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Was ist ein gutes Leben?

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Was ist ein gutes Leben?
Gerd Altmann, Foto: pixelio.de

Das verlorene Meer der Lust

Freundschaft, Liebe und Fürsorge, mit diesen Mitteln können wir uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Fangen wir an, das gute Leben jetzt schon zu leben, dafür plädiert Lorenz Glatz, Redakteur beim österreichischen Magazin »Streifzüge - magazinierte Transformationslust«

Wenn du ein Schiff bauen willst, fange nicht damit an, Holz zu beschaffen, Planken auszuschneiden und Arbeit zu verteilen, sondern wecke im Herzen der Menschen die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer. (Angeblich von Antoine de Saint Exupery)

Wer gut lebt oder zu leben meint, macht daraus kein Problem. Nur wenn sich das Leben wie heutzutage für viele immer schwerer anfühlt, wird das gute Leben sogar zum öffentlichen Thema. Gefragt sind dann meist Rezepte, en gros und en detail: im täglichen Gespräch, in den Kirchen und Eso-Seminaren, in den Sprechstunden der Therapeuten, in den Apotheken, bei den Glücksforschern, in den Medien und in der Politik. Es entsteht ein Diskurs des guten Lebens. Und wie immer, wenn Verhalten und Beziehungen der Menschen zum Thema werden, wird über viel geredet, und geschwiegen über noch viel mehr, weil vergessen und verdrängt. Die rettenden Gedanken, die zur Verwirklichung drängen, sind rar, aber die Wirklichkeit selbst so krass, dass sie kaum mehr zu verdrängen ist, sondern quasi selbst zum Denken drängt.

Das Leben, gegen das wir uns auflehnen, ist das einzige, das wir gelernt haben

Die Zivilisation ist unausweichlich

Kultur (die, in der nach Freud »das Unbehagen« herrscht) hat heute schon keine wirkliche Mehrzahl mehr. Sie ist drauf und dran, buchstäblich global zu werden. Wahrscheinlich werden eben die letzten Menschen im amazonischen Urwald, die noch nicht wussten, dass sie in ihr eingeschlossen sind, von Holzfällern, einer Experten-Kommission oder Todesschwadronen erreicht. Wirklich entgehen kann dieser Kultur aber schon des Längeren niemand, ja die ganze Ökosphäre mit Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt ist von ihr bis ins Mark getroffen.

Am Fortschritt, der uns in Jahrtausenden auf die gegenwärtige Höhe der Zivilisation geführt hat, wie in den entwickelten Ländern schon jedes Schulkind weiß, ist wirklich nachhaltig, dass er uns irritiert. Wir sitzen vor Bergen von HiTech-, Billig-, Qualitäts-, Bio- und Sonstwas-Ware, mit der sich zu trösten versucht, wer zahlen kann, und nach der sich oft verzehrt, wer nicht. Immer mehr Leute, die nur noch für die Arbeit leben, in der sie sich täglich ein Stück mehr auflösen oder der sie verzweifelt nachlaufen (zu müssen glauben). Alles entschieden ungesund.

Die Arbeitsgesellschaft desintegriert sich, der Raubbau an fossiler Energie, Mineralien und Metallen scheitert an der Endlichkeit der Erde, die Fruchtbarkeit des Bodens wird zerstört, das Klima für die Menschen und viele andere Lebewesen katastrophal verdorben, und mit Nuklear- und Gentechnologie ist die Büchse der Pandora aufgemacht. Die Folgen sind erwartbar und bald schon unvermeidlich. Und doch wird all das bis zur Erschöpfung verdrängt – eine Apokalypseblindheit, wie Günter Anders es schon vor Jahrzehnten konstatiert hat.

Kultur ist ein Selbstschädigungsprogramm der Menschheit geworden. Nicht regional (das wäre das erste Mal nicht, siehe z.B. die Entwaldung der Mittelmeerländer im Altertum oder noch tausende Jahre davor den Flop der ersten Sesshaftwerdung im Nahen Osten), sondern einfach global. Und diese Sintflut droht uns, nicht erst nach uns. Die Diagnose ist freilich wesentlich leichter zu stellen und zu begründen als Wege aus der Malaise raus zu finden. Schlimmer noch: Es scheint aussichtslos.

Daher: Weitermachen. Schlafen gehen. Morgen muss eins schließlich wieder raus. Tunnelblick auf die Arbeit und dann sich was gönnen, was tun für die Gedankenfreiheit (die Freiheit von), kaufen, anziehen, starten, schlucken oder sich sonstwie reinziehen, weil man schon vom Hinschauen auf sich selbst ins Grübeln kommt und vom Wegschauen noch trübsinnig wird. Und ängstlich den Aberglauben pflegen, dass die Lösung immer mehr vom Selben ist: dass wir, als Menschheit sozusagen, eben nachhaltiger wirtschaftswachsen und unsere Technologien bloß weiter noch verfeinern und besser nutzen müssen. Aber wer alt genug ist, wird sich erinnern: Das wird doch schon längst gemacht – die heutige Bredouille ist das Ergebnis von Jahrzehnten Politik und Wissenschaft im Dienst der Arbeitsplätze, der Modernisierung und des Umweltschutzes. An all das zu glauben ist eine Gratwanderung. Eine zwischen Überschnappen und In-Depression-Versinken.

Was ist ein gutes Leben?
Foto: Gerd Altmann, pixelio.de

Zivilisiert sein ist Resignation

Das Dilemma, wie die gekränkten Einzelnen mit den kränkenden Forderungen und Zwängen der Gesellschaft zurechtkommen können, haben schon Freuds PatientInnen vor 120 Jahren formuliert: »Sie sagen ja selbst, dass mein Leiden wahrscheinlich mit meinen Verhältnissen und Schicksalen zusammenhängt; daran können Sie ja nichts ändern; auf welche Weise wollen Sie mir denn helfen?« Die Perspektive, die Freud zu bieten hatte, war: »Ich zweifle ja nicht, dass es dem Schicksal leichter fallen müsste als mir, Ihr Leiden zu beheben; aber Sie werden sich überzeugen, dass viel damit gewonnen ist, wenn es uns gelingt, Ihr hysterisches Elend in gemeines Unglück zu verwandeln. Gegen das letztere werden Sie sich mit einem wieder genesenen Nervensystem besser zur Wehre setzen können.«

Wenn heute das soziale Biotop, in dem eins steckt, nicht mehr auszuhalten ist und eins schlappzumachen droht, steht ein seit Freud enorm angewachsenes Heer von Hilfen und Helferinnen bereit: Beratungsstellen, Sozialarbeiter, Coaches, Psychiater, Psychotherapeutinnen. Begleitend, vorbeugend, intervenierend, reparierend. Zwar geben sich des Professors Nachfolger und die anderen Schulen der Seelenheilkunde und erst recht die diversesten Heilungs- und Heilsverfahren (deren Markt seit Jahren boomt und vermutlich noch eine große Zukunft hätte, wenn dem wachsenden Unglück auch wachsende Kaufkraft entspräche) allein schon konkurrenzbedingt meist viel optimistischer. Es scheint aber eine stets zunehmende Zahl von Therapeuten usw. mit ausgefeilten Methoden und Verfahren zu brauchen, um die immer größere Zahl von Patienten und Klientinnen zu kurieren, welche die bunten Herausforderungen, die auch ein europäisches Durchschnittsleben in Frieden und Wohlstand bietet, nicht mehr mit der nötigen Kreativität und Phantasie, dem gehörigen Mut und Selbstvertrauen stemmen. Emotionale und soziale Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Ängste und Depressionen nehmen schon im Kindesalter alarmierend zu.

Lust verkommt zu blanker Notdurft. Es entsteht ene Realität der Schädigung und Zerstörung von Mensch und Natur hinter einer Fassade stets verlockender, aber nie wirklich erreichbarer Ersatzbefriedigung

Die »Verhältnisse und Schicksale«, von denen Freuds Patientenschaft sprach, scheinen die Frustrationstoleranz gewöhnlicher Menschen in steigendem Maß zu überfordern und um sich in jene zu fügen und sie alltäglich durchzustehen immer mehr therapeutische Aufrüstung der Wehre notwendig zu machen. Die von den Verhältnissen auferlegten Schicksale zu ändern ist dabei freilich weniger denn je das Thema der Therapie noch das des Patienten. »Wir zwei werd'n das net ändern«, erkannte man in Wien vermutlich schon zu Freuds Zeiten. Also: »In diesem Sinne ist die Therapie ein Kurs in Resignation« und: »Theoretisch liegt der Unterschied zwischen geistiger Gesundheit und Neurose nur im Grad und in der Wirksamkeit der Resignation: geistige Gesundheit ist erfolgreiche, wirksame Resignation – normalerweise so wirksam, dass sie wie eine ziemlich glückliche Befriedigung aussehen kann. …. Auf die Dauer erhebt sich nur die Frage, wie viel Resignation der Einzelne ertragen kann, ohne zu zerbrechen.« (Marcuse, Triebstruktur und Gesellschaft, Suhrkamp 1987, 242) Die Dauer dieses Satzes währt nun auch schon bald sechzig Jahre, das gefragte Maß ist für täglich eher mehr Menschen überschritten und die »normale Wirksamkeit« für eine eher sinkende Zahl erreichbar.

Der Fortschritt macht Portemonnaies aus Menschenhaut (Karl Kraus)

Die Schicksale der Lust

Grundsätzlich widerstrebt uns aber Resignation. Menschen streben nach Lust als dem Inbegriff des Guten und meiden Unlust/Schmerz als das höchste Übel, sie beurteilen dementsprechend auch spontan das Zusammenleben mit den anderen Menschen danach, wie lustig bzw. unlustig es ist. So sind Menschen konstituiert. Für diese angeblich unmoralische Ansicht wurden die Epikureer von ihrem Anbeginn vor siebzehnhundert Jahren an gescholten, verspottet und diffamiert. Epikur selbst hat zudem – meines Erachtens zu Recht – darauf hingewiesen, dass die Wahrheit dieser Aussage nicht erst mit Vernunftgründen zu beweisen sei, sondern man an sie nur so erinnern müsse wie »dass Feuer heiß, Schnee weiß und Honig süß sei.«

Es ist Sinnenlust, natürlich gegeben, gesellschaftlich gestaltet, gesteigert und verfeinert: An-sehen, Zu-hören, Riechen und Schmecken-Können, Berühren und Festhalten, sich und andere Menschen, und die Natur. Lust ist Verlangen und Genuss, aktiv und passiv, Frage und Antwort, Kommunikation mit unsresgleichen und der Welt, Lust ist im engsten wie im weitesten Sinn erotisch, ihr Gebiet ist der Leib, die Früchte der Erde, das All. Und Lust ist unverzichtbar, ein »unveräußerliches, substantielles Interesse, das nicht, wie es der bürgerliche Markt- und Herrschaftsmechanismus suggeriert, bald fahrengelassen und verraten, bald festgehalten und realisiert, sondern nur, und sei es in den depraviertesten, entfremdetsten Formen, festgehalten werden kann«, wie Freud es gegen die herrschende Vernunft seiner Zeitgenossen verteidigt hat und auch gegen den Großteil seiner Nachfolger verteidigen würde.

Schon Epikur spricht von verdrehten/verunstalteten Lebewesen, die mit dem Streben nach Lust nicht zurechtkämen. Solch »beschädigtes Leben« (Adorno) ist allerdings nicht die Ausnahme, es ist vielmehr unser kulturell-zivilisatorisches Schicksal. Das menschliche Ich entstand als seelische Instanz, die dem Menschen in der Realität zu dem verhelfen soll, was er braucht – zu seiner Lust mit sich, den anderen Menschen und der Welt. Eine Instanz der Berührung, des Austausches und der Teilhabe. Die Herrschaft setzt dem aber eine Realität entgegen, in der sich die Gemeinschaft der Menschen untereinander und mit der Natur in mörderischen Konflikten aufzulösen droht. Lust gerät weithin zu blanker Notdurft des Lebens, es entsteht eine Realität der Schädigung und Zerstörung von Mensch und Natur hinter einer Fassade stets verlockender, aber nie wirklich erreichbarer Ersatzbefriedigung.

Dieses gesellschaftliche Realitätsprinzip der Einschränkung, Kontrolle und Reglementierung schlägt auf den Menschen wohl schon ab seiner Empfängnis im Mutterleib ein und marginalisiert, ja merzt alle aus, die sich nicht anpassen wollen oder können. Die tief gestaffelten Institutionen und festen Strukturen der Gesellschaft samt den Ventilen der Lust, welche die so verunstalteten Lebewesen in vorgezeichneten Bahnen halten sollen, werden von der gesellschaftlichen Praxis der Herrschaft und Unterwürfigkeit, der unterdrückenden und auch der rebellischen Gewalt geformt. Die Theorie und die Lehre des allergrößten Teils der europäischen philosophischen Ethik und theologischen Moral haben die Prinzipien in göttliche Gebote und Verbote bzw. vernünftige Imperative und Verdikte gegossen.

Vernunft und Denken wird zum Gegenteil und Gegensatz von Sinnlichkeit und Lust. Aus dem Körper wird ein weitgehend desexualisiertes Instrument der Arbeit, alles Lebendige und die Welt überhaupt wird Mittel für die Zwecke der Herrschaft. Der Zusammenhang von allem mit allem (die sympátheia tôn hólōn der Stoiker) muss der sich entwickelnden Technokratie der Machbarkeit bis zur Katastrophe entgehen.

Die Logik der Herrschaft beginnt mit der institutionellen Verdinglichung von Menschen durch Menschen. Sie steigert sich durch die Geschichte hindurch bis zur Selbstverdinglichung aller Menschen im Namen freier, gleicher, qualitätsloser Prinzipien des Rechts, des Gelds und seiner Vermehrung durch sinnlose Arbeit. Dank derer haben wir es so weit gebracht, wie wir sind. – »Der Fortschritt macht Portemonnaies aus Menschenhaut«, sagt Karl Kraus. Drastischer noch soll es Herbert Marcuse gesagt haben: »Wir hätten nicht die Scheiße, die wir haben, wären wir nicht die Scheiße, die wir sind.« Und just in diesem anrüchigen Zustand ist das Ich als Träger der Prinzipien frei und autonom geworden.

Ohne der Lust zu frönen lässt sich die Realität nicht überwinden, die uns der Lust nicht frönen lässt

Das gute Leben ist unvergesslich

Der antiautoritäre Anlauf der 60er und frühen 70er Jahre des letzten Jahrhunderts hat viele überkommene Hierarchien nachhaltig geschwächt. Die sexuelle Revolution hat eine Reihe althergebrachter Tabus und Verbote gefällt und damit nicht wenig Lust und Liebe befreit. Überhaupt haben gar nicht so wenige junge KritikerInnen dieser Gesellschaft immer wieder versucht zusammen mit anderen eine neue, freie, lustige Lebensweise, eine richtige inmitten der falschen, zu finden.

Freilich ist der Antiautoritarismus als »lean management« und mit Selbstverantwortung und Kreativität als Schlüsselqualifikationenvom postfordistischen kapitalistischen System abgefedert, ja gutteils absorbiert worden. Die Schwächung der alten Sexualmoral wurde sogleich in sexy advertising ungeheuren Ausmaßes umgemünzt, um den Surrogatkonsum der verschiedensten Art anzustacheln, während dank der intensivierten Arbeits- und Konsumpflichten heute »wahrscheinlich weniger koitiert wird als zu irgendeiner anderen Zeit der Menschheitsgeschichte« (Ernest Bornemann, Der Spiegel 46/1993). Und der größte Teil der jungen Alternativen richtet sich schließlich sowieso bescheidener ein (und verwechselt vielleicht am Ende jene besser erträgliche Resignation, die »wie eine ziemlich glückliche Befriedigung aussehen kann«, mit einem guten Leben).

Es ist aber so interessant nicht, warum »nicht alle Knabenmorgen-Blütenträume reiften«. Denn es stimmt: »Die Macht der Gewohnheit von Millionen und Abermillionen ist die fürchterlichste Macht.« Und doch unterschätzt der Satz diese noch bei weitem – sie sitzt und wirkt auch in denen drinnen, die sie überwinden wollen. Das Leben, gegen das wir uns auflehnen, ist das einzige, das wir gelernt haben. Wichtiger ist jedoch: Es ist nicht das einzige, an das wir uns erinnern und das wir uns vorstellen können. Leib und Seele haben ein besseres im Gedächtnis. Das verlorene, selbst das großteils vorenthaltene Glück der Kindheit und die wenn auch wenigen Momente der Erfüllung, der unverkürzten, ungebeugten, freien Lust im Leben bleiben als Phantasie und Wunsch gegen alle Macht der herrschenden Realität und Vernünftigkeit, sie sind vielleicht an den Rand gedrängt, aber wirksam.

Das gute Leben ist nicht jenes der wehrhaften Monade des autonomen Ichs, das vom gesicherten Territorium diverser Rechtstitel aus mit Konkurrenten sachlich verkehrt. Wie sehr das die heute geltende Grundlage auch der Freundschafts- und Liebesbeziehungen ist, zeigt sich jedes Mal, wenn solche in die Brüche gehen. Geld und Recht sind der sichtbare Ausdruck davon, dass wir uns als Fremde gegenüberstehen. Aber: »Geld ist kein Kinderwunsch gewesen», und »darum macht Reichtum so wenig glücklich« (Freud im Brief an Wilhelm Fließ). Nicht weil Kinder so klug sind, sondern weil ihnen noch nicht so nachhaltig abgewöhnt werden konnte, was Menschen zu einem guten Leben brauchen. Zu den klugen Sätzen in der Bibel gehört denn auch: »Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr gewiss nicht in das Reich der Himmel eingehen« (das dort auch nicht überall so unirdisch gemeint ist, wie man es vielleicht in der Schule gelernt hat).

Profan gesagt: Ohne der Lust zu frönen lässt sich die Realität nicht überwinden, die uns der Lust nicht frönen lässt. Wir werden uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen müssen. Das widerspricht zweifellos der Realität, genau derjenigen jedoch, die durch eine neue zu ersetzen ist. Durch jene, an der wir verzweifeln mögen, die uns aber nicht aus dem Sinn gehen will und die in uns die Lust erregt, sie real zu machen: Freundschaft und Liebe, Fürsorge für unsresgleichen und die Welt, die wir bewohnen, in Fülle zu haben und zu geben, wonach der Sinn uns steht. Und die große Weigerung, das hinzunehmen, was uns einander und der Welt verfremdet.

Lorenz Glatz (Erstveröffentlichung Streifzüge)

   
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