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Integrative Rückentherapie

Integrative Rückentherapie

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Integrative Rückentherapie

Ein gesunder Rücken in einem aufrechten Menschen

Das Thema »Rückenprobleme« hat sich in den letzten zehn Jahren zur Volkskrankheit Nummer eins entwickelt. Die Folgen sind nicht nur am Leiden der Betroffenen, sondern auch am volkswirtschaftlichen Schaden abzulesen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich zahlreiche Therapie- und Präventionsverfahren und die entsprechenden Behandler diesem Thema im Besonderen widmen. Dabei fällt auf, dass die meisten Verfahren einen Aspekt des Themas heraus greifen und die entsprechenden Therapievorschläge um diesen Aspekt gruppieren. Es fehlt jedoch oft ein einheitliches, in sich abgestimmtes und wirksames Gesamtkonzept, um dem multifaktoriellen Thema »Rücken« ebenso umfassend begegnen zu können. Die »Integrative Rückentherapie« (IRT) stellt einen solchen Versuch dar.

Die strukturelle Komponente als Basis der Integrativen Rückentherapie

Um den komplexen Ursachen von Rückenprobleme eine ebenso komplexe Antwort entgegenzusetzen, könnte die Körperstruktur, das heißt die Beziehung der einzelnen Körperteile zueinander und zum Ganzen ein gemeinsamer Nenner sein. Von der Geburt bis zum Tod gestalten Menschen unter ihren jeweiligen inneren und äußeren Gegebenheiten ihre Körperform. Immer wieder müssen sie ihren Körper den veränderten Gegebenheiten anpassen und auch diesen Wandel mitgestalten, ob sie dies nun bewusst tun oder es hinter ihrem Rücken geschieht. Im Laufe der Jahre formen sie so ihren Körper, den sie dann durch willkürliche Haltungsänderungen nicht einfach modifizieren können. Diese geronnene Lebensgeschichte bringt womöglich ein kontinuierliches Streßmoment für unseren Rücken mit sich. Das Individuum ist von klein den Kräften der Schwerkraft ausgesetzt, die ihn immer wieder herausfordern, sich als Mensch aufzurichten und seinen Weg zu gehen. Dr. Ida Rolf, die Begründerin des Rolfings (Strukturelle Integration), hat das myofasziale Gewebe, die Verbindung von Muskeln (myos) und Muskelhüllen (Faszien) als »Organ der Form« ausgemacht und in der Manipulation dieses Gewebes eine große Chance zu einer bleibenden Aufrichtung des behandelten Menschen gesehen. So kann die Modifikation der Körperstruktur (in Verbindung mit dem aktiven Tun in Bewegung) ein deutlich entlastendes und gleichzeitig stabilisierendes Element für unseren Rücken darstellen.

Integrative Rückentherapie

1. Die Bindegewebsmassage

In der Integrativen Rückentherapie steht die Arbeit am menschlichen Bindegewebe im Mittelpunkt. Dabei wird der Körper als Ganzes betrachtet und auch als Ganzes immer in Bezug auf den Rücken durchgearbeitet. Zahlreiche Muskeln hängen mit unserem Rücken zusammen, bei weitem nicht nur die Muskeln, die den Rücken selbst aufrechterhalten. Außerdem stellen die Faszien, die auch die Zwischenräume zwischen den Muskeln und Organen ausfüllen, ein ganz eigenes Netzwerk vergleichbar einem Straßennetz dar, in dem Alles mit Allem verbunden ist. So ist die Integrative Rückentherapie zunächst eine auf mindestens 5 Behandlungen ausgerichtete Bindegewebsmassage. In jeder Sitzung werden andere Bereiche gleich einer Zwiebel in immer tiefere Schichten durchgearbeitet und mit dem Rücken verbunden, der ebenfalls bis zu den kleinen und tiefen Muskeln am Skelett behandelt und gelockert wird. Dabei wird die Muskulatur mit massageähnlichen Griffen gedehnt und Blockaden und Verklebungen des Gewebes gelöst. Die Haltemuskulatur des Individuums wird mit zunehmender Harmonie mit der Schwerkraft entlastet, damit werden bislang gebundene Kräfte wieder frei für das Leben. Während den Behandlungen arbeitet der Klient durch seine achtsame Präsenz und durch gezielte Bewegungen an seinem Aufrichtungsprozeß mit.

2. Die Wirbelbehandlung

Die Wirbelsäule selbst und auch die anderen Gelenksstrukturen wurden bislang in der Strukturellen Arbeit vernachlässigt. Man ging davon aus, dass die myofasziale Arbeit der Wirbelsäule den nötigen Halt für einen aufrechten Gang ermögliche. Die Belastungen und Einschränkungen unserer Zeit beeinträchtigen jedoch die Wirbelsäule und die Stellung der einzelnen Wirbel zueinander in einem solchen Ausmaß, dass die unmittelbare Ausrichtung der Wirbel im Gesamtkonzept der IRT einen wesentlichen Platz bekommen hat. Die sanfte Wirbelsäulenmassage nach Rudolf Breuss und die Dynamische Wirbeltherapie nach Popp (eine Weiterführung der Dorn Methode) werden in die Bindegewebsbehandlung integriert. Zunächst werden die Wirbel durch eine sanfte Massage gelockert und einige Wirbel fallen dadurch bereits an ihren Platz. Dann werden einzelne Wirbel durch gezielte Griffe ausgerichtet, während der Klient durch bestimmte Bewegungen und Anspannungen die Muskulatur und das Gewebe unterstützt. Dabei kommt der ausführlichen statischen Ausrichtung der Beckenstrukturen und der Lockerung der Kieferfehlstellungen eine ebensolche Bedeutung zu wie die Behandlung der Wirbelsäule selbst. Durch diese Behandlung wird der Aufrichtungsprozeß für den Behandelten spürbar unterstützt. In der Wechselwirkung mit der Bindegewebsmassage kann oft ein Rückfall in alte Blockaden vermieden werden. Einfache Übungen für zu Hause, die meist einseitig durchgeführt werden, können die neuen Wirbelstrukturen unterstützen, so dass sich Muskulatur und Nerven auf die neue Haltung einstimmen können.

3. Übungen für den Alltag

Die Integration der neuen und ungewohnten Strukturmuster in den Alltag kann den Erfolg der Behandlungen festigen. Dabei geht es nicht nur darum, durch Dehnungsübungen wie beim Yoga, die Muskulatur geschmeidig zu erhalten und weiter zu strecken. Heute müssen ebenso die überdehnten und geschwächten Muskelstrukturen, speziell in tieferen Schichten, kontinuierlich gestärkt werden. Das Pilates Training eignet sich hierfür hervorragend. Ursprünglich vom deutschen Auswanderer Josef Pilates in den 20er Jahren in New York für Tänzer entwickelt, unterstützt es lange und kräftige Muskeln der Periferie aus einem kräftigen Muskelband um die Mitte (»Powerhouse«) heraus. Dynamisierte Jogaübungen werden präzise und koordiniert durchgeführt und führen so zu einer Verbindung von Stabilität und Flexibilität in einem zunehmend aufrechten Körper. Für die Integrative Rückentherapie haben wir aus dem großen Repertoire eine Reihe von einfachen Übungen speziell auch für den Rücken und die einzelnen Sitzungen ausgewählt, die ich mit dem Klienten zusammen auf seine Situation abgestimmt, einübe.

4. Die seelische Komponente und der Wert der Achtsamkeit

In der Integrativen Rückentherapie werden die seelschen Themen, die durch die Körperarbeit ausgelöst werden, in jeder Phase der Therapie, gewürdigt und weiter bis zu einer möglichen Transformation vertieft. Obwohl vielleicht nicht so augenscheinlich, bietet der Rücken psychosomatisch betrachtet zahlreiche Ansatzpunkte für die Arbeit mit den Emotionen. Im Wort »Haltung« erkennen wir bereits eine wesentliche seelische Be-deutung des Rückens. Menschen nehmen eine »Haltung« zu einer Situation ein, sie beziehen Position, setzen sich damit auseinander. Diese Haltung kann starr, »windelweich« oder einfach flexibel und doch klar sein. Wie Menschen derartige »Haltungen« (Einstellungen) dem Leben gegenüber immer wieder gestalten, so wird sich auch ihr Rücken formen. Er mag dann starr, das heißt übergerade, verdreht oder biegsam und fest zugleich geformt sein. Im Extremfall mag manchen Menschen in der Kindheit ihr Rückgrat »gebrochen« worden sein, sie haben sich daher in der Folge sehr schwer getan, ihre eigene Meinung, ihren eigenen »Standpunkt« zu entwickeln. Seelische Themen können nun unmittelbar aus der Arbeit am Gewebe und der Wirbelsäule aufbrechen. Dann werden wir die Gefühle würdigen , nonverbal durch eine ruhige Berührung der Stellen, an denen sie zu Tage getreten sind. Mit Worten können wir unseren Klienten zusätzlich unsere Präsenz und Akzeptanz vermitteln. Gefühle können auch durch die achtsame Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung vertieft werden. Im »Körperlesen« zu Beginn der Sitzungen, aber auch während der Behandlung können durch kleinere Haltungsveränderungen die dahinterstehenden Traumen wahrnehmbar gemacht werden. Im folgenden achtsamen »Dialog zu zweit« in Verbindung mit Körperarbeit können neue bessere Strukturmuster bleibend verankert werden.

5. Die spirituelle Komponente

Der Rücken und die Wirbelsäule sind wesentliche Mittler zwischen der geistigen Welt, dem göttlichen Absoluten und der Materie. Energetisch verbindet die Kundalini Energie, die Schlange, die sich vom Steißbereich die Wirbelsäule hochmeandert, die Erde mit dem Himmel. Wenn in diesem Bereich Brüche auftauchen oder die Nerven durch Vorwölbungen der Bandscheiben eingeschränkt sind, dann kann auch die geistige Energie nicht fließen. »Der Mensch ist ein göttliches Wesen, da er als einziges Wesen aufrecht auf zwei Beinen steht.« (Aristoteles) Wenn wir dem Menschen zu einer größeren Aufrichtung verhelfen, unterstützen wir auch ein spirituelles Wachstum Energetisch arbeiten wir mit Handauflegen und Griffen aus der Polarity Therapie, die speziell zum Abschluss der Sitzungen zu Tiefenentspannung und Energieharmonisierung beitragen.

Ein neuer Entwurf

Eine moderne Körpertherapie ist heute gefordert, einen Spagat zwischen Symptomverbesserung - in diesem Fall Rückenbeschwerden - und einem umfassenden Wachstum des ganzen Menschen zu bewerkstelligen. Dabei werden die Selbstheilungskräfte ebenso angesprochen wie die die Eigenverantwortung des Klienten. Erst dann kann eine Heilung umfassend gelingen, die Körper, Seele und Geist gleichermaßen anspricht. Die Integrative Rückentherapie stellt einen solchen Entwurf dar.

Informationen auch über Ausbildungen beim
Institut für Integrative Rückentherapie
Erich von Derschatta
Ernstpl.1
96450 Coburg
Tel/Fax 09561/79110
www.integrative-rueckentherapie.de

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