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Interview mit Rainer Langhans über das Dschungelkamp

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Interview mit Rainer Langhans über das Dschungelkamp
Foto: Brigitte Streubel

Der Dschungel, die Kommune und die Medien

Seit Alt-68er Rainer Langhans im Dschungel war, ist er sehr gefragt und eilt von einem Interviewtermin zum nächsten. Beim Treffen mit Connection-Redakteurin Christine Höfig betrat er flankiert von zwei Studenten, die ihn für eine Studienarbeit befragten, ein Bio-Bistro in München und verkündete sogleich, dass er in einer Stunde schon wieder gehen müsse. Trotzdem wirkte der Ex-Kommunarde ruhig und entspannt, als er sich zum Gespräch niederließ

Rainer Langhans nahm am Dschungelcamp 2011 teil (offiziell heißt die Show »Ich bin ein Star, holt mich hier raus«). Allein für die Teilnahme erhalten die Camper 50.000 €. Die Promis leben dort zwei Wochen lang abgeschieden von der Außenwelt im australischen Dschungel. Jeden Tag muss ein von den Zuschauern gewählter Teilnehmer eine Prüfung bestehen, die meist mit der Überwindung von Ekel zu tun hat. Außerdem wird täglich einer rausgewählt. Für Rainer Langhans wurden extra einige Vertragsklauseln geändert, um zu berücksichtigen, dass er Veganer ist. Rainer steckte einiges an Kritik ein, besonders von seiner Ex-Freundin Uschi Obermeier, die ihn eine »traurige, erbärmliche Witzfigur« nannte und ihn als »mediengeil« bezeichnete. Am zwölften Tag wurde Rainer von den Zuschauern rausgewählt.

Der Online-Shop Zalando drehte zwei Werbespots, in denen ein an Rainer Langhans erinnernder Schauspieler vor einer Hippie-Gemeinschaft über den Kapitalismus und seinen neuen Höhepunkt, den Online-Shop, predigt. Zu aller Entsetzen kommt in diesem Moment ein Paket für die hübsche Freundin des Wortführers der Hippies, in dem ihre neuen Schuhe von Zalando sind. Rainer sah sich in dieser Darstellung verunglimpft und wollte Zalando verklagen, man einigte sich jedoch außergerichtlich. In einem neuen Clip trifft der Langhans-Darsteller auf den echten Rainer Langhans, der ihm einen Vortrag über die Kommunenartigkeit des Internets hält. Zu sehen ist der Spot auf youtube.

Es hieß bisher, dass du alles Materielle und den Kapitalismus ablehnst. Nun hast du ja für das Dschungelcamp und den Zalando-Spot sicher viel Geld bekommen. Wie passt das zusammen?

Von Zalando hab' ich kein Geld bekommen.

Nicht?

Nein. Zuerst haben sie ja einen Spot mit Schauspielern gemacht. Da haben mich Freunde angerufen, dass man mich im Fernsehen verunglimpft. Ich habe mich dann bei Zalando beschwert. Sie sagten: »Das sieht doch keiner, dass du das sein sollst«. Wir haben ihnen dann mit einiger Mühe beweisen können, dass es eben doch als Parodie auf mich erkannt wird, und sie merkten, dass sie in Schwierigkeiten gerieten und mir Geld geben müssten. Aber ich habe gesagt: »Ich will gar kein Geld, weil ich generell kein Geld will, und ich schlage Folgendes vor: Wir machen noch einen Film, und dann zeigt ihr, was ihr falsch dargestellt habt. Ich will ein verändertes Bild von mir.« Mir geht es um die Bilder, nicht um Geld. Davon waren sie sehr angetan, weil sie vermutlich dachten, dass sei billiger für sie. Jetzt gibt es diesen Spot und er steht im Netz; aber es ist ein viraler Spot und er wird nicht geschaltet, sondern nur bei Youtube geguckt. Wem er gefällt, der gibt den Link weiter. Das scheint ganz gut zu funktionieren. Bei Zalando ist also gar kein Geld geflossen, was mir aber auch lieb ist. Wir wollten etwas Kreatives, Produktives machen, und nicht uns gegenseitig mit Geld zuschmeißen. Das ist natürlich beim Dschungelcamp passiert, was mir gar nicht so recht ist.

Hast du keine Angst gehabt, Kritik zu bekommen, wenn du ins Dschungelcamp gehst, besonders von den Alt-68ern?

»Es hieß von Anfang an, dass ich ein Verräter sei und dass sie es beschissen fänden, dass ich so oft in den Medien bin«

Ich kriege doch seit 40 Jahren Kritik. Es hieß von Anfang an, dass ich ein Verräter sei und dass sie es beschissen fänden, dass ich so oft in den Medien bin. Das ist für mich nichts Neues. Das einzige, was jetzt neu für mich war, das waren die Kommentare von Uschi Obermeier, die auf die Kritik der Linken noch eins draufgesetzt hat. Das hat mich dann doch ein wenig erstaunt. Für mich liegt die Vermutung nahe, dass es ihr wohl sehr schlecht gehen muss. Ich bin der Auffassung, wenn Menschen so etwas sagen, dann sprechen sie meist über sich.

Mein persönlicher Eindruck war, dass sie selber nicht genug Medienaufmerksamkeit bekam…

So sehe ich das auch.

Was hat dich letztendlich bewegt, ins Dschungelcamp zu gehen?

Ich arbeite schon ziemlich lange mit den Medien. Hier gab es die Möglichkeit, das zu tun, was wir vorher schon selbst mit TV München gemacht haben, die Big Brother-artige Geschichte. Hier war das noch mainstreamiger, noch mehr in die Mitte der Gesellschaft gehend. Der andere Grund war für mich: Es ist tatsächlich in meinen Augen die Urszene der Kommune.

Die Kommune ist ja nicht von einem Tag auf den nächsten gleich dagewesen. Wir haben uns damals erstmal drei Monate lang zurückgezogen in eine extreme Klausur. Wir haben uns gegenseitig analysiert und und miteinander beschäftigt unter dem Gesichtspunkt: Sind wir tatsächlich die Kinder von diesen Mördern, oder sind wir noch was anderes? Wie können wir das finden, und wie können wir das dann auch leben?

Nach diesen drei Monaten waren wir verändert, das konnte man auch sehen. Wir sahen ganz anders aus als die anderen Studenten, die liefen nach wie vor noch in Anzügen rum. Ein Rollkragenpullover war schon grenzwertig, geschweige denn, dass sich jemand bunt anzog oder lange Haare hatte. Das Jahr 67 war das Jahr der Kommune, da waren wir die ganz großen Stars. Mit all dem Schnickschnack, mit den kleinen Mädchen und ihren Liebesbriefen, vergleichbar mit Tokio Hotel. Es gab ja keine Musikstars in Deutschland, es gab nur diese »Lebensstars«. Deswegen habe ich auch im Dschungelcamp gesagt: Diesen Star-Status erlebe ich jetzt zum zweiten Mal.

Interview mit Rainer Langhans über das Dschungelkamp
Foto: Christine Höfig

War es im Dschungelcamp so kommunenartig, wie du es dir vorgestellt hattest?

Ja, das war es. Ich will ausdrücklich darauf hinweisen, dass in Wirklichkeit etwas Kommunenartiges passiert ist. Denn es wird nicht bei dem stehenbleiben, was ihr Journalisten normalerweise verkauft, dass die Leute nur ablästern über die Schwächen, die sichtbar werden. Nein, man arbeitet auch an diesen Schwächen. Das ist nämlich Kommune. Wir haben das genauso gemacht: Gnadenlos wurden deine Schwächen ausgestellt, bloßgestellt vor der ganzen Öffentlichkeit, dann wurde aber bei uns gesagt (und das war im bisherigen Konzept nicht vorgesehen): Jetzt arbeiten wir daran. Dieser Aspekt dieser ganzen Sendungen, auch meinetwegen DSDS oder Germany's Next Topmodel oder die strengsten Eltern der Welt, wird häufig übersehen. Warum gehen die jungen Leute dort hin? Ganz einfach: Sie wollen diese Spiegelung, weil sie erst danach wissen, wo sie stehen und was sie tun können, um besser zu werden. Genau deswegen bin ich dorthin gegangen.

Trotzdem haben natürlich die Macher von RTL nur die Lästereien gezeigt, deswegen kam ich auch so selten vor, weil ich nicht gelästert habe. Dennoch bin ich der Meinung, dass es ein fantastisches Bildungsfernsehen ist.

Viele Leute bezeichnen gerade diese Sendungen als Unterschichten-TV, das das Volk verblödet. Du siehst das anscheinend ganz anders?

Die Akademiker gucken das sehr wohl, aber sie geben es nicht zu, weil es Trash ist. Und es hat ja auch erst mal etwas Unangenehmes. Du weißt ja, dass die normalen, gebildeten Menschen ihre Emotionen unterdrücken und nur ganz bestimmt, ganz kontrolliert rauslassen. Dieses Unterschichtige ist ihnen fremd, keine Frage. Aber sie haben diesmal mehr denn je geguckt. Mir haben unheimlich viele Leute gesagt: »Deinetwegen habe ich eingeschaltet, ich würde sonst nie so einen Trash angucken«. Auch nachträglich habe ich das immer wieder gehört. Ich denke, es war auch deswegen so erfolgreich, weil ich dem Ganzen noch einen psychologischen Aspekt geben konnte. Dass man an seiner Psyche arbeitet, sich entwickelt.

Wie würdest du den »Störenfried« Sarah Knappik bewerten, über die immer so hergezogen worden ist?

Die haben sie so aufbereitet, dass sehr viele Leute Mitleid mit ihr hatten und gesagt haben: »Der Mob, der macht sie fertig«. Das ist in gewisser Weise auch nicht ganz falsch, aber es ist nicht wirklich richtig. Richtig ist, dass sie von vorneherein mit einer asozialen Einstellung da rein gegangen ist: »Alles Arschlöcher, alles Schauspieler, alles Lügner, mit denen will ich nichts zu tun haben, von denen lass ich mir nichts sagen.«

Wir haben uns so um sie bemüht, aber da war einfach nichts zu machen. Wir haben ihr gesagt: »Wieso bist du hier? Du willst mit niemandem was zu tun haben, und bist trotzdem hier drin, wieso? Du wusstest, es wird solche Prüfungen geben, die du ja nicht machen willst«. Sie hat sich ja von jeder Prüfung gedrückt, sogar mit der Begründung, sie sei Vegetarierin, was sie vor dem Camp gar nicht war. Ich empfand das als interessanten Trick, das hatte sie von mir abgeguckt – ich hatte ja gesonderte Vertragsklauseln bekommen, dass ich keine Tiere töten muss.

Ich hätte sie nie mit Gewalt rausgesetzt. Doch die Anderen haben dann plötzlich einen Rappel gekriegt und sie rausgedrängt. Ich habe daraufhin zu ihnen gesagt: »Das hättet ihr nicht tun sollen. Das war nicht in Ordnung, wie ihr das gemacht habt. Das zeigt, dass ihr selber noch ganz schöne Macken habt, und daran müssen wir arbeiten.« – Aber das hat RTL nicht mehr gezeigt, und sie haben auch verhindert, dass es weitergeht, indem sie dafür gesorgt haben, dass ich rausgewählt wurde.

Wie meinst du das?

»RTL wollte nicht zeigen, wie ich mit den Leuten rede, sie wollten Lästereien. Diese Kommune-Geschichte wollten sie nicht zeigen«

Es ist eine eigenartige Geschichte, über die ich mit RTL auch noch in Verhandlungen bin. Ich war an einem Tag Teamchef, das heißt, einer muss die anfallenden Arbeiten einteilen, einer muss die Kommunikation mit der Dschungelleitung über das sogenannte Dschungeltelefon erledigen, muss ihnen Bedürfnisse und Befindlichkeiten mitteilen. Ich habe gesagt: »Wir sind jetzt am 6. oder 7. Tag, jeder weiß, was er tun kann oder will. Da muss ich nicht groß einteilen, das können wir schon.« Das haben die als nicht-autoritäre, nicht-direktive Form des Nicht-Chef-Seins hingestellt. Meine eigenen Leute waren erstmal überrascht, haben aber gesagt: »Das geht, das kriegen wir hin«.

Und dann – ich weiß nicht, inwieweit sie das absichtlich gemacht haben – ich fürchte fast, das war doch Absicht – aber sie haben es nicht zugegeben – ich hab sofort als Chef gesagt, was macht ihr da? – Sie haben uns völlig unter Wasser gesetzt! Es gab einen heftigen Regenguss, und sie haben nicht, wie sie es später immer getan haben, dieses große Dach ausgezogen, das verhindert, dass unser Camp nass wird. Sie haben es aber total unter Wasser gesetzt, alles war nass. Als Teamchef habe ich erst mal den Schaden erhoben, habe jeden gefragt, »Was brauchst du alles?«. Dann hab ich ihnen die Sachen beschafft. Das ist ein ziemlicher Aufwand gewesen, ich musste das alles kommunizieren über das Dschungeltelefon, hin und her… Aber sie haben uns alles ersetzt. Schlafsäcke, Kleidung, Schuhe, weil die Sachen zum Teil so nass waren, dass sie gar nicht mehr trocken wurden. Und am nächsten Tag hat man mir bei der Ablöse noch einmal ausführlich applaudiert und mich über den grünen Klee gelobt.

Später hab' ich mir dann die ganzen DVDs angeguckt. Und da sah ich, was die daraus gemacht haben: Alles ist überschwemmt und der Langhans macht gar nichts! Ich habe zu RTL gesagt: »Das geht gar nicht! Ihr habt immer gesagt, ihr übertreibt die Sachen, aber dass ihr Sachen falsch darstellt, geht nicht!«

Ich bin noch mit den Produzenten im Gespräch darüber, was die gemacht haben und warum. Aber eines ist für mich klar: Sie wollten mich raushaben, indem sie es so darstellten, als würde ich selbst bei der Überschwemmung nichts tun und nur langweilen. Daraufhin wurde ich rausgewählt. So sehe ich es.

Was meinst du, warum sie dich raushaben wollten?

Weil ich zu viel Kommune gemacht habe. Sie wollten nicht zeigen, wie ich mit den Leuten rede, sie wollten Lästereien. Diese Kommune-Geschichte wollten sie nicht zeigen, weil sie wohl annahmen, dass die Leute das überfordern würde. Langsam begreifen sie, dass sie damit vielleicht auch Quote bekommen würden, aber damals waren sie noch in der Verfassung, dass sie sagten: »Mensch, der Langhans macht hier gar nix, und wir zeigen den auch gar nicht, und trotzdem liegt er noch in den Votings vorne!« Vielleicht haben sie deswegen diese Sache so falsch hingedreht.

Glaubst du, sie haben Recht, wenn sie annehmen, dass die Leute lieber Krawall- und Lästershows sehen wollen?

Ich glaube nicht. Ich glaube, gerade durch meinen Einsatz habe ich zeigen können, dass diese Kommune-Geschichte gehen würde, und dass es nicht dieser ganze Ekelscheiß ist, der die Leute vor den Fernseher lockt. Ich glaube, sie sehen das auch langsam. Sie haben einen ersten Versuch ja bereits unternommen, indem sie jemanden wie mich reingeholt haben.

Du hast im Dschungelcamp ein Fastenexperiment gemacht. Was war der Zweck davon?

Es sollte für mich eine Fasten-zum-Tode-Erfahrung werden, wie ich gesagt habe. Da haben die Produzenten Angst bekommen, haben mich sogar rausgerufen und gefragt, was los sei. Ich habe ihnen geantwortet, dass ich schon wüsste, was ich tue. Die Erfahrung, die sie uns aufgegeben haben – wir sollten ja hungern, wie man an den kleinen Essensrationen sehen konnte – das wollte ich toppen. Ich wollte noch eins draufsetzen, ich wollte mehr. Ich kenne mich mit diesen Dingen aus. So, wie die das geplant hatten, wäre ich gar nicht an meine Grenzen gekommen. Ich wollte aber über meine Grenzen hinausgehen.

Als du dich mit den Kakerlaken in einen Sarg legen musstest, bist du da in eine leichte Trance gegangen?

Das ist es wohl gewesen, aber nichts Dramatisches. Das ist gar nicht mal so schwer. In diesem Augenblick musst du dich einfach von den körperlichen Reflexen ein Stück weit trennen, indem du dir sagst: Was ist das schon? Das ist ein Kontakt mit lebendiger Materie, das ist doch nur eine Massage. Ich wusste nicht, dass die Tiere auch beißen, so dass ich übersäht war von lauter kleinen Wunden. Aber das ist dann nur ein kurzer, stechender Schmerz, der sofort wieder weg war. Wie bei einer Akupunktur. Eine Massage von 150.000 Beinchen und noch ein paar Akupunkturstiche dazu, was willst du mehr? Und dann noch eine wunderbare Aussicht in einem Glassarg über diesem wunderbaren Tal. Ohne Brille hab ich leider nicht so viel gesehen. Aber was ist das schon, gar nichts! Auch die anderen Prüfungen sind eigentlich gar nichts. Du kommst in Kontakt mit organischer Materie. Was ist ein Hirschpenis? Das ist nur eine kleine Wurst muskulösen Gewebes. Da beißt du rein, na und? Ist doch nur alles Einbildung. Das hab ich den anderen Teilnehmer am Camp auch immer gesagt. Sie haben mich vor ihren Prüfungen immer gefragt, wie ich das gemacht habe. Da hab ich gesagt: »Das sind alles nur Vorstellungen. Zieht euch von diesen Vorstellungen zurück. Es ist nur ein Kontakt mit ein wenig Materie.« Aber wie man gesehen hat – wenn man das nicht trainiert hat, geht das nicht so einfach.

Das Interview führte Christine Höfig

Rainer Langhans, geb. 1940, ist ein deutscher Autor und Filmemacher, besonders bekannt für seine Führungsrolle bei den Studentenprotesten 1968 und neuerdings für seinen Auftritt im Dschungelcamp. 1967 war er Mitglied der Polit-WG Kommune I, die sich mit Konsum- und Gesellschaftskritik beschäftigte. Besonders bekannt waren sie für das Pudding-Attentat: Beim Besuch des US-Vizepräsident Hubert H. Humphrey hatten Mitglieder der Kommune I geplant, den Politiker als Protest gegen den Vietnamkrieg mit Pudding zu bewerfen. Heute lebt Langhans mit Christa Ritter, Brigitte Streubel, Anna Werner, Jutta Winkelmann und Gisela Getty in einer Art lockeren Gemeinschaft, die er als Harem bezeichnet.

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Aus dem Heft connection spirit 04/11

   
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