Archiv connection.de bis 2015

Besuche das aktuelle connection-Blog

Abonniere den Newsletter:

Neue Kommentare  

   

Wer ist online?  

Aktuell sind 477 Gäste und keine Mitglieder online

   

Unsere Partner  

FlowBirthing

Mystica TV

Reiki-land

   

Connection-Blog

Marianne Gallen, Torsten Brügge und Wolf Schneider bloggen zu den Themen Spiritualität, Psychologie und Bewusstseinsentwicklung.

Marianne Gallen

Marianne (Maria-Anne) Gallen schreibt über die Einengungen und Möglichkeiten unseres Wahrnehmungs-Systems (konstruktivistische Überlegungen), die Kunst einer gelebten Achtsamkeitspraxis, die Grenzen und Spielräume des Persönlichkeitswandels  und weitere transpersonal-psychologische Themen. 

Veröffentlicht von am in Marianne Gallen

 

Bildquelle: Hartwig Kopp-Delaney flickr-Photostream

  

Auf das mystische Erleben der Ich-Losigkeit wird aus vielen konzeptuellen Perspektiven geschaut. Allgemein bekannt sind hier zum Beispiel die »anatta-Lehre« im Buddhismus und auch die verschiedenen Sichtweisen des klassischen »Advaita vedanta« und des so genannten »Neo-Advaita«. Ihnen gemein ist der Ansatz, auf die Formlosigkeit des Ich-Erlebens beziehungsweise das Aufgehen des Ichs im All-Einen hinzuweisen.  

Einen ganz anderen Versuch unternehmen die Stufenmodelle von Entwicklungs-Theoretikern: Ihnen geht es in ihren Konzepten um die Wandlung der Ich-Erlebens-Formen im menschlichen Lebenslauf. Eines davon möchte ich hier mal heraus greifen, weil ich es phänomenologisch besonders gut einfühlbar finde: „Die Entwicklungs-Stufen des Selbst“ von Robert Kegan. Er zeichnet sein entwicklungspsychologisches  Modell als aufsteigende Spirale, die durch 6 verschiedene Stadien führen kann.  

Die 6 Stufen nennt er Subjekt/Objekt-Gleichgewichtszustände. Was ist damit gemeint? Robert Kegan unterscheidet die wichtigen Etappen in unserem Ich-Erleben danach, welche Wahrnehmungen und Erlebnisse wir jeweils als zu uns gehörig, subjektiv oder »meinhaft« erleben und was uns als objektiv, und nicht zu uns gehörig, erscheint. Auf alles, was einem Subjekt als ein Objekt vorkommt, kann es Bezug nehmen.

...
Zuletzt bearbeitet am
Bewerte diesen Beitrag:
Aufrufe: 8232 Weiterlesen

Veröffentlicht von am in Marianne Gallen

 

Ich hatte schon immer eine besondere Vorliebe für Stufenmodelle. Als kleines Kind stand ich stundenlang im Treppenhaus meiner Großmutter und studierte fasziniert obiges Bild – immer wieder:  Jedes Lebensalter wird hier in seiner Besonderheit gewürdigt. Einen zentralen Platz bekommt die Begegnung zwischen Alt und Jung. Das Junge kommt, das Alte geht – im gegenwärtigen Moment gibt es eine tiefe Berührung. 

 

Entwicklung zum Ursprung 

Der menschliche Lebenslauf macht für mich eindrucksvoll deutlich, dass es eben gerade nicht um ständiges Wachstum geht, wie uns das die Leistungsgesellschaft gerne vorgaukeln will. Das Leben verläuft viel eher zyklisch: Kreise schließen sich, immer wieder. Am vermeintlichen Ende beginnt alles von neuem. 

...
Zuletzt bearbeitet am
Bewerte diesen Beitrag:
Aufrufe: 7245 Weiterlesen

Veröffentlicht von am in Marianne Gallen

 

Dieses digitale Bild hat der Künstler „focus of attention“ genannt – Fokus der Aufmerksamkeit.  

Wir Menschen besitzen die wunderbare Freiheit, unseren Aufmerksamkeitsfokus zu verlagern.  

Je nachdem, welchen Blick-Winkel ich einnehme, verändern beobachtendes Ich und Wahrgenommenes ihre Beziehung zueinander. Wenn sie zusammenfallen, wird die Welt der Erscheinungen als Eins (Nicht-Zwei) erfahren.  

Die Perspektive des Nicht-Zwei 

...
Zuletzt bearbeitet am
Bewerte diesen Beitrag:
Aufrufe: 6504 Weiterlesen
   
© Connection AG 2015