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Christliche Wissenschaft

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Christliche Wissenschaft

Heilung durch Glauben

Seit fast vier Jahrzehnten befasse ich mich mit der Christlichen Wissenschaft. Seither habe ich durch diese spirituelle Heilarbeit viele Heilungen und Lösungen von manchmal ausweglosen Situationen erlebt. Seit einigen Jahren bin ich selbst Christian Science Praktikerin und auch als Pressesprecherin der Christlichen Wissenschaft in Deutschland tätig. In meinem Artikel geht es um »Eltern werden und sein«, um »Loslassen« und »Lebensplanung«.

Einige Wochen nach der Geburt unseres ersten Kindes, ging unsere kleine Familie zu einem Vortrag über die Christliche Wissenschaft. Während des Vortrags wurde unser Baby unruhig, ich stand auf, um es anders zu legen und knickte dabei fürchterlich mit dem Fuß um. Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und verließ den Vortragssaal. Gleichzeitig foppte mich die Ironie dieser Situation, denn in dem Vortrag ging es um Christlich Wissenschaftliche Behandlung, um Heilen durch Gebet, um die Illusion von Krankheit und Schmerz.

Wir fuhren nach dem Vortrag heim und ich versuchte zunächst einmal, die Sache zu ignorieren. Das jedoch ist keine christlich wissenschaftliche Behandlung.

Gegen Mitternacht wurden die Schmerzen schier unerträglich. Mein Mann betrachtete den mittlerweile sehr unförmigen Fuß und erklärte mir, er sei bestimmt gebrochen und dass ich damit ins Krankenhaus gehöre. Aber ins Krankenhaus wollte ich nicht, doch durch seine Sorge wurde mir klar, dass ich jetzt vielleicht mal anfangen sollte, zu beten. Auch rief ich eine Christian Science Praktikerin an und bat sie um Hilfe. Sie sagte zu mir: »Deine Beziehung zu Gott ist intakt«. Manchmal sind es einfach nur klare, kurze Gedanken, die einen mitten ins Herz treffen und sofort wirken. So war es diesmal. Kurz nach dem Telefonat konnte ich den Fuß völlig schmerzfrei bewegen und den Rest der Nacht verbrachte ich in Ruhe. Die Schmerzen waren verschwunden und kamen auch nicht wieder, aber der Fuß war noch stark geschwollen.

Beziehung zu Gott

Ich sprach mit der Christian Science Praktikerin darüber und sie betete weiter für mich. Ich wusste, irgendetwas hatte ich noch nicht durchschaut. Drei Tage später stieg ich auf mein Fahrrad, um mit meinem kleinen Töchterchen vor dem Bauch einfach durch den Frühling zu fahren. Während dieser halben Stunde lief mein bisheriges Leben vor meinem inneren Auge ab. Ich begann zu weinen aus Frust darüber, dass ich nicht mehr zu Partys und in Kneipen gehen konnte. Ich weinte, weil ich nicht mehr frei war. Während das alles zum Vorschein kam, kam auch die Ruhe. Der Ruhe folgte eine tiefe Freude über dieses Kind und darüber Mutter sein zu dürfen. Ich schloss Frieden mit meinem neuen Leben als Ehefrau und Mutter und konnte Gott aus tiefstem Herzen für seine Liebe zu mir, meinem Mann und unserem Kind danken.

Als ich zu Hause vom Fahrrad stieg, war der Fuß in Ordnung. Das freute mich natürlich und doch war es nur ein Nebenprodukt. Was mich noch sehr viel mehr freute, war dieser Frieden in mir mit meiner neuen Lebenssituation als Mutter. Er trat durch die Erkenntnis ein, dass Gott keine Beziehungsprobleme mit seiner so sehr geliebten, vollkommenen Schöpfung hat und deshalb konnte ich begreifen, dass meine Beziehung zu Ihm intakt ist.

Gott greift in die Lebensplanung ein

Immer wieder erreichen wir bestimmte Punkte in unserem Leben, an denen sich für uns etwas gravierend verändert. Wie greift Gott in die Lebensplanung ein und wie kann ich dafür beten?

»Ich wünschte, Gott würde in großen Lettern an den Himmel schreiben, was ich mit meinem Leben anfangen soll«, seufzte eins unserer Kinder unter heftiger Zustimmung des anderen Kindes, als sie sich den Schulabschlüssen näherten und langsam Berufsziele formulieren mussten. Das passierte leider so nicht. Aber eingegriffen hat Gott schon – auf seine Weise: Es kamen gute Ideen, Türen öffneten sich an Stellen, wo eigentlich nur undurchlässige Mauern waren, Stolpersteine wurden pulverisiert, Motive wurden geprüft und geläutert und schließlich wurde der Weg sichtbar und beleuchtet. Das führte zu vollständiger Versorgung durch Gott, Liebe: » (…) die göttliche LIEBE versorgt die ganze Menschheit und zu jeder Stunde mit allem Guten«, schreibt Marie Baker Eddy in Wissenschaft und Gesundheit (S. 494). Dieser Gedanke trug mich durch diese Phase in unserer Familie. Mittlerweile stehen unsere beiden Kinder in der Ausbildung und haben ein Berufsziel. Doch bis zu diesem Punkt waren etliche Anforderungen zu erfüllen. Eine der schwierigsten war die Beantwortung der Frage: Was willst du mit deinem Leben anfangen? Welches Ziel hast du?

Als die ersten Ideen seitens der Kinder kamen, konnten wir Eltern unser Entsetzen gelegentlich nur mühsam verbergen. Auch tauchten Fragen der Realisierbarkeit auf. Kann dieses Studium so finanziert werden? Hat diese Ausbildung eine berufliche Zukunft? Besteht die Chance auf einen Arbeitsplatz? Kannst Du später von dem Gehalt leben?

Während des fortschreitenden Prozesses wurde immer klarer, dass es sich hier um eine sehr umfassende Veränderungen der ganzen Familie handelt. Der Kindererziehungsanspruch, dem man die letzten 20 Jahre gerecht werden musste, verändert sich in Richtung Rat geben – aber nur wenn man gefragt wird. Und man wird gefragt. Nur, was rät man dann? Dahinter taucht unweigerlich die Frage auf: Wer rät mir, was soll ich sagen?

Ich schlug in dieser Zeit immer wieder die Bibel auf und am hilfreichsten war mir ein Psalm des großen Königs David im Alten Testament. David hat viele seiner Psalmen direkt inmitten schwieriger Situationen geschrieben, in denen - rein menschlich betrachtet - eigentlich keine Lösung zu erkennen oder zu erwarten war. Gerade deshalb gehen sie ins Herz und geben Hoffnung, denn David hat durch ihre Dichtung göttliche Inspiration und Hilfe erfahren, die uns heute genauso zur Verfügung steht.

David schreibt:
HERR, du erforschest mich
und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich
und siehst alle meine Wege. […]
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin,
und leite mich auf ewigem Wege.
(aus Psalm 139)

David erkennt Gottes Allmacht und Allgegenwärtigkeit an. Er versteht, dass es keinen Ort gibt, wo Gott nicht ist, und dass er keinen Weg gehen kann, auf dem Gott ihn nicht führt. Um das nun in meinem Leben erfahren zu können, muss ich diesen Psalm als Gespräch mit Gott begreifen. Ich muss erkennen, dass ich mit Gott direkt reden kann, genauso wie es David in diesem Psalm tut. Das verleiht Gottvertrauen und ermutigt, menschliche begrenzende Ansichten aufzugeben, es nimmt die Sichtblockade auf die Lösung.

Christliche Wissenschaft

Wünsche loslassen

Meine Tochter hatte sich für einen einjährigen Schüleraustausch an einem Internat in den USA beworben. Dafür musste außer dem Bearbeiten umfangreicher Bewerbungsunterlagen auch ein Sprachtest absolviert werden. Das Ergebnis dieses Sprachtestes war niederschmetternd. Sie fiel einfach glatt durch und das führte zu einer Absage des Internats. Sie war bitter enttäuscht. Wir sprachen über Gottes Plan, den er für jedes seiner Kinder bereit hält und sie sagte mir mit dem Brustton der Überzeugung: »Sein Plan ist bestimmt, dass ich auf dieses Internat gehen darf«. Innerlich musste ich schmunzeln. Die Frage: »Wie lässt sich Gottes Plan für mich mit meinen Herzenswünschen in Einklang bringen?«, stand im Raum. Mary Baker Eddy schreibt dazu in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: »Unausgesprochene Gedanken sind dem göttlichen Gemüt nicht unbekannt. Verlangen ist Gebet; und es kann uns kein Verlust daraus entstehen, Gott unsere Wünsche anzuvertrauen, damit sie geformt und veredelt werden, bevor sie in Worten und Taten Gestalt annehmen.« (S.1) So erklärte ich meiner Tochter, dass sie Gott ihre Wünsche sagen kann, aber dass sie sich ihm und seiner Führung bedingungslos anvertrauen muss. Sie versprach, das zu tun und in den nächsten Tagen kam das Angebot vom Internat, ihr Englisch über Telefon und E-Mail zu fördern, um nach ein paar Wochen die Entscheidung noch einmal zu prüfen.

Sie übte fleißig Englisch, und sie brachte ihren Wunsch vor Gott, aber sie mochte ihn nicht dort lassen. Sie hielt ihn fest, er sollte einfach nur endlich erfüllt werden. Auch konnte sie sich ein elftes Schuljahr in Deutschland nicht vorstellen. Es war mittlerweile März geworden, als ich eines Abends bei ihr am Bett saß und meinte: »Du musst diesen Wunsch endlich loslassen!« »Das habe ich ja!« antwortete sie unter einem Schwall von Tränen. Nein, das hatte sie nicht und sie begriff es in diesem Moment. Einige Tage später sagte sie, dass sie sich freuen würde, wenn sie auf das Internat gehen könnte, aber das Jahr hier in der elften Klasse zu verbringen, wäre auch schön. Sie hatte wirklich verstanden, dass sie sich mit ihrem Willen selbst im Weg gestanden hatte. Direkt am nächsten Tag kam von dem Internat die Zusage für sie und sie verbrachte dort ein wundervolles und ereignisreiches Jahr.

Wurzeln und Flügel

Vielleicht sollten wir uns in dem Zusammenhang noch einmal den Begriff der Verantwortlichkeit anschauen, denn als Eltern fühlen wir uns verantwortlich. Auch ist unsere Sorge oft, dass die Kinder auf den bösen Weggeraten, wie David ihn nennt. Werden ihn die Kinder erkennen, bevor es zu spät ist? Erkenne ich ihn selbst im richtigen Moment? David tröstet hier mit der Bitte: »Gott, sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.«

Wie tröstlich ist es, zu wissen, dass Gott den Weg prüft und dass Er jeden leitet, der sich leiten lässt. Er ist immer da, um mir und meinem Kind die Hand zu reichen.

Vor einiger Zeit fiel mir eine Postkarte mit einem wunderschönen Zitat von Johann Wolfgang Goethe in die Hände. Es lautet: »Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.« Das bedeutet für mich: Ist die Zeit der Erziehung der Kinder abgeschlossen, dann haben wir Eltern ihnen Wurzeln in der Beständigkeit, in Werten und in einer großen Liebe zu ihnen gegeben. Aber auch Flügel haben sie bekommen, um in ihr Leben hinaus zu schwirren. Gott hilft uns Eltern dabei, den Start frei zu geben und er hilft den Kindern beim Abheben. Dabei ist die Flugrichtung wichtig. Wenn die stimmt, können sie auch nach Bruchlandungen wieder starten. So eine Bruchlandung erlitt unser Sohn. Er hatte einen klaren Studienwunsch und beschloss, dafür sein Abitur zu machen. Doch dann wurde er über Monate hinweg in der Schule gemobbt. Er war sehr verzweifelt und die Lage schien aussichtslos. Schließlich sah er sich gezwungen, deswegen die Schule mitten in der Oberstufe zu verlassen. Aber, um bei dem Bild zu bleiben, seine Flugrichtung stimmte. Und so war es möglich, obwohl es Dezember war, innerhalb von wenigen Stunden eine Ausbildung inklusive Fachabitur zu finden, die ihn begeisterte und die Anfang des Jahres – und nicht erst im August - begann. Er schloss diese Ausbildung zwei Jahre später mit sehr gutem Zeugnis ab. Da während seiner Ausbildungszeit sogar einige Gesetze bzgl. verschiedener Studienzulassungen geändert wurden, kann er nun mit seinem Wunschstudium beginnen.

Diese Erfahrungen sind so wichtig, da sie uns zeigen und beweisen, dass es einen göttlichen Plan gibt, dem sich nichts in den Weg stellen kann, und dass Gott uns auf den guten Weg leitet. Es geht also um vielmehr, als um einen konkreten Beruf oder um das Gehalt. Es geht darum, menschliche, oft auch begrenzende Ansichten aufzugeben und die uns von Gott gegebenen Fähigkeiten bestmöglich zu nutzen. Gott hilft uns dabei, unser Leben wunderbar auszugestalten und: Er reicht uns dazu die Hand. Ergreifen Sie sie!

Inge Hake

Die Christliche Wissenschaft ist eine religiöse Sondergemeinschaft, die sich hauptsächlich dem Heilungsdienst durch Glauben und Beten verschrieben hat. In Deutschland hat sie rund 2000 Mitglieder. Sie wurde 1875 in den USA von Mary Baker Eddy gegründet.

Kontakt:
Inge Hake
Christian Science Komitee für Veröffentlichungen, Deutschland
Hoher Kamp 14
31303 Burgdorf
05136-8012948
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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