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Leserbriefe zum Abschied von Connection

Details

Leserbriefe zum Abschied von Connection
Nach 30 Jahren Aufklärung in Sachen Spiritualität heißt es Abschied nehmen: Wir sagen Danke....

Statt schluchz, schnief und seufz

Lieber Wolf, im Grunde kommt es jetzt ja so, wie es seit Längerem schon erwartet werden konnte, musste, durfte: Connection Print adieu, wir hatten eine gute Zeit – und du sicherlich eine sehr intensive! Wenn es also dazu kommt, so gibt es weniger einen Grund für Schluchz und Schnief. Mein Gott, wenn man den Begriff der Vergänglichkeit ernst nimmt, dann ist es doch wohl klar, dass auch eine solche Zeitschrift mal ihr Ende findet!

Dafür, dass sie so ist, wie sie ist und war, hatte sie doch eine recht lange Existenz! Der Herausgeber darf stolz sein auf sein Werk und sich antibuddhistisch ego-streichelnd auf die Schulter klopfen: Er – und seine Autoren – haben sicherlich viele Leute mit dieser Zeitschrift zum Nachdenken gebracht. Vielleicht zur Erkenntnis geführt, um damit mal einen geerdeteren Begriff für das mich nervende Erleuchtungs- und Erwachungsgeplapper zu benutzen. Eventuell gar zu einem Wandel der Lebensweise inspiriert. Das alles wäre schon verdammt viel! Ärgerlich nur, dass Connection dann in manchen Zeitschriftenauslagen, vor allem an Bahnhöfen, nicht mehr zu sehen sein wird und stattdessen (weiterhin) verdrängt wird von den vielen Weichspüler-Wellnes-Wohlfühl-Medien, die im Grunde das sich Einnisten in Nischen im falschen Leben propagieren. Ach ja, ich wollte sagen: nicht schluchz, schnief und seufz, stattdessen einfach Dankbarkeit dafür, dass so eine spirituell-gesellschaftskritische Publikation überhaupt so viele Jahre lang das Licht der Welt erblicken konnte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder, der dieses Magazin liest und es las, der es mit Beiträgen versorgte und es herausgab, auch weiterhin im Sinne dieses Magazins leben und wirken kann. Gewiss wird es der »legendäre« Herausgeber tun, dessen Humor und Selbstironie, was seine eigene Zukunft anbelangt, mich entspannt zurücklehnen lässt! Und schon droht er mit der Bloggerei …

Rainer Spallek, D-47057 Duisburg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stirb und werde

Zuallererst mal recht herzlichen Dank an dich, Sugata, für das, was du für uns alle und für eine neue lebens- und liebenswerte Welt eingebracht und geleistet hast! Mit deinem sicheren Instinkt für das Wesentliche hast du in den letzten dreißig Jahren ganze lebenskulturelle und spirituelle »Aufbruchs-Szenen« begleitet, hast dabei nie den Humor verloren und bist dabei nicht in den jetzt so modernen seicht-esoterischen Gewässern herumgewatet und auch nicht in »Verschwörungsfallen« festgehangen. Ich bin stolz darauf, dass ich so viele Jahre lang als Connection-Autor bei allen drei Magazinen – Spirit, Tantra und Schamanische Wege – mitwirken durfte. Die Connection ist und war einfach einzigartig und großartig. Ein dickes indianisches Ho darauf!!! Auf dieses Werk von dir darfst du wirklich stolz sein. Und nun bist du bereit, einen großen Teil deines Lebenswerks – die Connection Print und das Connectionhaus – loszulassen und dich auf deiner Helden- und Pilgerreise auf eine neue Lebensstufe einzulassen. »Und solang du das nicht hast, dieses: Stirb und werde, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde« – Goethe hätte seine wahre Freude an dir gehabt und ebenso Osho und Veeresh und viele andere. Ach, und fast hätte ich Hesse vergessen: »Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.«

Die Kehrseite der Medaille: Materiell reich bist du dabei nicht geworden. Als angepasster Mainstream-Journalist oder mode-esoterischer Zampano hättest du dicke verdient und stündest nun mit einer guten Rente da. Vielen von uns Idealisten geht es ähnlich wie dir. Du bist da nicht allein. Dafür kannst du aber guten Herzens und mit Seelenfrieden und vor allem guten Gewissens in den Spiegel schauen. Da siehst du dann einen alten, jung gebliebenen und weise gewordenen »Heiligen Narren«, der die Welt mit seiner Liebe, seinem Humor und seiner Weisheit weiterhin erfreuen wird. Göttin sei Dank bin ich mit meinem »Nachruf« auf die Connection und dich gerade noch haarscharf an einer Grabesrede vorbeigeschliddert – mit einem lachenden und weinenden Auge –, deshalb: Es geht weiter! Auf einer neuen Ebene. Und not to forget: Du bist ja auch schon ein halber »Palmero« geworden, und ich freue mich schon darauf, mit dir bald wieder auf unserem Vulkanhügel in El Paso oder am Meer in Tazacorte einen Cortado zu trinken. Und eines noch: Die dreißig Jahre Connection mit all ihren vielfältigen Inhalten für eine Neue Lebenskultur wären es wert, sie der Nachwelt zu erhalten. Dafür müssten die Prints digitalisiert werden. Das kostet Geld und Zeit. Wie wäre es mit einem Förderkreis für diese Aufgabe?

Gerd Soballa, E-38750 El Paso und D-Konstanz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wer sind hier die Geisterfahrer?

Lieber Wolf Sugata Schneider, mein Leben verläuft nicht gerade so, wie ich es gerne hätte, aber mit zunehmendem Alter nimmt die Gelassenheit zu. Ich bin 58 Jahre alt, habe zwei Kinder von zwei Frauen, bin noch berufstätig und lebe zur Zeit allein oder mit meinem siebenjährigen Sohn zusammen. Eine Konstante in meinem Leben ist die Connection, die mich bist jetzt durch alle Höhen und Tiefen begleitet hat – seit fast 30 Jahren. Immer wieder habe ich Kraft, Energie und Zuversicht aus dieser Zeitschrift geschöpft. Hat sie mir doch immer, wenn ich zweifelte, gezeigt, dass ich nicht der gesellschaftliche Geisterfahrer bin, der ziemlich allein und voller unrealistischer Träume sich eine bessere Gesellschaft wünscht, sondern dass ich mich in guter Gesellschaft befinde. Danke Connection – und danke dir dafür! Zu den beruhigenden oder im positiven Sinne Unruhe stiftenden Konstanten in meinem Leben gehören übrigens auch Hannes Wader und Konstantin Wecker. Solange diese noch gehört werden, gibt es noch Hoffnung! Und es freut mich sehr, dass Konstantin Wecker seit einiger Zeit für Connection schreibt. Es würde mich schmerzen, sollte Connection eingestellt werden. Aber so ist das Leben – ständig in Bewegung. Ein unablässiges Beenden und wieder neu Anfangen.

Thomas D. Kunklar, D-66399 Mandelbachtal (keine E-Mail-Adresse)

Schärfer, klarer, ehrlicher

Wolf, Sugata, ich kenne dich und das Connectionhaus sowie deine Zeitschrift Connection nun schon viele Jahre – sie war ein wichtiger Bestandteil meines spirituellen, künstlerischen und seelischen Entwicklungsweges. Nun ist es also so weit, und das letzte Heft von Connection soll nun, passend zum Herbst, erscheinen. Du wirst zwar weiterhin schreiben, das freut mich, dennoch hat der Abschied für mich auch etwas Melancholisches. Beim Blick zurück denke ich an Rilkes Zeilen: »Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.« (Briefe, 1904)

Die Connection, ihre Themen und die interessanten Menschen, die du in deinem Verlag hast zu Wort kommen lassen, besonders auch deine Worte und Sprache, haben sich so oft fein und nährend an meine eigenen Lebens- und Entwicklungsthemen angeschmiegt. Deine Sicht der Welt hatte für mich oft etwas sehr Klärendes und Erhellendes. Ich mag deine aufrichtige Bescheidenheit (nicht alles zu wissen, und dir nicht zu sicher zu sein, außer in dem einen) und deinen Mut, dir und deinen Lesern auch unbequeme Fragen zu stellen. Ich mag es, dass du mit deinen Worten immer schärfer, klarer, ehrlicher wirst. Dein Schreiben reift wie guter Wein. Darum freue ich mich, wenn ich weiterhin lesen darf, was du schreibst, und so noch tiefer eintauchen kann ins Mysterium unseres Daseins!

Leela Rebekka Preining, A-4240 Freistadt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Platz für Neues

Lieber Wolf, gerade lese ich deinen September-Rundbrief, unser ältester Sohn hat Connection abonniert, und ich hole mir immer wieder die alten Ausgaben, weil ich doch manches wieder vergessen habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass im Bahnhof Stuttgart auch Connection ausliegt, das gab es lange nicht mehr. Und zum Abschied: Das Herausragende an deiner Zeitschrift war für mich, dass es nichts gibt, worüber der Mensch nicht lachen darf oder kann, dies zeigte eine Größe, die ich anderswo nie gelesen habe. Und darum: Abschied tut weh, das ist im menschlichen Leben so. Es macht Platz für Neues, Unbekanntes, und in der Rückschau ist zu sehen, warum es so war und jetzt ist. Alles Liebe, alles Gute und einen fröhlichen Neubeginn wünscht

Ilse Haak aus Löchgau, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unbehagen über Eso-Jargon

Lieber Wolf, in deinem Artikel "Wie Sprache Welten erschafft" formulierst du wieder mal dein Unbehagen über den Eso-Jargon und argwöhnst, dass dein Unbehagen auf entsprechende Überfütterung zurückzuführen ist. Auf die Gefahr hin arrogant zu klingen möchte ich sagen, dass dein Unbehagen mit Überfütterung nichts zu tun hat. Wärst du ein Eso, dann gäbe es keine Überfütterung, im Gegenteil: Je öfters du diese Phrasen hören würdest, desto tiefer wärst du von deren Wahrheit überzeugt. Nein, dein Unbehagen hat mit etwas ganz anderem zu tun, nämlich damit, dass du einen Zugang zu rational-empirischem Denken hast. Einen solchen Zugang hat ein Eso nie – der denkt analog-magisch – und ein Spiri selten – du gehörst offensichtlich zu dieser seltenen Kategorie. Und Du hast offensichtlich auch Zugang zu wissenschaftstheoretischen Prinzipien wie Occams Prinzip der Sparsamkeit oder dem Falsifikationstheorem von Popper. Dies sind Prinzipien, die ein Eso nicht kennt und nicht kennen will, schon weil er ständig dagegen verstösst. Es ist der Denkstil, der Esos von wissenschaftlich Denkenden oder auch von Journalisten so grundlegend unterscheidet. Der rational-empirische Denkstil ist halt unvereinbar mit Aussagen wie »Alles was du im Außen siehst hast du erschaffen«.

Nun, wenn jetzt Connection aufhört zu existieren, zumindest als gedruckte Zeitschrift, so wird das ja auch für dich in dieser Hinsicht eine Erleichterung sein – bei aller Trauer, die ich natürlich auch empfinde, zusammen mit wohl allen, die Connection lieben. Schade, aber ich verstehe natürlich deine Entscheidung, du hast sie ja auch sehr einleuchtend begründet, nämlich die Bürde des Verlagsmanagers nicht mehr zu wollen. Und ich vermache dir gerne den Rest meiner Abo-Zahlungen – es sind, glaube ich, alle drei Connection-Versionen. Und ich höre auch gerne weiterhin von dir und bezahle dir einen entsprechenden Beitrag. Schade, ich wollte ja jetzt gerade noch was veröffentlichen in Connection … Ich wünsche dir alles Gute und Liebe und werde immer gerne an dich denken und von dir hören. Und vielleicht sieht man sich ja irgendwo mal.

Thomas Deutschbein, CH-4103 Bottmingen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

»Mit der Entscheidung im Reinen«

Danke Sugata! Für die Connection, für dein Sein, für dein Lachen, deinen Humor, deine Ernsthaftigkeit, was das Wesentliche betrifft. Als Assistentin des damaligen Pressechefs von Ansata, Integral und O.W.Barth habe ich dich vor gefühlten Jahrhunderten kennengelernt, als Watsu-Praktizierende die »Wasser-Specials« verschlungen, und dann bin ich 2010 als Seminarhaus-Organisatorin und Pressefrau bei dir gelandet. Welch ein Glück! Denn die Themen der Connection-Hefte haben mich berührt, mich weitergebracht, mich unterstützt, mich nachdenklich gemacht – sie haben mich auf meinem Lebensweg begleitet.

Du kannst echt stolz auf dein Werk sein! 30 Jahre lang solch eine Zeitschrift herauszugeben, das soll dir erst einmal einer nachmachen. Für mich warst du ein toller Chef! Hast mich machen lassen, mich nicht kontrolliert, kaum gemotzt, mir Anerkennnung geschenkt und mir immer mehr Aufgabengebiete anvertraut. So konnte ich mich ausprobieren, auf Kongresse fahren und über sie berichten, Rezensionen schreiben, Kooperationen vereinbaren und vieles mehr. Ich bin traurig und froh zugleich. Traurig, da ich sehr gerne für dich und die Connection gearbeitet habe, froh, da ich dich mit der Entscheidung im Reinen und ganz glücklich sehe. Ich wünsch dir, dass du jetzt ganz viel Zeit zum Schreiben deiner tollen Texte hast, dass viele Zeitschriften, in denen sie veröffentlicht werden, dich auch ordentlich dafür bezahlen und du dann endlich deine Idee, im Wohnmobil durch die Gegend zu tuckern verwirklichen kannst. Und wer weiß, vielleicht bleib ich ja auch deine Presse-Lady? Wir bleiben auf jeden Fall miteinander verbunden!

Sibylle Schütz, D-80797 München, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere 20 Seiten Nachrufe befinden sich im gedruckten Heft connection spirit 11/12-2015, das ihr ab sofort bestellen könnt. Die Hefte gibt es dann nur noch über unsere Auslieferung bei Syntropia (die Bestell-Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bleibt)

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