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Kongress der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen

Details

Kongress der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen
Dr. Joachim Galuska

Bewusstseinsforschung – Bewusstseinskultur – Bewusstseinsentwicklung

Weit über 1000 Menschen kamen im Juni 2013 angereist zu diesem Kongress unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Joachim Galuska, der zusammen mit seiner Frau Dorothea und anderen die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen begründet hat. Dort erfolgt die Behandlung psychosomatischer und somatischer Erkrankungen nach einem deutschlandweit einzigartigen ganzheitlichen Konzept, das die körperlichen, seelischen, psychischen und spirituellen Dimensionen von Heilungsprozessen berücksichtigt.

»Angesichts der enormen technologischen Fortschritte und unseres Wissens über unsere äußere Natur benötigen wir ein neues Gleichgewicht in der Vertiefung und Erweiterung des Wissens und der Kompetenzen unseres 'Weltinnenraums' (Rilke), also unseres Bewusstseins«, heißt es in der Einladung zu diesem Kongress.

Bewusstseinsentwicklung, die als Antwort auf diese Zeit zwingend aus der sich zuspitzenden Krise auf unserem Planeten erwächst. Bewusstseinsentwicklung als Erschließung der inneren Potenziale, die wir vor lauter Begeisterung über die großartigen Errungenschaften unserer technologischen Rationalität aus dem Blick verloren haben. Bewusstseinsentwicklung als individueller und kollektiver Prozess, der genau hier bei diesem Kongress stattfindet und sich zu einem Bewusstseinsfeld verdichtet, in dem wir Teilnehmenden neu erfahren, wie lebendig und bereichernd dieser innere Wachstumsprozess ist.

Unser Wissens- und Leidensniveau

Hier ist alles vertreten, was ich in den vielen Jahren meiner eigenen Suche als wichtig und unabdingbar für eine menschliche Bewusstseinsentwicklung schätzen gelernt habe, die in einem heutigen Wissens- und ich möchte fast sagen: Leidensniveau wurzelt. Hier wird nach den biologischen, psychologischen, spirituellen, sozialen, individuellen, kollektiven und ästhetischen Dimensionen des menschlichen Bewusstseins gefragt. Hier zeigt sich in vielen Details eine bewusst durchdachte Gestaltung: in den morgendlichen stillen oder bewegten Meditationen. Den wissenschaftlichen Vorträgen, Foren, Symposien und Workshops zum Thema Bewusstsein auf aktuellem und höchstem Niveau. Der Musik zur morgendlichen Einstimmung auf diese. Der Poesie, die in mystischer Verdichtung lebendig werden lässt, was der rationale Diskurs analytisch erschließt: Den Augenblicken von Stille, die in fast jeder Veranstaltung eingelegt werden. Der Disco oder – alternativ – dem Harfenkonzert am Samstagabend. Dem prachtvollen Regentenbau im Bad Kissinger Kurpark samt angeschlossenen Sälen im neobarocken Stil, der die Kongressteilnehmer und den kollektiven Geist eines Wir, das die Anwesenden in diesen vier Tagen zusammen entwickelten, verkörperten – und lebten – angemessen beherbergte.

Übervolles Angebot

Der Tag beginnt mit einer stillen oder bewegten Meditation. Dann strömen alle Meditierenden und Nicht-Meditierenden in den großen, prächtigen Max-Littmann-Saal zum Vortrag von Dr. Joachim Galuska, der an den ersten drei Morgen über »Bewusstsein«, »Geist und Seele« und »Leben« spricht und am letzten Tag den Kongress mit einem Vortrag über die »Evolution des Bewusstseins« beschließt. Auf seinen Vortrag folgt ein weiterer, der Galuskas Thema aus einer anderen Perspektive aufgreift, und im Anschluss treten beide Redner in einen Dialog, um dann in der »Speakers« Corner Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Das Spektrum der Themen der anschließenden, parallel laufenden Veranstaltungen ist überwältigend, und die inhaltliche Auswahl fällt schwer. Also lieber hören »Warum und wofür wir Bewusstsein brauchen«, von Prof. Dr. Thilo Hinterberger, der den Forschungsbereich Angewandte Bewusstseinswissenschaften innerhalb der Psychosomatischen Medizin am Universitätsklinikum in Regensburg leitet, und anschließend »Achtsamkeit als ganzheitliche Lebensressource« bei Dr. Dr. Niko Kohls, der sich seit 15 Jahren mit dem Thema Achtsamkeit, Spiritualität und deren Bedeutung für Gesundheit und Lebensqualität befasst? Oder doch lieber »Bewegung und Bewusstsein« bei Prof. Dr. Sabine Koch, die den neu eingerichteten Studiengang für Tanz- und Bewegungstherapie an der SRH Hochschule Heidelberg leitet, und sich anschließend der Frage widmen: »Die Dekonstruktion des Selbst – ein erstrebenswerter Bewusstseinszustand?«, die Dr. Gisela Emma Full als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen ihrer Themen Dekonstruktion von Selbstmodellen, Buddhistische Philosophie/Theravada-Tradition erforscht?

Und das ist nur die erste Hälfte des Tages. Nachmittags warten auf uns viele weitere Workshops und Symposien. Hier kann ich wählen zwischen: »Tanz dein Leben – von der individuellen zur enaktiven (sprich: bildhaften, symbolischen) Erfahrung«, »Yoga und Bewusstsein«, »Wir erleben mehr als wir begreifen – Bewusstheit von Weisheit« oder »Übungen zur Erfahrung des dialogischen Bewusstseinsfeldes«, »Spiritualität und Krankheitsumgang« oder »Schicksalskräfte in Grenzbereichen des Bewusstseins«, um nur einige Themen zu nennen.

Kongress der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen

H.-P. Dürr über die »Wirklichkeit«

Am vierten und letzten Tag betritt vor Dr. Galuska, der das letzte Wort haben wird, Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Dürr das Podium, um über das Thema »Wir erleben mehr als wir begreifen - Bewusstheit von Weisheit« zu sprechen. Atom-Physiker, Freund und Schüler Werner Heisenbergs, mehrfach geehrtes Mitglied und ehemaliger Direktor der Max-Planck-Gesellschaft, trägt Dürr mit Humor und einer Weisheit, die sich nicht scheut, großartige Entwicklungswege auf simplen Menschenverstand zu reduzieren, sein leidenschaftliches Anliegen vor. Weise geworden an den eigenen Irrtümern in Bezug auf Wahrnehmungsmodelle, von denen ein Großteil der Menschheit sich auch heute noch leiten lässt, vermittelt er aus seiner Sicht als Physiker, was viele von uns Anwesenden durch die eigene Meditationspraxis und Bewusstseinsschulung lebendig erfahren: Dass es tatsächlich nicht gibt, was das alte Paradigma der Physik postulierte, eine objektiv messbare »wirkliche« Wirklichkeit, die für das messende Subjekt ohne Beeinflussung durch dieses unveränderlich und substanziell »zu haben« wäre. Sondern dass wir in allen Dimensionen unseres Menschseins, ob als Physiker oder Liebende, Teil dessen sind, was sich uns als Gegenüber zeigt, und uns dem Phänomen der Wirklichkeit nur als Ahnende und nie als endgültig Wissende annähern können.

Das größte Potenzial der Zukunft sieht Dürr darin, dass wir lernen, in unserer Unterschiedlichkeit zu kooperieren, ohne den Anderen zu benachteiligen. Und für uns, die wir im Publikum sitzen und diesem »Anderen« in jedem Gegenüber tag täglich begegnen, sind diese Worte eine unmittelbare Ermutigung. Ein weiser Rat zum Ausklang dieser Zusammenkunft sind sie, den Hans-Peter Dürr uns mit auf den Weg gibt, wohl wissend, was uns dieser praktische Hinweis in seiner scheinbaren Einfachheit in jedem Augenblick unseres Lebens an Flexibilität, Mitgefühl, Mut zu Unwissenheit und Verletzlichkeit, Demut und Humor abverlangt.

Joachim Galuska

Während sich der lebhafte Beifall für Dürr zu stehenden Ovationen und Jubelrufen steigert, klatscht Joachim Galuska als letzter Redner eine Weile begeistert mit und weist dann den alten Mann, als dieser noch einmal zu reden anhebt, freundlich darauf hin, dass es Zeit ist, die Bühne zu verlassen und ihm Platz zu machen.

»Bewusstsein«, »Geist und Seele«, »Leben«, »Evolution des Bewusstseins« – die Themen, denen sich Joachim Galuska auf diesem Kongress zuwendet, sind von ungeheurer Weite, Tiefe und Bedeutung für unser Menschsein hier in dieser Welt und sind es in der gesamten Menschheitsgeschichte immer gewesen. Sie könnten schnell in abstrakte Belanglosigkeit, pathetische Appelle oder Beliebigkeit abgleiten, doch Galuska füllt sie mit der Lebendigkeit eines Menschen, der verkörpert, wovon er spricht. In seinen Beiträgen verdichten sich die essentiellen Anliegen des Kongresses als Ausdruck der persönlichen Suche eines Menschen, der dem Thema »Bewusstseinsentwicklung« sein Leben gewidmet hat.

Wer bin ich?

Erstens: Bewusstsein

Diese klassische Frage von Suchenden aller Zeitalter und spirituellen Traditionen hat den persönlichen Lebensweg von Joachim Galuska von Anfang an motiviert. Schon früh waren ihm dabei die ideologischen Abgrenzungen der verschiedenen Richtungen zur Erforschung und Entwicklung des menschlichen Bewusstseins suspekt, weil einzelne Perspektiven zu begrenzt sind, um wahr sein zu können. Bewusstseinsentfaltung heißt immer auch, eine kontinuierliche Entfaltung von Perspektiven, die alle ihre Gültigkeit besitzen, ohne einen Absolutheitsanspruch begründen zu können.

Wie sieht so ein mehr- oder aperspektivisches, sich seiner selbst bewusstes Bewusstsein aus, das in permanenter Weiterentfaltung begriffen ist? Wer schaut? Wer entwickelt Gewahrsein für das eigene Schauen? Dieser innere Ort, von dem aus wir schauen, hat eine andere Qualität als das Geschaute. Wir haben als Menschen die Fähigkeit, reine Bewusstheit zu erleben als »klare, leuchtende Erfahrung von Ästhetik«. Und diese Bewusstheit ist eine evolutionäre Kraft, die wir und unser Planet dringend brauchen, denn aus ihr erwachsen Wertigkeiten von Ganzheit, Verbundenheit, schöpferischem Denken und bewusstem Gestalten.

Das Modell, das Galuska hier entwickelt, wurzelt unter anderem in Ken Wilbers Integraler Theorie. Laut Wilber wird jeder Augenblick unseres Erlebens gestaltet von der Subjektivität unseres persönlichen Ich, den Wir-Bezügen, in die wir eingebettet sind, den materiellen Gegebenheiten eines Es und dem Plural-»sie« als Verweis auf die institutionellen Bezüge, die unser gesamtes Leben durchziehen. Doch auch solch ein integrales, »anwendungskompetentes Modell« ist nicht die Wirklichkeit; ist nicht die lebendige Bewusstheit von lebendigen Menschen, die ihr Bewusstsein entwickeln und sich selbst und das, die oder den Andere/n verstehen lernen wollen.

»Ich suche nicht – ich finde. […] Finden, das ist das völlig Neue! Das Neue auch in der Bewegung.« Pablo Picasso

Zweitens: Geist und Seele

Eine solche Bewusstheit ist imstande, sich aus alltäglichen Ich-Identifizierungen zu lösen und eine weitere und tiefere Perspektive einzunehmen. Ich bin bewusst und anwesend. In diesem Anwesendsein wird mir im unaufhörlichen Strömen des Bewusstseins das Wesenhafte oder Wesentliche meines Seins, meine Seele, zum unmittelbaren Erleben. Dieses Spüren und Erforschen meines Wesensgrunds (durch die Praxis der Meditation oder andere kontemplative Übungen) erschließt mir reine Bewusstheit als weite Raumhaftigkeit, die in sich selbst ruht in Frieden, Stille und tiefer Verbundenheit mit dem Leben. Aus dieser reinen Bewusstheit erwachsen essentielle Qualitäten und die Fähigkeit, zwischen Grundwerten (Tiefe) und Interessen (Oberfläche) zu unterscheiden. Ich spüre, wenn ich mich in Teilrollen verliere; meine Identifizierung wird erkennbar, und ich kann mich des-identifizieren, um mich neu in meiner Seele zu verankern.

Die Seele ist in ihrer Transparenz gleichzeitig offen für die Welt und aufgehoben im Daseinsgrund, dem formlosen Geist, der keine speziellen Inhalte hat. Sie ist wie ein offenes Gefäß für jede Erfahrung, tritt in Resonanz damit, lässt sich berühren, wägt ab und wertet.

Der Geist als reiner Geist vor jeder Formwerdung ist non-duale Wahrnehmung, eine Wahrnehmung, für die Beobachter und Beobachtetes nicht getrennt sind. Er realisiert die Entwicklung unseres Bewusstseins als Gefüge einer umfassenderen kosmischen Intelligenz, die weit über das hinausgeht, was unser individuelles Bewusstsein begreift. Aus dieser Offenheit jenseits aller gedanklichen Konstruktionen vom Leben erwachsen eine Liebe und eine Intelligenz, die nicht korrumpierbar sind.

»Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will« Albert Schweitzer

Drittens: Leben

Moderne Spiritualität ist Entwicklung des eigenen Bewusstseins als Arbeit an der Ausdehnung dieses Bewusstseins. »Ich bin Leben, das lebt, inmitten von Leben, das lebt«, wandelt Galuska Albert Schweitzers Worte für sich um. Er begreift dieses Leben, das sich seiner selbst bewusst werden will, als einen sich selbst aufklärenden Prozess, der sich selbst zunehmend erkennt. Durch diese Selbsterkenntnis richtet der Fokus sich auf das Innerste des Lebens als lebendige Präsenz, die Fülle dieses lebendigen Augenblicks, von dem wir uns erfüllen lassen.

Mit dem Leben verbunden sein, heißt es ganz anzunehmen, die Freude, wie den Schmerz, die Tiefe, wie die Oberfläche, das Ich wie das Wir. Daraus erwächst eine Verantwortlichkeit für mich und meine eigene Lebensgestaltung wie auch für das gemeinsame Lebensfeld, in dem ich mich bewege. Diese Verantwortlichkeit und der Wunsch, »meine Melodie in der Sinfonie des Lebens zu spielen«, gehorchen keinem moralischen Gebot, sondern erwachsen von selbst aus dem dynamischen Prozess zunehmender Bewusstheit. Eine Spiritualität des Lebens befreit uns nicht von diesem, sondern für dieses Leben.

Was wollen wir tun?

Viertens: Evolution des Bewusstseins

Ein Bewusstsein, das sich seiner selbst bewusst wird, erforscht sich selbst jenseits von Konzeptionen. In diesem Prozess wird eine Weite, Tiefe und Offenheit spürbar und die unfassbare Wirklichkeit, die uns hervorbringt und bewusst werden lässt. Die ungeheure Intelligenz, die sich in dieser Entwicklung ausdrückt, verwirklicht sich in uns als intelligenten Wesen und entfaltet sich weiter durch uns, die wir diesen Prozess schöpferisch mitgestalten. Wir können diese Kraft erahnen, nicht jedoch »wissen«. Jeder von uns ist diese lebendige Intelligenz, die unser Leben durchdringt und überschreitet.

Wir sind nicht Erleidende oder Produkte sondern Mitgestalter dieser Entwicklung, und indem wir dieses unser Leben annehmen, übernehmen wir Verantwortung und verspüren den Wunsch, es in den Dienst dieser lebendigen, intelligenten Evolution zu stellen.

Galuskas Schlussworte sind ein leidenschaftliches Plädoyer für diese unsere aktive Teilhabe an der Evolution des Bewussteins. In seiner Vision stellt eine neue – und zeitgemäße – abendländische Spiritualität diese bewusste Evolution in den Mittelpunkt. Sie lehnt die Sinne nicht ab, sondern begrüßt deren Freuden und ist durchdrungen von dem Wunsch, unser Leben, das zunehmend durchdrungen wird vom Großen Unbekannten, in den Dienst dieses Lebens zu stellen.

Menschen mit offener Spiritualität nutzen Methoden und Wege verschiedenster religiöser und spiritueller Richtungen

Offene Spiritualität

Beim Spazieren durch den Kurpark von Bad Kissingen findet der oder die Spazierende im hinteren Teil des Geländes einen sechseckigen offenen Pavillon, den Pavillon der Weltreligionen, den der Klinikverband Heiligenfeld hier errichtet hat. Jede der großen Weltreligionen ist vertreten mit einer Meditationsbank, einer symbolische Verkörperung und Auszügen aus ihrem Textkanon, darunter auch die offene Spiritualität von Menschen, die einen nicht konfessionsgebundenen Weg gehen. An einer der Außenwände dieser Ecke, wo der Blick von der Meditationsbank auf eine große Kristallkugel fällt, hängen Gedichte von Rainer-Maria Rilke, Pablo Picasso und Rabindranath Tagore. An der anderen Wand findet sich ein Text mit der Überschrift »Wege«, die ich, die ich selbst eine offene Spiritualität praktiziere, wie dieser Kongress sie praktiziert hat, ohne Einschränkungen als mein »Glaubensbekenntnis« annehmen kann:

»Menschen mit offener Spiritualität nutzen Methoden und Wege verschiedenster religiöser und spiritueller Richtungen für eine Zeit, ohne mit ihnen identifiziert zu sein. Sie ergänzen und verändern sie, um mehr innere Tiefe und Weite zu erlangen und betrachten ihre eigene Entwicklung als prinzipiell offen. Oder sie erforschen ohne konventionelle Methodik direkt oder mit neuen Methoden ihr eigenes Bewusstsein, das sie weiter entfalten.

Menschen mit offener Spiritualität versuchen ein spirituelles Leben zu führen und einen spirituellen Bezug in ihrem Tun und ihrer Beziehung zu anderen Menschen zu erhalten. Durch ihre kultur- und ihre religionsgebundene Grundhaltung sind sie offen für spirituelle Gemeinschaftserfahrungen, die nicht durch die traditionellen Glaubensgemeinschaften geprägt sind. Im Sinne kollektiver Spiritualität erfahren sie Verbundenheit mit anderen Menschen und Teilhabe am lebendigen Kosmos.«

Es tut unendlich gut, auf diesem meinem offenen Weg, der sich im Gehen ständig neu erfindet, an einen Ort zu kommen, wo ich mich aufgehoben fühle.

Karin Petersen

Karin Petersen, Autorin, Übersetzerin (u.a. von Ken Wilber) und Dozentin für kreatives Schreiben, lebt in Berlin. Ihr jüngster Roman, »Der Fluss, die Berge – die Berge, der Fluss«, schildert die Konfrontation mit dem Sterben der Eltern. Zur Zeit arbeitet Karin an einem neuen Buch mit dem Arbeitstitel: »Tagebuch der Stille. Vom alltäglichen Leben mit Meditation.« Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.karin-petersen.de

   
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