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Interview mit Sesto Castagnoli zur Fuji Declaration

Details

Interview mit Sesto Castagnoli zur Fuji Declaration
Sesto Castagnoli

Die Erde ehren

Mitte Mai 2015 kamen tausende von Menschen am Mount Fuji in Japan zusammen, um sich durch eine gemeinsame Erklärung zu verpflichten, für eine harmonischere, mitfühlende und nachhaltigere Ära der Menschheit zu kämpfen. Der Schweizer »Evolutionant« Sesto Castagnoli ist einer der ersten Unterstützer der Fuji-Declaration in Europa. Für ihn liegt der Wert des Papiers darin, dass es Menschen dazu einlädt, mit kleinen Schritten an einer besseren Welt zu arbeiten.

Herr Castagnoli, es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Erklärungen und Papiere, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Nun kommt die Fuji-Declaration. Was macht den Unterschied?

Einen markanten Unterschied sehe ich in der Einfachheit der Erklärung. Die Worte sind für jedermann nachvollziehbar, die Sprache alltäglich, das Verständnis wird geweckt. Es ist wie ein Wiedererkennen der Umwelt und ihrer alltäglichen Einflüsse auf einen selbst, auf die Nachbarn, die Tiere und Pflanzen; ja auf die Menschheit und den Planeten Erde im Ganzen.

Wie ist das Papier zustande gekommen?

Die Initiative ging aus von Masami und Hiroo Saionji, die sich seit Jahrzehnten für den Frieden in der Welt einsetzen. Vor etwas mehr als zwei Jahren haben sie sich auf den Weg gemacht, um Ervin Laszlo, den Mitgründer des Club of Rome und Gründer des Club of Budapest in Italien zu besuchen und ihm von ihrer Idee zu erzählen. Er konnte sich sofort dafür begeistern: Sein Lebenswerk kreist um die gleichen Werte, die von der Fuji-Declaration vertreten werden. So haben sich die drei Initiatoren gemeinsam ans Werk gemacht und gemeinsam die heutige Erklärung sowie das dazugehörige Programm für ein Auftakt-Symposium und eine Großveranstaltung im Fuji Sanctuary entwickelt.

Wie ist Ihr persönlicher Bezug zur Fuji-Declaration?

Hiroo Saioji hat mich persönlich als Erstunterzeichner angeschrieben. Wir sind seit 2006 verbunden, als die ganze Familie Saionji und Ervin Laszlo an dem seinerzeit von mir organisierten "World Spirit Forum" in Arosa teilgenommen haben. Ich war sofort begeistert und habe mein Netzwerk aktiviert und weitere Erstunterzeichner gewinnen können. Außerdem habe ich mit weiteren Ideen und Aktivitäten die Umsetzung unterstützt. Es macht Freude, bei einer solchen Initiative mitwirken zu dürfen.

Mitte Mai 2015 kamen tausende Menschen in Japan zusammen, um eine Zeromonie zu halten.
Mitte Mai 2015 kamen tausende Menschen in Japan zusammen,
um eine Zeromonie zu halten. Foto: Forum nachhaltig Wirtschaften

Was begeistert Sie daran?

Mich begeistert die meines Erachtens erstmalige Möglichkeit, mit einfachen Worten viele Menschen von Herz zu Herz zu erreichen. Mit den wenigen Worten – es sind nur fünf Punkte – spürt der Einzelne seine eigenen Wurzeln und Möglichkeiten. Durch die vielen unterstützenden Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen wird eine große Zielgruppe aktiviert: Wissenschaft, Wirtschaft, Spiritualität, Kultur, Politik, Gesellschaft, Gesundheit, Umwelt... Jeder kann sich wiederfinden.

Welche Ziele verfolgen die Initiatoren der Fuji-Declaration mit ihrem Papier?

Es geht darum, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Papier versteht sich als ernste Anregung, Natur, Tiere, Pflanzen, Mensch und Umwelt zu schätzen und sich entsprechend zu verhalten. Jeder Einzelne ist angesprochen, bei sich selbst zu beginnen, mit kleinen Schritten. Dazu gehört, die eigene Gesundheit, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Die Fuji-Declaration erinnert sanft daran, dass wir auf diese Weise ein Hauptziel erreichen können, nämlich unseren Planeten Erde zu ehren und schätzen. Dazu gehört auch die Weiterverbreitung der Grundlagen der Fuji-Declaration über bekannte Netzwerke und Organisationen. Alle verfügbaren Medienkanäle werden eingesetzt.

Wie sähe die Welt in 20 Jahren aus, wenn der Geist der Fuji-Declaration auf Erden wehen würde?

Sie sähe bestimmt viel besser aus als die Welt von heute: Menschen würden sich gesund ernähren, mit Wohlwollen auf alle Lebewesen und die Natur eingehen. Es würde Frieden herrschen; aus der Überzeugung, dass nur im Dialog ein harmonisches Zusammenleben aller Völker und Kulturen möglich ist. Jeder Mensch hätte die Möglichkeit, seine eigenen, spezifischen Fähigkeiten zu entwickeln, mit Zeit, Ruhe und innerer Gelassenheit. Toleranz und Verstehen ständen im Vordergrund. Spirituelle Werte würden gelebt und mit Freude praktiziert. Technik und Fortschritt würden im Einklang mit allen Lebewesen, Mensch, Tier, Natur und Umwelt stehen. Jeder Einzelne hätte seinen ureigenen Anteil am ganzheitlichen Wirken erkannt und freute sich, ein Teil des erlebten Fortschritts zu sein.

Das Papier verzichtet auf konkrete praktische Vorschläge. Welche Handlungsimpulse können und sollen aus der Erklärung folgen?

Wie kann ich dazu beitragen, dass mein ökologischer Fußabdruck verringert wird?

Das eigene Verhalten überdenken. Selbstverantwortung für sich übernehmen. Das Konsumverhalten im Sinne der Umwelt und anderer Lebewesen überdenken. Sich fragen: Was bewirke ich mit meinem Energieverbrauch? Das tägliche Bewusstwerden dessen, was meine Handlungsweise in Bezug auf die Ressourcen des Planeten bewirkt. Mir meines ökologischen Fussabdruckes bewusst sein und zu erwägen, wie ich ihn verändern kann. Vor allem mich fragen, wie ich mit meinen Gedanken mir selbst und meiner Familie, Nachbarn, Mitmenschen und allen Lebewesen mit Liebe, Freude und Wohlwollen begegnen kann. Alle diese und weitere Handlungsimpulse können einen Bewusstseinswandel befördern.

In dem Papier ist die Rede von einem "göttlichen Funken" in jedem Menschen, den es zu ehren und zu entfalten gelte. Welche Bedeutung kommt der Spiritualität in diesem Projekt zu?

Jeder Mensch fühlt in seinem Innersten diesen göttlichen Funken. Wir werden mit ihm geboren und er geht nicht einfach weg… Über die Jahre kann es jedoch durch die Lebensumstände, bei jedem anders nötig sein, diesen göttlichen Funken wieder zu erwecken. Die Worte der Declaration sollen daran erinnern, dass jederzeit die Möglichkeit besteht, diesbezüglich an sich zu arbeiten und einen schönen Weg für seine eigene Spiritualität zu finden. Dabei kommt es nicht darauf an, welchem Glauben oder welcher spirituellen Richtungen jemand angehört.

Was können Menschen tun, die den Impuls der Fuji-Declaration aufgreifen und weitergeben wollen?

Am besten ist es, die Fuji-Declaration an alle Bekannten und in den persönlichen Netzwerke weiterzugegeben. Weitere Unterzeichner der Erklärung sind erwünscht und herzlich willkommen. Jeder kann sich direkt auf der Homepage eintragen. Die Homepage ist bereits sehr aussagekräftig und wird ständig aktualisiert. So werden auch die Ergebnisse der Gründungsveranstaltungen in Japan und Dänemark bekannt gemacht. Man kann sich auch jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Anregungen und Fragen zum Thema sind ausdrücklich gewünscht.

Das Interview führte Christoph Quarch

Sesto Giovanni Castagnoli versteht sich selbst als einen Evolutant: Er berät Unternehmen und Einzelpersonen und hält Workshops und Vorträge zu Themen wie Spiritualität in der Geschäftswelt, naturgemäße Real- und Finanzwirtschaft oder wechselseitiges Verstehen von Kulturen und Religionen. Er ist Mitgründer und Gründungspräsident des World Spirit Forum und in vielen internationalen Organisationen engagiert. www.evolutant.com

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