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Interview mit Ursula Maria Auktor über das System Beziehung

Details

Interview mit Ursula Maria Auktor über das System Beziehung
Ursula Maria Auktor

Interesse an der Wahrheit

Schon in Ihrem Buch »BeziehungsDynamit« legte Ursula Maria Auktor Wert auf die Aufdeckung unbewusster Machtspiele und Rollenzuweisungen in der Partnerschaft. In Ihrem zweiten Buch »Das System Beziehung – Illusion & Sucht« geht sie noch einen Schritt weiter und untersucht die Illusionen, die in einer Beziehung aufrechterhalten werden, die Süchte, die sich daraus ergeben und wie Frauen und Männer mit einem neuen Kommunikationsverhalten aus diesem Teufelskreis aus Illusion und Suchtverhalten aussteigen können…

 

Sie behaupten, dass Beziehung ein bioenergetischer Prozess sei, der einzig universellen Gesetzmäßigkeiten unterliege. Was verstehen Sie unter einem bioenergetischen Prozess und welchen universellen Gesetzmäßigkeiten unterliegt die Beziehung?

Ein bioenergetischer Prozess ist ein Vorgang der Energieumwandlung in Kraft. Diese Kraft ist die Basis und Quelle für jede Bewegung. Grundlegende Gesetze der Bioenergetik sind die Gesetze der Chemie und der Physik. Also bedarf es biochemischer Vorgänge, die zur Erfüllung bestimmter Funktionen von Organismen notwendig sind. Diese chemischen Vorgänge entstehen durch gegensätzliche Kräfte und magnetische Pole, also durch positive und negative Spannung. Bipolarität sorgt somit für die ganze Energieversorgung im Menschen durch die vorhandene elektrische Spannung, durch Anziehung und Abstoßung.

Diesen universellen, chemischen und physischen Gesetzmäßigkeiten ist auch die Paar-Beziehung unterworfen. Wir erkennen hier schon eindeutig die Ambivalenz im Beziehungssystem: das Verlangen nach Verbundenheit sein, bei gleichzeitiger Differenzierung und Autonomität. Beziehung heißt Bezugnahme und dient eindeutig der Selbsterkenntnis über die Erkenntnis des Gegenteils. So ergibt sich die Bedeutung Mann erst durch die Erkenntnis Nicht-Frau.

Erkenntnisse machen wir Menschen nur auf der emotionalen Ebene und das bedeutet, dass wir das Leben erleben müssen, da wir durch das erlesen oder erdenken nur weitere Konstrukte und Illusionen schaffen. Somit dienen Paarbeziehungen hervorragend der Erkenntnis eigener emotionaler Einstellungen. Die laufend korrespondierenden körperlichen Spannungsmuster, versorgen gleichzeitig den Body-Mind-Apparat mit den notwendigen Auslösern im neuralen Geflecht.

Dass heißt nichts anderes, als das Paar- und Liebesbeziehungen dazu da sind, Spannungen zu erzeugen, um Wachstum in jeder Hinsicht zu fördern, sich gegenseitig herauszufordern um zu wachsen. Wächst das Eine, wächst das Andere mit. Das sehen natürlich nicht alle in den Beziehungen gerne, zumindest die nicht, die die Beziehung als Lösungsmodell eigener Probleme mit sich selber benutzen wollen. Auf dieser Ebene werden sie dann regelrecht zu Bewegung gezwungen.

Beziehungskrisen sind als Wachstumschancen notwendig, aber nicht bei allen Beteiligten beliebt. Es ist einfacher und bequemer, Harmonie- oder Verschmelzungs-Beziehungen als Ideal anzustreben, anstatt die darin liegende Abhängigkeit zu erkennen. Da aber das System Beziehung den oben genannten Gesetzmäßigkeiten unterliegt, bleiben die ständigen Ent-täuschungen natürlich nicht aus. Auch die Liebe ist demnach nichts anders als die größte Kraft der Gegensatzvereinigung und unterliegt genau diesem System, auch wenn das einige nicht gerade romantisch finden.

 

 

 

 

Was sind die häufigsten Illusionen, denen sich die Partner in einer Beziehung hingeben?

Die Hauptillusion liegt darin, dass der Partner für die Erfüllung der persönlichen emotionalen Bedürfnisse verantwortlich gemacht wird. Mann/Frau verlässt sich darauf und wundert sich, wenn Mann/Frau später verlassen wird. Alle anderen Illusionen ergeben sich daraus.

In der Partner-Beziehung strebt jeder eine Vervollkommnung und Optimierung der eigenen Persönlichkeit an. Es erstaunt deshalb sicher wenig, dass viele einen Partner auswählen, der genau die Eigenschaften besitzt, die man bei sich selbst zu vermissen glaubt. Genau dieser Glaube, dass einem gewisse Aspekte fehlen, kommt daher, dass man dieses Fehlende in sich unbewusst abwertet. Das aber gerade diese abgelehnten Anteile im anderen sehr selten oder nur sehr schwer gebilligt werden, führt früher oder später unweigerlich in dramatische und wunderbar emotionale Auseinandersetzungen.

Der Partner als unmittelbarer Spiegel, dient als Reflektor über das eigene so sein. Er zeigt die Wirklichkeit, nämlich die Illusion der Ich-Optimierung, soll aber dennoch die eigene Identität auffüllen. Das innere Partnersuchmodell, als eigenes Fehlendes, wird dem äußeren Kandidaten übergestülpt. Erfüllt er das Bild und damit die Er-Wartungen nicht, fliegt die Täuschung als Ent-Täuschung auf.

In der Praxis sehen wir zudem viele Fälle, die unbewusst nur auf Funktionalität beruhen und gewissen Vorstellungen kompensiert werden. Die Partnerschaft als Vorteil und Erfüllung von materiellen und anderen Sicherheitsbedürfnissen. In diesen Partnerschaften gibt es kein emotionales Wir, sondern nur die Funktionalität des guten Teams. Dabei wird natürlich jede emotionale Spannung vermieden. Die Illusion hier liegt darin, dass die emotionalen Abhängigkeiten relativ gering sein sollen, weil leichter austauschbar.

Sich bei Ent-Täuschungen sofort zu trennen, ohne die eigene Bedeutung in dem Drama zu erkennen, löst den inneren Konflikt nicht auf. Nein, mit größter Wahrscheinlichkeit weckt der nächste Partner das gleiche alte Muster, das sich mittlerweile einzig in leicht veränderter Version darstellt. Das Schema einer leidvollen Beziehung wird solange weiter praktiziert, bis ein Einsehen und Erkennen stattfindet, dass kein anderer Mensch die eigenen unterdrückten Persönlichkeitsanteile stellvertretend ausleben kann.

 

 

 

 

Sie bezeichnen die Beziehungssucht als die größte Sucht in der Partnerschaft. Was verstehen Sie darunter und wie kommt man da wieder raus?

Bei 98 Prozent meiner Klienten zeigt sich hinter jeder sichtbaren Sucht die Beziehungssucht als Ursache in der Kompensation. Wer keine Beziehung zu sich selbst hat, muss auf die Suche gehen und da die eigene individuelle Identität nicht wirkungsvoll wahrgenommen und erkannt werden kann, beginnt diese Suche immer im Außen. Sicher, um dieser Wahrheit auf die Spur zu kommen, braucht es die Reflektion in einem äußeren Du. Erst damit können auf der emotionalen Ebene die Erfahrungen gemacht werden, die bereits vorgesehen sind.

Ein Mangelbewusstsein wünscht sich nichts mehr als Ganzheit und Vollkommenheit. In der Paar- und Liebesbeziehung wird dies gleichgesetzt mit Glück, Frieden und Erfüllung. Die Suche geht deshalb in erster Linie nach allem, was dazu verhelfen könnte. Dass jeder von vornherein schon alles in sich trägt, scheinen wir vergessen zu haben, weshalb die Suche nach den vermeintlich fehlenden Teilen - von denen es sich durch die Selbstverleugnung selbst abgetrennt hat - immer weitergeht.

Auf diesem Such-Marathon verirren wir uns des Öfteren und laufen falschen Identifikationen hinterher. Den Vorstellungen davon, wie man sein sollte oder müsste, wird lange Zeit mehr Bedeutung zugemessen, als der eigenen Wahrheit. Die Folge ist ein ewiger Kompensations-Kreislauf. Die Konsequenz daraus ist, dass eigene Bedürftigkeiten gepflegt und daraus resultierenden Abhängigkeiten genährt werden.

Noch einen anderen Aspekt gilt es hier zu beachten. Er ist den wenigsten Menschen richtig bewusst, weil er nicht gerade angenehm ist anzusehen: Durch die Suche und die Abhängigkeiten entsteht eine Fehl-Identität (falsche Identität), was in die Fremdbestimmung und irgendwann zur Frage führt: »Welchem DU übergibst du die Verantwortung, dein ICH zu gestalten?« Offensichtlicher als durch diese Frage, kann man den Vorgang nicht darstellen.

 

 

 

Eine Krise in der Beziehung ist Ihrer Meinung nach nichts Schlimmes, was man vermeiden muss, sondern ein wichtiger Entwicklungsprozess, der einem hilft, sich in der Partner-Beziehung zu differenzieren? Was meinen Sie mit diesem Differenzierungsprozess?

Niemand ist zu Beginn einer Beziehung beziehungsfähig.

Niemand ist zu Beginn einer Beziehung beziehungsfähig. Die Beziehung dient über die Differenzierung, eine Beziehung zu sich selber zu entwickeln. Besonders in der Sexualität bedarf es einer souveränen Differenzierung. Sie ist eine der wirksamsten Bühnen der Selbsterkenntnis. Es geht hier um die Selbstbestätigung, also um die selbstbestätigte eigene Wahrheit und Ausstattung. Sich selbst die Bestätigung geben. Das geschieht im Vorgang der notwendigen Differenzierung, die leider im Gegensatz zu der häufig proklamierten romantischen Verschmelzung als Ideallösung steht. Verschmelzungsphantasien sind hoch im Kurs, bieten sie doch über die Beziehungssucht und der Droge Abhängigkeit gute Geschäftsmodelle auf dem Psycho-Emotionalen-Markt.

Abhängigkeitsbeziehungen sind oft sehr gut getarnt. Beliebt, weil sehr bequem, wird aus mangelndem Selbstbewusstsein und fehlender Eigenidentität, in unbewusster oder sogar bewusster – und deshalb selbstgefälliger – Ohnmacht, die Macht dem Partner auf dem Silbertablett serviert. Man glänzt dann als die bessere Hälfte oder als Prestige- und Aushängeschild. Differenzierung wäre hier tödlich für die zugedachte Rolle.

Eine gewisse Dynamik in einer Paarbeziehung wird von vielen Partnern bereits als Bedrohung empfunden. Das bedeutet konkret, dass sich der in Bedrängnis geratene am Partner oder an sich selbst festzuhalten versucht. Je intensiver dann noch die emotionale Verstrickung greift, desto eher wird ein Partner mit einem radikalen entweder/oder konfrontiert. Diese Machtkämpfe sind jedoch wichtige Erfahrungen und gehören zum normalen Reifungsprozess in einer Paarbeziehung.

Die aktuellen Ein- und Vorstellungen von einer Paarbeziehung sind geprägt von wechselseitigen Abhängigkeiten. Sie unterstützen damit unsere Schwäche in der Beziehung anstatt unsere Stärken. Differenzierung ist das Vermögen im körperlichen und emotionalen Kontakt die eigene Autonomität zu bewahren. Das heißt, sich nicht im anderen zu verlieren; dem anderen nahe zu sein, andererseits nicht von ihm vereinnahmt zu werden. Ein wirkungsvolles Miteinander setzt voraus, dass beide Partner nicht im Bedürfniszustand sind. Differenzierung ist eine wertvolle Form der Verbundenheit. Innere Nähe bei äußerer Distanz.

 

 

 

Sie sagen, dass jeder Mensch weibliche und männliche Anteile in sich hat. Durch das emotionale Erbe der Eltern werden weibliche und männliche Anteile in sich abgewertet. Was bedeutet das? Welche Folgen hat das? Können Sie das an einem Beispiel erläutern?

Bereits in frühester Kindheit wird ein Beziehungs-Verhalten durch die Eltern-Kind-Beziehung geprägt, was selbstverständlich völlig unbewusst abläuft. Der kleine Mensch übernimmt die Beziehungsmuster, die er aus dem Verhalten seiner Eltern in den ersten Lebensmonaten rein intuitiv wahrgenommen hat. Die Reaktionen seiner Bezugspersonen kann das Kind nur emotional aufnehmen und speichert sie im persönlichen Wertesystem ab. Anhand dessen stellt es dann fest, ob es sich geliebt oder abgelehnt fühlen kann. Können die Bedürfnisse eines Säuglings nach Nähe und Zuwendung, aus irgendwelchen Gründen nicht befriedigt werden, speichert er das Ausbleiben als emotionalen Mangel in seinem Selbstwertgefühl ab. Als Folge davon schätzt dieses Kleinkind die Welt fortan so ein, dass wohl niemals genügend Fürsorge und Zuwendung da sein kann. Das frühkindliche Erleben findet im Hier und Jetzt statt. Das Zurückgreifen auf Erfahrungswerte ist damit nicht möglich, weshalb ihm auch die Sicht auf positivere Ereignisse verwehrt wird. Damit manifestiert sich in der Wahrnehmung des Kleinkindes das Beziehungsverhalten der Eltern. Die daraus gewonnenen positiven und negativen Erfahrungen haben dementsprechende Auswirkungen auf Beziehungen und Partnerschaften im späteren Leben.

Nehmen wir als Beispiel einen Jungen, der einem sehr dominanten, aggressiven Vater gegenübersteht. Seine zunächst unbewusste Erkenntnis auf der emotionalen Ebene ist Ohnmacht. Ebenso unbewusst kreiert er hieraus ein Programm: »Ich will nie so sein wie mein Vater.« Damit wertet er seine eigenen männlichen Teile ab und wird sich mit größter Wahrscheinlichkeit eine dominante Frau als Partnerin suchen, weil er seine eigene männliche Dominanz, durch das Entwerten des Vaters, in der Partnerin kompensieren muss.

Genau so kann ein Mädchen, das vor einem liebevollen Vater steht und dessen Prinzessin ist, sich dieses Partnerbild Mann für ihre Partnersuche einprägen. Sie würde sich dann einen Partner aussuchen, der wie ihr Vater ist und sie auf Händen trägt. Dieser arme Mann steht dann unter ständiger Beweislast und wird versuchen, das Vorbild seiner Partnerin zu toppen, um ihre Erwartungen zu erfüllen. Wir hatten einen solchen Fall mal in unserer Praxis; der Mann verdiente immer eine Million zu wenig. Das emotionale Erbe der Eltern wirkt meistens lange unbewusst.

 

 

Ein wichtiger Schritt raus aus dem Teufelskreis aus Illusion und Suchtverhalten ist ein neues Kommunikationsverhalten, dass statt zu diskutieren sich mitteilen heißt. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Kommunikationsformen und warum ist der so bedeutsam?

 

Verständigungsprobleme in der Partnerschaft haben viele Ursachen. Missverständnisse sind dabei oft nur Symptome und deuten auf Erwartungshaltungen hin, die an sich selbst aber auch an den anderen unbewusst gestellt werden. Dazu kommt, dass das Verständnis für Kommunikation an und für sich einfach fehlt und eine gesunde Streit-Kultur, einer angstbeladenen Harmoniesucht zum Opfer fällt. Kein Wunder also, dass sich irgendwann keiner der Partner mehr auf Diskussionen einlassen will. Doch genauso wie Stillstand ist auch Stille tödlich.

Der Unterschied zwischen sich mitteilen und diskutieren ist tatsächlich gravierend und weist sehr deutlich darauf hin, wie weit die Macht- und Ohnmachtsverhältnisse im System Beziehung bereits fest zugeteilt sind.

Sich dem Partner mitzuteilen bedeutet nichts anderes, als wertfreie Selbstreflektion. Das Mitteilen von Befindlichkeitszuständen dient nicht dazu, den Partner ins Schuldprinzip zu bringen - sei dies durch direkte oder auch indirekte emotionale Manipulation – sondern es ganz allein darum, Informationen auszutauschen.

Befindlichkeitszustände und Mitteilungen über Bedürfnisse und Selbsterkenntnisse sowie Aspekte von Selbstbestimmungen sind nicht zu diskutieren und sie sind individuell persönlich. Stelle ich das in einer Diskussion in Frage, oder lasse es in Frage stellen, zeige ich damit meine eigene Unsicherheit. Machen dies beide, scheint die Beziehung nicht auf souveränen Fundamenten zu stehen. Natürlich hat jeder Partner das Recht, die erhaltenen Informationen nicht zu akzeptieren, doch er hat kein Recht sie zu kritisieren. Dann wären wir wieder im Machtkampf, der never-ending story.

 

 

 

Sie fassen ihre Erkenntnisse über eine erfüllte Partnerschaft in folgender Metapher zusammen: »Versuche nicht, mich glücklich zu machen, sondern zeige mir, wer du wirklich bist…dann kann auch ich erkennen, wer ich wirklich bin.« Können wir wirklich nur über ein DU erkennen, wer ICH bin?

Im Spiegel der Welt sehen wir im Äußeren DU nichts anderes als die unsichtbaren Teile von uns selbst. Das äußere DU dient somit dem Aufdecken unbewusster oder auch unbekannter Anteile unserer vorhandenen Ganzheit. Somit stellt der Partner den unmittelbaren und damit auch den schonungslosen, weil konkreten Reflektor dar. Das äußere DU ist also notwendigerweise der Spiegel des inneren DU, denn kein Auge kann sich selber sehen. Wir kommen nur über das äußere nein zum inneren ja - nein ich bin nicht Mann, ich bin Frau. Im Bezugssystem Welt gestaltet somit das Äußere die zunächst innere Bedeutung.

Zeigt nun in einer Partnerschaft ein Teil nicht sein wahres Gesicht, täuscht er sich selber und damit auch alle anderen. Das Gegenüber eines solchen Masken-Trägers blickt somit zu einem Phantom oder in einen blinden Spiegel. Es entsteht eine Täuschung und diese Täuschung wird nun reflektiert. Was entsteht? Ein zweites Phantom, ein zweiter blinder Spiegel. Treffen sich nun zwei Blinde und der eine sagt »Ich weiß wo es lang geht…« fallen beide in die Grube.

Ich habe das schon erwähnt, und ich weiß, dass es für den Verstand unannehmbar ist. Doch das ICH entsteht aus dem DU. Erst die Wahrnehmung eines als getrennt erscheinenden Objektes, das DU, produziert über die vermeintliche Trennung das ICH. Das ist keine höhere Mathematik, sondern ganz pragmatische Universalität. Dafür muss man aber bereit sein, über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen; macht natürlich Angst, aber da geht es weiter.

 

 

Buchtipp: Ursula Maria Auktor: Das System Beziehung, Sheema Medien Verlag 2015, 184 Seiten, 19,80 €

Das Interview führte Oliver Bartsch

Zusammen mit Klaus Konstantin leitet Ursula Maria Auktor das Clarius-Institut für Bewusstseinsforschung und Potentialentwicklung in der Schweiz. Sie sind Begründer des Bewusstseinstrainings Remember-Prozess®, der Visionsarbeit Pana-Experience® und der medialen systemischen Aufstellungsarbeit Klar-Stellung®. Ursula Maria Auktor ist bekannt für ihre einfühlsame, klarsichtige und souveräne Begleitung. Durch ihre mediale Begabung deckt sie das Kernthema, das hinter dem ursprünglichen Anliegen liegt, ungewohnt rasch auf und führt es einer Lösung zu. Um inneres Wachstum zu fördern, ermutigt sie nicht nur dazu, sich den anstehenden Herausforderungen bewusst zu stellen, sondern auch dazu, Herausforderungen selbst aktiv zu kreieren. Mit großer Leidenschaft und Sachkompetenz erforscht Ursula Maria Auktor die Polarität zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen und die Dynamiken von Liebe, Partnerschaft und Sexualität. Webseite: www.clarius-institut.info

 

 

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