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Geschichte der Woche

Joseph’s Cent und das Wunder des Zinseszins

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Als Jesus geboren wurde, waren seine Eltern sehr, sehr arm. Aber sein Vater Joseph war auch sehr weitsichtig. Joseph legte eine Münze, die er auf ihrer Wanderung fand und die umgerechnet 1 Cent entsprach, auf einem Konto bei der Judäischen Volksbank mit einer Rendite von 5% pro Jahr an. Hätte sich vor 100 Jahren ein Nachkomme gemeldet, um das Konto aufzulösen, wäre wohl keine Bank der Welt in der Lage gewesen, den Betrag auszurechnen.

Doch heutige Supercomputer sind (gottlob!) dazu in der Lage! Sollte sich nach 2011 Jahren ein Nachfahre finden, könnte er sich über einen Kontostand von 40.895.962.098.293.600.000.000.000.000.000.000.000.000 € freuen; eine Zahl mit 41 Stellen - vor dem Komma!

Dies entspricht 81.791.924.196.587.200.000.000.000.000.000.000.000 500-€-Scheinen! Somit entspräche der Betrag aus Josephs Konto im Jahr 2011 in übereinander gestapelten 500-€-Scheinen (0,09mm dick) einer "Säule" von 7.361.273.177.692.850.000.000.000.000.000 km Höhe. Wenn ein 500-€-Schein mit einer Größe von 160mm x 82mm 0,01312 m² abdeckt, braucht man dementsprechend 76,2 500-€ Scheine um 1 m² abzudecken. Da Deutschland eine Fläche von 357.111 km² bzw. 357.111.910.000 m² hat, wäre somit eine deutschlandgroße 500-€-Schein-Säule 270.448.976.087.516.000 km hoch (mittlere Entfernung zum Mond = 384.401 km).

Zu Jesus´ Nachfahren müssten also keine 3 Könige kommen, um Geschenke zu bringen, sondern es könnten sämtliche Könige und Regierungschefs und Ackermänner der Welt kommen und so viel wegtragen wie sie können (auch mit Hilfe von 40-Tonnern) - das Geld würde nicht merklich dezimiert! ... und das alles, weil Joseph für Jesus einen €-Cent in einem durchschnittlichen Indexfond angelegt hatte.

(Berechnung: Diplom-Ingenieur Cezary Afeltowicz)

   
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