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Chan Mi Gong

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Chan Mi Gong

Qigong für die Wirbelsäule

»Seitdem ich die Methode praktiziere, hat mein Karate-Training an Sammlung und Kraft gewonnen«. - »Die Methode hat mir bei der Geburt ungeahnte Kräfte verliehen. Später hat sie mich meine Sexualität neu entdecken lassen.« - »Meine Kopfschmerzen waren nach der ersten Übungsstunde weg.« - »Ich habe MS. Wenn ich die Basisübungen übe, kann ich weitere Strecken gehen und fühle mich sicherer.« - »Ich bin Physikerin. Dass alles Schwingung ist, weiß ich seit meinem Studium – eigentlich weiß man es seit mehr als 100 Jahren. Aber wen berührt es? Es berührte auch mich nicht. Es war theoretisches Wissen, das mit meiner alltäglichen Wirklichkeit nicht zu tun hatte. Erst als ich übend die Schwingung in meinem greifbaren Körper selber verspürte, hat es mich gepackt! Es erfasste mich und berührte mich ganzheitlich. Unvergesslich!«.

Die Rede ist von Chan Mi Gong, der uralten, aus Tibet stammenden Methode, die ursprünglich zum Überleben in der rauen Natur der Bergwelt diente. Anfang der 80er Jahre stellte sie Großmeister Liu Han Wen der chinesischen Öffentlichkeit vor und 10 Jahre später auch der deutschen. Seither gewinnt die Methode als Wirbelsäulen-Qigong kontinuierlich an Bedeutung, Sie erweist sich nicht nur bei den bei uns so weit verbreiteten Wirbelsäulenbeschwerden als sehr erfolgreich. Chan Mi Gong dient in vielfältiger Weise der Gesundheit. Es wird ihm heilende und schmerzlindernde Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen zugeschrieben, ebenso wie bei Krebs, MS und anderen chronischen Krankheiten. Es kann aber auch psychische Blockaden lösen und bei Depressionen, Anorexie und Bulimie helfen. Es klärt den Geist, unterstützt seine schöpferischen Fähigkeiten und hebt den Energiepegel im Alltag an.

Chan Mi Gong

Theta- und Deltawellen

Die Wirksamkeit von Chan Mi Gong ist zweifellos erstaunlich. Woran liegt es? Etwa daran, dass es intensiv mit der Wirbelsäule arbeitet, dem Zentralorgan für die Energientfaltung und -verteilung im Körper? Wir können es noch nicht genau sagen. Tatsache aber ist, dass sich in einer Serie von Messungen am Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart seine ganz spezifische Wirkung auf das Gehirn nachweisen ließ. Anders als die daoistischen Übungen des Daosmus und anderer Entspannungsmethoden konnte Chan Mi Gong außer den üblichen Alpha-Wellen, auch vermehrt die tieffrequenten Delta und Theta-Wellen hervorrufen. Die Delta-Wellen (1 – 3 Hz) treten sonst meist im Tiefschlaf auf. Die Theta-Wellen (4 bis 7 Hz) kennzeichnen bestimmte Schlafphasen und Zustände tiefer Meditation. Sie werden mit gesteigerter Kreativität in Verbindung gebracht. Bei der Verstärkung der Theta-Wellen treten vermehrt Einfälle und Geistesblitze auf. Die Aufnahmefähigkeit des Gehirns steigt. So lernten Sprachschüler mit Theta-Stimulation doppelt so viele Vokabeln wie die Kontrollgruppe. Dieses Wissen nutzen auch die aus Japan und den USA bekannten Brain-Machines, die durch bestimmte Ton- Lichtimpulse verstärkt Theta-Wellen hervorrufen. Manager nutzen sie dort, um sich schnell und effektiv zu erholen. Was die Hirn-Maschinen machen, schafft Chan Mi Gong auch. Nur handelt es sich nicht um eine Manipulation von außen, sondern um die spezifisch menschliche Fähigkeit, die Theta-Wellen bewusst hervorzurufen. Die Chan Mi Gong-Übungen bieten einen allgemeinen Reset. Der Körper erholt sich schnell auf allen Ebenen und der Energiepegel wird angehoben. Alles ist im Fluss.

Innere Wahrnehmung

Was sind die weiteren Besonderheiten des Chan Mi Gong? Wodurch unterscheidet es sich von anderen Qigong-Übungen? Vor allem durch das »Nicht-Tun«. Während daoistische Übungen aus langsamen strukturierten Bewegung bestehen, bestehen alle Chan Mi Gong Basisübungen allein aus einem kontinuerlichen unscheinbaren Schwingen der Wirbelsäule. Auf diese Weise werden die Gelenke durchlässig. Sie funktionieren wie Kugellager, die die Schwingung an den Rest des Körpers weiter leiten. Spannungen im Körper geben nach, Blockaden lösen sich, die Energie beginnt ungehindert zu fließen, Schmerzen weichen.

Das Entscheidende bei Chan Mi Gong geschieht innen. Geschult wird die innere Wahrnehmung – bis auf die Zellebene hinunter. Die Entfaltung des inneren Lächelns spielt dabei eine große Rolle, weil das innere Lächeln die Herzensqualität entfaltet. Ein offenes Herz verwandelt alles – außen wie innen. Das Gewebe wird durch die liebevolle Aufmerksamkeit geöffnet und energetisch zugänglich gemacht, damit das innere Auge den Schwingungen folgen kann - durch die einzelnen Wirbelsäulensegmente hindurch bis zu den inneren Organen, Höhlen und Hohlorganen, in die Muskulatur hinein und schließlich zu allen Zellen und Poren.

Schwingungsformen

Die Schwingungsformen sind dem Leben selbst abgeschaut. In den Basisübungen werden die elementaren Schwingungsmuster thematisiert, – in den ersten zwei – die Welle, und in der dritten – der Wirbel und die Spirale.

Die Übenden lernen, dieses vielfältige elementare Schwingen als eine angeborene Fähigkeit der Wirbelsäule in sich wahrzunehmen, mit ihm – wie ein Kind in der Schaukel – in Resonanz zu gehen und es zu entfalten. Alles gerät dadurch in Schwingung – von der Wirbelsäule über die Gelenke, Organe und Muskelgewebe – bis hin zu den letzten Zellen und Poren. Der Übende wird zu einem mächtigen Resonanzkörper, vorausgesetzt, dass er nicht versucht, eigenen Mustern zu folgen, die den natürlichen Fluss abbremsen würden, wie es das Schwingen einer Schiffschaukel abbremst.

Chan Mi Gong philosophiert nicht. Ohne Theorie, schweigend, erfahren die Übenden ganzheitlich das Grundprinzip des Lebens und seine Kraft: die Resonanz. Resonanz entfaltet Kräfte nicht durch Addition, sondern explosionsartig wie eine Kernspaltung. Wir sind Kraftwerke und tragen zu der Energie des Lebens mehr bei, als wir meinen. Das ist wahrlich eine packende und unvergessliche Erfahrung!

Dr. Zuzana Sebkova-Thaller

Dr. Zuzana Sebkova-Thaller ist Kunsthistorikerin, Qigong-Pionierin und gefragte Dozentin in ganz Europa. Sie ist Mutter von 7 Kindern und dreifache Großmutter. Sie praktiziert Qigong seit dem Anfang der 80er Jahre und Chan Mi Gong seit 1993. Sie ist Ausbilderin in Qigong und Chan Mi Gong. Lange Jahre war sie Vorsitzende der Chan Mi Gong Gesellschaft e.V. und Präsidentin der Deutschen Qigong Gesellschaft (DQGG e.V.) und des Deutschen Dachverbands für Qigong und Taijiquan (DDQT) sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten tätig. Sie hat sich einen Namen auf dem Gebiet des Chan Mi Gong, des "Qigong in der Therapie" - vor allem in Bezug auf MS und Krebs gemacht und hat das "Qigong in der Schwangerschaft und zur Geburtsvorbereitung" und das "Qigong mit Kindern und Jugendlichen" begründet. Sie arbeitet auch Gesamtkonzepte für Firmen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge für ihre Mitarbeiter und Führungskräfte aus. Als Kunsthistorikerin hat sie sich dem Thema "Hochzeit von Himmel und Erde" und der Inneren Alchimie gewidmet und ist heute in der Inneren Alchemie des Westens wie Ostens zuhause. Ihre Aufgabe in den kommenden Jahren sieht sie vor allem in der Ergründung des Wesen von Chan Mi Gong und dem synergetischen Austausch zwischen Chan Mi Gong, Schamanismus und Wissenschaft.

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