siehe die Schilderung von Conny Larsson auf den Seiten 26–29), bleibt für mich ein relevanter Unterschied, den bloß auf verschiedene Blickwinkel und subjektiv hinaus projezierte Welten zurückzuführen mir nicht genügt. Ob jemand mich belogen hat oder selbst getäuscht wurde, macht für mich einen großen Unterschied aus. Ob jemand vom Holocaust wusste und diesen leugnete oder tatsächlich nichts davon wusste, macht für mich einen großen Unterschied aus, und auch all die feinen Unterschiede zwischen gar nichts wissen, nichts weiteres wissen wollen, etwas wissen, es aber nicht sagen, es wissen und etwas Falsches sagen, also lügen, alles das sind bedeutsame Unterschiede. Dem populären, dies alles verwischenden Subjektivismus kann ich mich nicht anschließen.

Dennoch ist mir bewusst, dass Gesellschaften, Kulturen, Subkulturen, Szenen, Zirkel und Sekten Kollektive sind, die innerhalb des Kollektivs ähnliches verleugnen und fr wahr halten, ähnliche blinde Flecken haben und ähnliche Wahrnehmungsfilter. Das bindet sie, das schafft Harmonie nach innen und Verteidigungsbereitschaft nach außen, das gibt ihnen Identität. Das ermöglicht überhaupt erst eine verständnisvolle, innige Kommunikation innerhalb der jeweiligen Gemeinschaft oder Sozietät. Ohne ein Mindestmaß an Ähnlichkeit der Wahrnehmungsfilter kann kein Kollektiv bestehen.

Wunder der Kommunikation

Das kleinste Kollektiv ist das Paar. Wie kann sich ein Paar untereinander verstehen? Wo doch die Frauen von der Venus und die Männer vom Mars stammen und je zwei Menschen so verschiedene Biografien haben, so verschiedene Eltern und Prägungen in ihrer Kindheit! Es ist ein Rätsel und ein Wunder. Nach all den Erfahrungen ber gescheiterte Kommunikation in der Politik, in der Wirtschaft, in der Gemeinschaft, der Familie und der Paarbeziehung, habe ich meine Einstellung geändert und sage mir nun: Es ist ein Wunder, wenn Kommunikation gelingt! Seien wir glücklich ber diese Wunder; immer mal wieder geschehen sie, inmitten all der Möglichkeiten, sich auch misszuverstehen.

Ja, manchmal gelingt Kommunikation. Oder ist das nur eine Täuschung? Eine Kommunikation halten wir doch erst dann für gelungen, wenn weitere Kommunikationsvorgänge uns bestätigen, dass der erste eine Verständigung war, kein Missverständnis. Also ist auch das mögicherweise ein sich selbst bestätigendes System, eine Wolke der Illusion, der wir nur immer weitere, bestätigende Nebelschwaden hinzufgen? Kann sein.

Der Optimist in mir aber hofft und glaubt, dass es nicht so ist. Mit all meinem Zweifel und meiner Skepsis sage ich mir: Wenn mit all diesen Zweifeln an der menschlichen Fähigkeit von der Welt etwas wahrzunehmen, es mir immer noch so scheint, als gäbe es eine Sonne und eine Erde, Mitmenschen, Tiere und Pflanzen, den Boden unter meinen Füßen und jedes Jahr wieder einen Frühling, dann muss da doch auch etwas dran sein! Ich glaube, dass es das alles gibt! So lange, bis mir diese Theorie von einer gemeinsamen, tatsächlich vorhandenen Wirklichkeit, widerlegt wird. Erst wenn es in einem März in Deutschland mal keine Anzeichen eines Frühlings mehr gibt oder die Gravitation mich mal nicht mehr auf dem Boden hält, wird dieser Glaube erschüttert sein, und ich werde wissen, dass ich mich hierin getäuscht habe.

Paargeschichten

Sie hat eine andere Geschichte in Erinnerung ber unseren gemeinsamen Urlaub als ich. Aber wir waren dort doch zusammen!

Zurück zum Paar. Sie hat eine andere Geschichte in Erinnerung über unseren gemeinsamen Urlaub als ich. Aber wir waren dort doch zusammen! Ja, jeder mit seinen Augen. Paargeschichten und die Unterschiede in der Darstellung des Erlebten sind exzellente Beispiele fr die Interaktion verschiedener Selbst-, Fremd- und Weltbilder. Sogar einander Liebende erzählen verschiedene Geschichten von einem gemeinsam erlebten Ereignis. Wie viel größer müssen die Unterschiede sein zwischen Völkern, die einander begegnet sind, ohne einander zu lieben! Diese riesigen Kollektive, die sich oft nicht einmal freundlich gesonnen sind. Die Griechen und die Türken auf den beiden Seiten der Ägäis; oder auch die Geschichte Ostasiens im 20. Jhd. aus japanischer und aus chinesischer Sicht, das sind jeweils zwei sehr verschiedene Geschichten. Leugnen die Japaner die Barbarei ihrer Besatzerzeit in China? Offenbar ja. Aber auch dieses anscheinend Offenbare setzt eine Einigung voraus ber das, was wirklich geschehen ist. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, den jeweils Neuen an der Macht. So wird es immer neue Feststellungen geben ber das, was verleugnet wurde, je nachdem, wer gerade an der Macht ist, das ist in der Politik nicht anders als im Privaten.

Die Macht des Schnitts

Der Film wird im Schnitt gemacht, sagen die Cutter, aber auch die Schauspieler und Regisseure wissen es: Im Schnitt stirbt jeder!

Nehmen wir die Geschichte einer Beziehung: Sie hat einen neuen Partner und stellt das mit ihrem Ex Erlebte nun ganz anders dar als damals, als die Beziehung noch Gegenwart war. Einige Ereignisse verschwinden völlig aus der Darstellung, vielleicht auch aus dem Bewusstsein, andere erreichen Prominenz und werden als typisch erklärt. Man legt sich eine neues Selbstbild zu, eine neue Biografie, die besser zu den aktuellen Bedürfnissen passt. Vielleicht muss man dazu nicht einmal lügen, die Auswahl allein genügt meist schon. Der Film wird im Schnitt gemacht, sagen nicht nur die Cutter, auch die Schauspieler und Regisseure wissen es und sagen deshalb, mit dem ihnen eigenen Zynismus: Im Schnitt stirbt jeder! Ist eine Beziehung zuende, wird ein neuer Schnitt des gespeicherten Materials hergestellt. Was nicht schwer ist, denn hier hat man ja nicht nur die fünf- oder zehnfache Menge an aufgenommenem Material gegenüber der vorgesehenen Sendezeit (man publiziert ja sein Selbstbild in den je eigenen Kreisen), sondern die millionenfache. Umso mächtiger ist hier die zensierende, wirklichkeitsgestaltende Macht des Schnitts.

Verleugnet er nun das Glück, das er mit seiner Ex erlebte, weil er sich mit der Neuen gut fühlen will? Oder verleugnet er das Unglück, das er mit seiner jetzigen Gefährtin schon erlebt hat, um es weiter mit ihr aushalten zu können, weil er weiter mit ihr zusammen bleiben will? Wir gestalten unsere Identität, unsere Selbst-, Fremd- und Weltbilder durch die Schnitte in unserer Erinnerung und unserem Bewusstsein. Dieses Cutting, diese Schnitttätigkeit hat sehr viel mit unseren Bedürfnissen zu tun und oft sehr wenig mit dem, was tatsächlich war. War etwas selten, oft oder nie? War es (ist es) typisch oder untypisch? Alles das bestimmt der Schnitt.

Wie viel Wahrheit kann ich zulassen?

Das Ego ist eine wandelnde Schuldzuweisung, sagte ich mir einmal nach einem besonders frustrierenden Konflikt. Ein Mensch sagt ich – der oder die bin ich und Das habe ich gemacht, je nachdem wofür er oder sie Verantwortung übernehmen will. Normal ist es, für das Unglck im eigenen Leben die Ursache außerhalb des Ich zu sehen (die Wirtschaft, der Partner, das Wetter, der Straßenverkehr…) für das Glck jedoch innerhalb: Das ist mir passiert, weil ich so gut, so intelligent, so aufmerksam, treu oder sonstwie tugendhaft bin. Tut gut, das so zu sehen. Ist vielleicht sogar nötig, das immerhin ein bisschen so zu sehen, sonst rutscht man ab in die Depression. An allem erfahrenen Unglück sich immer nur selbst die Schuld zu geben, wer hält das schon aus? Dazu müsste man schon ein spiritueller Musterschüler sein, der ohne Ego leben und die Erleuchtung erlangen will. Die Psychologie jedenfalls sagt: Ein robustes Ego ist eine gute Überlebenshilfe. Immer nur so viel an Wahrheit zulassen, wie man auch psychisch verkraften kann; nicht zu viele blinde Flecken auf einmal beseitigen wollen, das ist gewiss keine schlechte Devise.

Lücke im Weltbild

Tröstlich finde ich, dass die Biologie das alles erklären kann. Die Netzhaut des Auges bildet ab, was wir von der Welt sehen. Jedes der Zäpfchen und Stäbchen dort leitet einen winzigen Teil des Wahrgenommenen in einem Nervenstrang weiter ans Gehirn. Nur dort, wo diese Stränge alle zusammenlaufen, kann kein Bild ans Gehirn weitergegeben werden, denn dort sind keine Rezeptoren, nur Nervenstränge. Ergibt das eine Lücke in unserem Weltbild? Zunächst ja, aber das Gehirn füllt diese Lücke umgehend mit den Farben und Formen, die es in der Umgebung der Lücke wahrgenommen hat. Das geht so schnell, dass wir einer Lücke gar nicht gewahr werden.

Ein Menschlein in der Menge, in der Fußgängerzone einer Großstadt, ein Ich. Es nimmt alle anderen um sich herum wahr, aber sich selbst nicht. Keiner kann sich selbst sehen; es kann ja auch keine Kamera ein Bild von sich selbst machen (auch mit einem Spiegel nimmt man nur das Spiegelbild wahr). Dieses Menschlein hat also eine Lücke in seinem Weltbild, genau dort, wo es selbst ist. Mit einer Lücke aber wollen wir, können wir nicht leben (die Lateiner nannten es den horror vacui), wir füllen diese Lücke also durch das, was um uns herum ist: Da sind andere Menschlein um mich herum; dann bin wohl auch ich so einer, und die Lücke ist gefüllt.

Du bist grün!

Es gibt noch andere Arten, diese Lücke zu fllen. Wenn ich nicht weiß wer ich bin (Wer weiß das schon?) und jemand sagt mir Du bist grün!, dann halte ich mich erstmal für grün. Vor allem dann, wenn alle zu mir sagen Du bist grün! Viele deutsche Juden in den 30er Jahren wussten gar nicht, dass sie Juden waren. Sie waren Deutsche und fühlten sich so. Sie waren nicht religiös, feierten Weihnachten wie alle anderen Deutschen auch und sahen aus wie Deutsche. Erst der Rassismus der Nazis hat sie zu Juden gemacht.

Solche ausgrenzenden Definitionen mssen jedoch keine negativen sein. Den Dalai Lama hat die tibetische Tradition zum Dalai Lama gemacht durch eine ganz spezifische Auswahl und die darauf folgende Erziehung. Ein indischer Brahmane oder ein europäischer Adeliger sind Ausgrenzungen, die den so Auserwählten eine Menge Vorteile bringen.

Die Heiligen

In den katholischen Ländern wird die Jungfrau Maria als Mutter Gottes verehrt und prägt ein Ideal von Weiblichkeit. Sie ist doch eine Frau, hat sie ihre Tage? Unvorstellbar. Sie hat auch keine Klitoris und gewiss kein Arschloch (Was macht sie nur mit dem, was sie gegessen hat und nicht verdauen kann?). Sie ist eine irreale Figur, ein Mythos, ebenso wie Padre Pio, der heute populärste Heilige Italiens, der den Wundmalen Christi, die seine Fans so sehr begeisterten, mit Phenol nachgeholfen haben soll (berichtete die FAZ vom 26.10.2007).

Sathya Sai Baba als Inkarnation Gottes ist in ähnlicher Weise ein Mythos, aber in diesem Falle einer, mit dem ein lebender Mensch zu spielen und ihn für sich zu nutzen weiß. Er nutzt den Mythos für seine pädophilen Bedrfnisse. Ein ganzes Kollektiv, eine ganz eigene Gesellschaft um ihn herum (die SSO, Satya Sai Organisation) ist eng verflochten mit der indischen Gesellschaft und hat weltweit Filialen, sie macht diesen Schwindel mit und unterstützt ihn.

Schwindel?

Die SSO ist doch eine Sekte! Machtmissbrauch, sexueller Missbrauch, Korruption und Lügen, das kennt man doch von den Sekten! Wer so denkt, sitzt in der Regel selbst in einem Glashaus und wirft mit Steinen. Das gilt vor allem für die Kirchen, denen die Themen sexueller Missbrauch unter dem Mäntelchen eines Heiligen Amtes, Korruption und Lügen nicht fremd sind. Aber auch nationale Regierungen, Staaten und wirtschaftliche Organisationen haben ein Selbst- und Weltbild, das in der Regel mehr oder weniger auf Verleugnung basiert. Die Unterschiede sind nur quantitatv: Die einen verleugnen mehr, die anderen weniger. Eine Organisation oder einen Menschen ohne Weltbild gibt es nicht, und da kein Weltbild die ganze Welt in ihrer Fülle und Komplexität erfassen kann – man kann ja nicht mal einen einzigen Menschen in seiner Flle und Komplexität ganz erfassen – blendet jedes Welt-, Fremd- und Selbstbild etwas aus. Die Frage ist jeweils nur: Wie viel wird ausgeblendet, und wie wesentlich ist das Ausgeblendete.

Tunnelblick

Die Persistenz des Tunnelblicks

Diese Beobachtung will jedoch keine Übeltaten relativieren, sondern ich will damit den allgemein menschlichen, psychischen Vorgang der Verleugnung erhellen. Unsere Aufmerksamkeit ist lenkbar. Wir lenken sie immer auf das, was wir gerade für am Wichtigsten halten: Wir konzentrieren uns. Diese Fähigkeit wird überwiegend als positiv eingeschätzt. Sie kann allerdings zur Persistenz des Tunnelblicks führen: Links und rechts des Fokus nehmen wir dann nichts mehr wahr. Wenn Sai Baba vor unseren Augen Uhren materialisiert sind wir so gebannt von seiner Aura, dass wir das so wenig sehen, wie wenn uns ein Zauberkünstler hinters Licht führt, nur: Sai Baba maßt sich an, er könne das, weil er Gott ist (und du nicht!); der Zauberkünstler hingegen leugnet nicht, dass er Tricks anwendet. Und auch die Kundalini-Erweckung eines Sai Baba ist niederträchtig: Sie trachtet (jedenfalls im Sinne der indischen höher/niedriger-Philosophie, die übrigens nicht die meine ist) nach dem Niederen: Sex. Der Guru wil Sex, er masturbiert die Jungs, aber er tut so, als sei es das Höchste, das Heilige, eine Berührung von Gott selbst.

Bittere Erkenntnis

Ein halbes Leben lang für den Kommunismus zu kämpfen und zu dann zu entdecken, dass Stalin nicht etwa der kommunistischen Gesellschaft den Weg bereitet hat, das ist bitter

Sein Leben in Hingabe an Sai Baba zu verbringen und dann zu entdecken, dass er ein Betrüger ist, so wie Conny Larsson das erlebte, das ist bitter. Dem schönen Schein eines Gurus aufgesessen zu sein, ist aber keineswegs die einzige Art der Lebenslüge: Vierzig Jahre lang Priester sein, sich mit dem Zölibat herumquälen, sich ständig vom Teufel versucht fühlen und dann entdecken, dass Gott das nicht so gemeint hat, auch das kann bitter sein. Oder ein halbes Leben lang fr den Kommunismus zu kämpfen und dann zu entdecken, dass Stalin nicht etwa der kommunistischen Gesellschaft den Weg bereitet hat, sondern nur sein eigenes Terrorregime aufgebaut hat, mit mehr als zwanzig Millionen Opfern, das ist bitter. Fr etliche italienische, französische und deutsche Kommunisten hat das Erwachen aus dieser Verdrängung der Schattenseiten des Sozialismus qualvolle lange Jahre gedauert. Nun zu wissen: Ich habe so viele Jahre meines Lebens vergeudet für ein falsches Ziel, das ist bitter. Aber wir lernen, das ist der Trost. Und hoffentlich dauert es das nächste Mal nicht so lange!

Das positive Denken

Auch das positive Denken hat mit Verleugnung zu tun, sagen seine Kritiker. Setze die rosarote Brille auf, und du siehst: Die Welt ist schön! Kein Leiden mehr und kein Elend, denn Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters; wenn du nur schön genug hinaus blickst, ist auch das Angesehene schön. Wie so oft, spielt wohl auch hier das richtige Ausmaß die entscheidende Rolle, die Dosierung, die zwischen Gift und Heilmittel den Unterschied ausmacht. Nur das Elend in der Welt zu sehen, die Probleme da draußen und auch hier drinnen, bei mir, macht pessimistisch und unglücklich. Das kann so weit gehen, dass ein solcher Mensch mit seinem düsteren Blick keinem mehr helfen kann, auch wenn doch gerade er das können müsste, er, der die Probleme sieht! Wer nur Positives sieht, kann natürlich ebenso wenig helfen, für ihn gibt es ja gar kein Elend.

Glückbringende Lebenslügen

Lebenslgen können auch glücklich machen, ohne irgend jemandem zu schaden. Nehmen wir einmal an, du, meine Lebenspartnerin, und ich, wir halten uns für das verkannte Prinzenpaar des Universums, die Reinkarnation von Inanna und Dumuzi oder Echnaton und Nofretete. Wir wissen, dass wir dies noch geheim halten müssen, weil die Welt noch nicht reif dafür ist, sie ist in ihrer Bewusstseinsentwicklung einfach noch nicht so weit, in diesen wirren Zeiten zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Das glauben wir bis zu unserem Tod (denn die Zeiten, die werden einfach nicht reif), und wir sind glücklich damit, denn wir sind ja was ganz Besonderes! Das wäre ein Beispiel für eine objektive Lebenslüge, die funktioniert, und gegen die ethisch nichts einzuwenden ist.

Es gibt noch viele andere Lebenslügen, die ziemlich gut funktionieren. Zum Beispiel halten mehr als eine Milliarde Menschen Mohammed für den letzten Propheten Gottes. Das ist ein etwas größeres Kollektiv als das eben genannte Paar, aber es funktioniert im Prinzip genauso. So lange keiner in dieser Gemeinschaft (der Umma des Islam) an den diese Gemeinschaft konstituierenden Thesen (von außen gesehen sind es Lebenslügen) zweifelt, gibt es innerhalb dieser Gemeinschaft hierber keine Konflikte. Konflikte gibt es erst, wenn einer etwa sagt: Es gibt auch nach Mohammed noch weitere Propheten Gottes; ich zum Beispiel bin ein solcher!

Spekulation auf steigende Werte

Zur Zeit kollabieren weltweit die Banken, die sich verspekuliert haben. Wenn es schlimm kommt, reißen sie die ganze Weltwirtschaft mit hinein in ihre Krise, mit Verteilungskämpfen um Wasser, Öl, Nahrungsmittel und andere Rohstoffe. Jede Verspekulierung ist auch eine Verdrängung oder Verleugnung von Schwächen und Risiken: Ein Kreditnehmer kann pleite gehen; Aktienwerte können abstürzen; Rohstoffe, auf die man gesetzt hat, können im Preis fallen.

Solche Ausblendungen von Risiken in der Wertentwicklung kann man auch bei der Entwicklung der Kunstwerte beobachten. In den vergangen Jahren sind die bei Auktionen erzielten Preise fr Kunstobjekte in Höhen gestiegen, die man vorher kaum fr möglich hielt (ein extremes Beispiel dafür ist Damien Hirst). Das sind keine realen Werte, denn mit diesen Kunstobjekten kann sich keiner sattessen; man kann damit auch nicht heizen oder sich kleiden und mit ihnen auch sonst kaum einen direkten wirtschaftlichen Nutzen erzielen. Nicht einmal, weil sie etwa schön wären, sind sie teuer, sondern nur, weil man vermutet, dass sie bald noch teurer werden.

Weltwirtschaft in Trance

Auch unsere Weltwirtschaft als Ganzes lebt von der Verleugnung. Jeder weiss, dass diese Wirtschaft unseren Biotop ruiniert: die Überfischung der Meere, die Abholzung der Regenwälder, der CO2-Ausstoß unserer Transportmittel, die Ökobilanz unserer Fleischwirtschaft, alles das ist hinreichend bekannt. Dennoch fließt dieses Wissen nur minimal in das Handeln der diese Wirtschaft bestimmenden Akteure ein. Sie sind wie in Trance, sie machen einfach weiter, wie ein Junkie, der um die Wirkung seiner Droge weiss und sich dennoch täglich wieder eine Ladung davon gibt. Die Endlichkeit der Ressourcen, der Verfall des Biotops, die Vermüllung der Ozeane und Landflächen, die Verwüstung der Trockengebiete, die Verknappung von Trinkwasser, es wird ausgeblendet, man will es nicht wissen. Al Gore konnte durch seine gewaltige, weltumspannende, jahrelange PR-Arbeit (An inconvenient truth) eine einzige dieser Wahrheit, den Treibhauseffekt, aus der Verdrängung holen. Nun spricht man überall vom Abschmelzen der Pole und Ansteigen des Meeresspiegels, die anderen Wahrheiten (Übervölkerung, Überfischung, Atommülllagerung usw.) bleiben weiterhin in der Verdrängung: Wir wollen es nicht wissen, sonst müssten wir ja unser Leben ändern, und das ist dann doch ein bisschen zu viel verlangt.

Das erste Opfer ist die Wahrheit

Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Wahrheit, sagt man, denn sobald die Parteien beginnen zu kämpfen, belügen sie die Welt mit ihrer selbstgerechten Darstellung der Ereignisse. Man sagt aber auch (mit Heraklit): Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Dann kann es in Wahrheit keine Dinge geben, denn die Wahrheit ist ja bei der Zeugung geopfert worden! Weniger überspitzt gesagt: Bei Konflikten und Trennungen gibt es immer sehr verschiedene Weltbilder, noch viel mehr als sonst, und die Gegenseiten werfen einander Verleugnung vor.

Kulturen und Gesellschaften sind, insofern sie nicht nur wirtschaftliche, sondern auch geistige Gebilde sind, im Wesentlichen Fürwahrhaltungs-
gemeinschaften

Kulturen und Gesellschaften sind, insofern sie nicht nur wirtschaftliche, sondern auch geistige Gebilde sind, im Wesentlichen Fürwahrhaltungsgemeinschaften. Das heißt: Sie halten dieselben Behauptungen für wahr und verleugnen dieselben Wahrheiten. Ob religiös oder nicht, sie sind Glaubensgemeinschaften. Ihr gemeinsamer Glaube macht ihren Zusammenhalt aus. Das gilt auch für die Weltwirtschaftsgemeinschaft und ihren Glauben an das Geld (der gerade in eine schwere Krise geraten ist).

Erst in der Meditation, im Eintauchen in die mystische Wahrnehmung werden diese Glaubenstrancen verlassen. Erst der Meditierende, der unvoreingenommen Wahrnehmende erkennt, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt. Das Ich hängt mit dem Ganzen zusammen und alles untereinander. Kein Ding, kein Mensch, kein Ich ist eine Insel.

— Wolf Schneider

»Wenn du sitzt, bist du Buddha«

Details

Der Tempel
Der Aufgang zur Buddhahalle
(Hondô)

Ein Kurzretreat im japanischen Kippôji-Tempel

Das Leben ist ein Mysterium. Und es ist reich an Geschenken. Oder wie ist es sonst dazu gekommen, daß ich plötzlich hier sitze? In einem abgelegenen, fast vergessenen Zen-Tempel im tiefsten japanischen Hinterland, wo sich Bär und Schlange gute Nacht sagen. An einem Ort, an dem sich wohl seit Jahrhunderten nichts Wesentliches verändert hat, außer dass es heute immerhin eine Straße hier rauf gibt. Fast schon unwirklich erscheint mir diese Szenerie, wenn ich nun mit meiner Frau und einer handvoll Mönchen in aller Herrgottsfrühe so auf einem Kissen sitze, den losen Blick auf die leicht geöffneten Papierwände des Meditationsraumes gerichtet, just zu der Stunde, in der die Nacht langsam dem Tage weicht. Draußen schreien die Zikaden, als ob es um ihr Leben ginge, und drinnen summt irgend etwas Großes im Kreis herum. Nur wir sitzen still und atmen in der frischen Morgenbrise. So entrückt es mir auch vorkommen mag, so geborgen und vertraut fühle ich mich jetzt. Mit einem Male wird das Alles für mich völlig selbstverständlich. Das Stillen einer lang gehegten Sehnsucht? Oder Erinnerungen an ein früheres Leben? Die Tränen treten mir in die Augen, so übervoll ist mein Herz. Aber halt! – Wollte ich nicht meditieren?

Die Gedanken

»Es geht nicht darum, die Gedanken zum Stillstand zu bringen«, sagte mir der Vorsteher des Kippôji-Tempels in unserem Eingangsgespräch. »Wenn dein Verstand einmal keine Gedanken mehr produziert, ist das keine Meditation, sondern ein Fall für die Klinik. Natürlicherweise kommen Gedanken. Aber im Zazen fangen wir nichts mir ihnen an. Wir hängen ihnen nicht nach, führen sie nicht weiter aus oder benutzen sie zur Klärung einer Fragestellung. Wir messen ihnen so wenig Bedeutung bei, dass wir sie nicht einmal zu vermeiden versuchen oder wegdrängen wollen. Sie verziehen sich dann eh von selbst …"

Mönche
Der Abschied von den Mönchen
fällt richtig schwer

Es bereitete ihm offensichtlich Vergnügen, einen Westler einzuweisen. Allgemein war hier wohl ein Besuch von Außenstehenden nicht gerade an der Tagesordnung. Für meine Frau Rasata, die selbst Japanerin ist, war es gar nicht einfach gewesen, diesen Tempel überhaupt ausfindig zu machen. Bei ihrem ersten telefonischen Kontakt mit einem der Mönche hatte sich dieser mit unserer Anfrage nach einem Zazen-Retreat fast ein wenig überfordert gezeigt. Schließlich aber hatte man uns zwei Übernachtungen gewährt. Etwas wenig Zeit für all die vielen Eindrücke, genug Zeit aber, diesem magischen Ort mit seinen gastfreundlichen Bewohnern zu verfallen. Schnell wurden Rasata und ich in die Abläufe des Tempelalltags integriert. Gemeinsam mit den Mönchen saßen wir in Stille (Zazen), rezitierten Sutren (Chanten), und vollführten die Rituale dieser heiligen Stätte, die hier in fast unberührter, wild wuchernder Natur versteckt liegt.

Dôgens erster Tempel

Der Kippôji ist kein eigenständiger Tempel. Er unterliegt dem mächtigen Eiheiji-Tempel, einem der beiden Haupttempel des Sôtô-Zen, dieser renommierten Ausbildungsstätte für die Mönchselite und als imposantes Bauwerk eine riesige Touristenattraktion. Daneben steht der kleine Waldtempel Kippôji buchstäblich im Schatten. Und das, obwohl er über eine geschichtsträchtige Vergangenheit verfügt …

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Ein Blick in den Meditationsraum (Zendô)

Der Gründer des Kippôji war kein geringerer als Dôgen Zenji selbst, der Vater der Sôtô-Schule, der neben der Rinzai-Schule größten Strömung im Buddhismus des heutigen Japan. Dôgen (1200-1253) studierte in China den Zen-Buddhismus (chin.: chan) und soll dort auch die Erleuchtung erlangt haben. Nach seiner Rückkehr nach Japan gründete er zwar bei Kyôto eine Mönchshalle (sôdô), also einen Ort, an dem Mönche zusammen meditierten, aßen und schliefen – um einen wirklichen Tempel durfte es sich dabei allerdings nicht gehandelt haben. Erst als ein ihm ergebener Samurai Dôgen Ländereien in der Präfektur Echizen nahe dem heutigen Fukui überließ, entschloß er sich, darauf einen Tempel zu errichten: den Eiheiji-Tempel. Da dies von vornherein als ein großes, ehrgeiziges und somit auch zeitaufwendiges Unterfangen konzipiert war, baute Dôgen für sich und seine Mönche in den umliegenden Bergwäldern ein vorläufiges Quartier: den Kippôji-Tempel (oder Yoshiminedera, wie die Schriftzeichen ebenfalls ausgesprochen werden können). Somit ist der Kippôji der erste von Dôgen errichtete Tempel.

Nach der Fertigstellung des Eiheiji wurde natürlich dahin übergewechselt. Der Kippôji stand daraufhin lange Zeit leer und verkam fast schon zu einem Geistertempel. Erst im letzten Jahrhundert erinnerte man sich wieder an ihn als originären Tempel Dôgens und als Heimstätte des Sôtô-Zen. Er wurde wieder hergerichtet und betrieben von den Mönchen des Eiheiji-Tempels. Noch heute ist hinter dem Kippôji ein runder Stein zu sehen, auf dem einst, auf etwas Stroh gebettet, Dógen saß und in der freien Natur zu meditieren pflegte. Kommt daher der Brauch, Zazen auf einem runden Sitzkissen (zafu) auszuüben?

»Wir messen den Gedanken so wenig Bedeutung bei, dass wir sie nicht einmal zu vermeiden versuchen«

Sôtô und Rinzai Zen

Die Sôtô-Schule praktiziert das shikantaza, was soviel heißt wie »einfach nur Dasitzen«. Diese Form des Zazen unterscheidet sich von anderen buddhistischen Sitztechniken dadurch, dass der Geist dabei leer bleibt, die Aufmerksamkeit auf nichts gerichtet ist. Es wird also weder mit Atmung gearbeitet, noch mit Visualisierungen oder Reflexionen über die Sutren. Vor allem aber wird Abstand genommen von den in der Rinzai-Schule so verbreiteten koans, Fragestellungen oder Rätsel, die mit dem logischen Verstand nicht zu lösen sind und deren Antworten intuitiv erfasst oder empfunden werden sollen. Im Rinzai-Zen meditiert der Schüler so lange über das koan bis sein Meister mit der Antwort zufrieden ist. Oft kommt dies dann einer Erleuchtung gleich.

Im Sôtô-Zen hingegen gibt es kein Ringen um Erleuchtung, kein Bemühen, sie zu erlangen. Laut Dôgen haben wir alle schon von Geburt an die Buddhanatur. Es ist nicht nötig, sie irgendwo zu suchen oder sie sich verdienen zu wollen. Allein durch das stille Sitzen können wir unsere Buddhanatur erfahren. Zazen auszuüben heißt erleuchtet zu sein, beides ist nicht voneinander zu trennen. Dôgen sagte dazu: »Wenn du sitzst, bist du Buddha.«

»Irgendwann wird es egal, was du gerade tust – zazen, chanten, essen, kochen, putzen – alles geschieht aus dem einen Zen-Geist heraus«

Nur dasitzen

»Jeder kann Zazen praktizieren«, sagte uns der Tempelvorsteher, »du brauchst ja nur dazusitzen. Etwas anderes ist gar nicht nötig. Nur aufrechtes, aufrichtiges Sitzen. Dann ist deine Wirbelsäule über das Becken mit der Erde und über den Kopf mit dem Himmel verbunden. So kann sich der Drache in deinem Innern um sie herumschlängeln. Du hockst nicht da wie eine dösende Katze in der Sonne, du sitzst mit der geschmeidigen Kraft des Drachen.«

Klingt doch klasse! Tatsächlich kam ich mit dem Zazen ganz gut zurecht. Mir gefiel dabei auch das liebevolle Massieren des Kissens vor und nach dem Sitzen. Ebenso die Gartenarbeit, den abendlichen Kontrollgang und das Schlagen der Glocken und Trommeln machte ich gerne mit.

Etwas mehr Schwierigkeiten bereitete mir das geradezu absurd anmutende Zeremoniell des Essen, vor allem beim Frühstück. Die Handhabung des Essgeschirrs ist durch einem festgelegten Ablauf genaustens vorgeschrieben – wie die Schalen zu stehen haben, wann die abgelegten Stäbchen und Löffel in welche Richtung zu weisen haben, wie das Essen gefasst und das Geschirr gesäubert und wieder zu einem Päckchen geschnürt wird, wann man sich zu verneigen hat (gasshô), und so weiter … Doch gerade hier beeindruckte mich die Engelsgeduld der Mönche, die unermüdlich erklärten, vormachten und korrigierten, ohne den geringsten Leistungsdruck aufkommen zu lassen. Mit einer entspannten Selbstverständlichkeit erlaubte man es uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten unsere Erfahrungen zu machen. »Irgendwann wird es egal, was du gerade tust«, eröffnete uns einmal einer der Mönche, »zazen, chanten, essen, kochen, putzen – angenehmes oder unangenehmes – alles geschieht aus dem einen Zen-Geist heraus. Die eigentliche Handlung ist nur eine Äußerlichkeit, eine der vielen Ausdrucksweisen des einen Zen-Geistes.«

Ein Tag im Tempel
4.00
Wecken
4.20
Zazen im zendô
5.20
Chanten im hondô
5.50
Morgenbegrüßung
6.00
Frühstückszeremoniell
7.00
Hausarbeit
7.30
Teepause
8.00
Chanten
8.30
Gartenarbeit
9.30
Pause
10.00
Zazen
11.00
Chanten
11.30
Mittagessen
12.00
Pause
13.00
Gartenarbeit
15.00
Zazen
16.30
Chanten
17.30
Abendessen
18.00
Bad nehmen
19.00
Unterredung mit dem Vorsteher
20.00
Zazen
21.00
Kontrollgang durch den Tempel
Nachtruhe

Das Menschliche

Vor unserer Abreise saßen wir alle nocheinmal in einer lockeren (nicht ritualisierten) Runde bei Tee und Keksen zusammen und plauderten über alles Mögliche. Manche Mönche wurden dabei recht redselig und erzählten zum Beispiel von ihrer Aversion gegen das Priestergewerbe in Kindheitstagen, von dem Traum, in Belgien das Konditorhandwerk zu erlernen oder von der faszinierenden Vorstellung, nachmittags unter Kastanien zu sitzen und Bier aus einem 1-Liter-Glas zu trinken. Ein Anderer blieb schweigsam; Rasata sagte mir hinterher, er habe ihr verraten, dass er einen solchen geselligen Umgang mit Leuten nicht gewohnt sei. Er verbrächte die meiste Zeit im strengeren Eiheiji-Tempel, wo es zu so etwas wenig Gelegenheit gäbe. Es war schön, auch die persönlichere, menschliche Seite dieser Männer gezeigt zu bekommen und zu sehen, dass auch hierbei das gegenseitige Achten, Respektieren und Wohlwollen Grundlage des Zusammenseins ist.

Es wurde uns viel gezeigt und gelehrt während unseres kurzen Aufenthalts. Die wichtigste Botschaft jedoch fand ich jenseits der Worte, Erklärungen und Riten. Es war die ehrliche Geradlinigkeit der Mönche – die warme, offenherzige Atmosphäre, die hier im Tempel herrschte. Alles geschah so konsequent und nachdrücklich, ohne dabei ernst oder programmatisch zu wirken. »Also, praktiziere viel Zazen!« rief mir noch ein Mönch nach, als wir schließlich aufbrachen. Heute verstehe ich seine Worte als: »Übe nicht – sei erleuchtet!« Ja, warum eigentlich nicht? Ich wünsche mir mehr von diesem Zen-Geist in unserer Welt, vor allem auch außerhalb von Tempelmauern, und ich bin unendlich dankbar, ihn einmal in so reiner Art geatmet zu haben. Noch trage ich ihn in mir …

»Wenn ich hier von Zazen spreche, gebe ich euch keine Anleitung zu einer Meditationstechnik. Zazen ist schlichtweg das Dharmator zufriedener Gelassenheit, das ausgeübte Erweisen der allerhöchsten Erleuchtung. … Wenn ihr dies begriffen habt, seid ihr wie ein Drache, der ins Wasser eintaucht, wie ein Tiger, der die Berge durchstreift. Denn wisset – der wahre Dharma verwirklicht sich von selbst und sogleich werden Trübsicht und Zerstreutheit abfallen von euch.« — Dôgen Zenji zu den Mönchen des Kippôji-Tempels am 11. 11. 1243

— Prakash Frank Sanzenbacher

Photo

Prakash Frank Sanzenbacher, Jg. 68, lässt sich gerne von Ereignissen und Menschen berühren und berührt auch selber gerne. Als HP und Physiotherapeut führt er in München eine Praxis für Körperarbeit, Massage und ganzheitliche Manualtherapie, www.prakash-koerperarbeit.de
 


Titelseite connection spirit 11/08

Aus dem Heft connection spirit November 2008

   

Aus unserem Blog  


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