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Das Mysterium des Körpers

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Bild: fotolia/olli

Sind wir unser Körper, oder tun wir nur so?

Wir sind nicht unser Körper, so viel ist klar. Aber so zu tun, als wären wir dieser Körper – ihn voll und ganz anzunehmen, mit all seinem lustvollen Begehren, aber auch seinem Schmerz – führt und direkt in unsere Essenz. Es ist die tiefe Hingabe an das körperliche Erleben, was uns über den Körper und seine Begrenzungen hinauswachsen lässt

Von Saleem Matthias Riek

Was den eigenen Körper betrifft, sind die meisten Menschen froh, wenn sie einigermaßen gesund sind. Denn Krankheit kann unsere Teilnahme am Leben arg in Mitleidenschaft ziehen. Aber was bedeutet uns unser Körper darüber hinaus? Trainierst du ihn, um fit zu bleiben? Pflegst du ihn, um gut auszusehen? Was tust du, um dich im Körper wohl zu fühlen?

»Gesundheit, Attraktivität, Wellness«, darin erschöpft sich in unserer Kultur meist das Interesse am Körper. Aber nein, da ist ja noch etwas Wichtiges: der Sex. Im Sex soll uns der Körper höchste Wonnen bescheren. Mit dem körperlichen Alltag hat das allerdings oft nicht so viel zu tun. Oder doch?

Allzu oft werden die Signale des Körpers nicht als Botschaften verstanden, sondern als Symptome bekämpft

Und dann ist da noch die Fähigkeit des Körpers, uns aus allerlei Illusionen zurück auf den Boden der Tatsachen zu holen. »Der Körper lügt nicht«, heißt es. Dafür wird er allerdings oft wenig geschätzt. Allzu oft werden die Signale des Körpers nicht als Botschaften verstanden, sondern als Symptome bekämpft.

Subjektives Erleben

Die medizinische Forschung versucht eifrig, den Körper bis in seine subtilsten Strukturen und Mechanismen zu entschlüsseln. In seiner Tiefe bleibt er aber – zum Glück – voller Wunder und Geheimnisse. Diese Geheimnisse haben weniger mit Physiologie, Gentechnik oder Biochemie zu tun, sondern mit dem subjektiven Erleben unseres Körpers, denn dieses ist der Ausgangspunkt für die spirituelle Dimension des Körpers. Den Körper als Mysterium, als Ausdruck unserer Essenz oder als Erlebnismöglichkeit göttlicher Schöpfung zu begreifen, eine solche Betrachtungsweise ist unserer Kultur eher fremd.

Kürzlich wies mein Yogalehrer darauf hin, dass die Yogapraxis – im Unterschied zu den meisten anderen spirituellen oder religiösen Praktiken – den Körper als spirituelles Werkzeug zu würdigen wisse und lehre, ihn wie einen Tempel zu behandeln. »Der Körper ist der Tempel der Seele«, heißt es ja auch im Tantra. Mich stellt diese Redewendung nicht ganz zufrieden, denn auch in ihr kommt eine Verdinglichung zum Ausdruck. Der Körper wird immer noch instrumentalisiert, er ist ein Gebäude, ein heiliges zwar, aber doch nicht selbst lebendig. Die mystische, wirklich spirituelle Dimension des Körpers wird auf diese Weise durch den Haupteingang eingeladen und durch die Hintertür wieder entsorgt.

Den Körper würdigen

Auch in der Tantraszene ist das Verhältnis zum Körper in der Tiefe oft ungeklärt, obwohl Tantra sicher als eine der körperfreundlichsten spirituellen Lehren überhaupt gelten kann. In seiner heute im Westen praktizierten Version läuft es aber zuweilen auf eine – ich nenne es mal provokativ Ausbeutung – von Lust, sexueller Energie und Ekstase hinaus. Denn auch wenn wir höchste Wonnen durch unseren Körper erfahren – würdigen wir ihn damit in dem, was er wirklich ist, in allen seinen Facetten?

Wenn wir uns einen Moment daran erinnern, was für ein unglaubliches Wunderwerk unser Körper Tag für Tag vollbringt, und das meiste davon, ohne dass wir davon etwas ahnen, dann… ja was dann? Der Lyriker Christian Morgenstern nennt den Körper »den Übersetzer der Seele ins Sichtbare«. Sind wir selbst dieses Wunder, ohne es zu ahnen? Werden wir uns unserer selbst erst durch unseren Körper wirklich bewusst?

Dem eigentlichen, dem geheimnisvollen Wesen des Körpers möchte ich mich mit der Frage nähern: Haben wir einen Körper oder sind wir unser Körper? Und welche Konsequenzen hat das eine oder das andere?

Du bist dein Körper!

Das ist keine akademische Frage. Unsere Antwort darauf hat vielfältige Konsequenzen, insbesondere auch für unser Verständnis von Ursache und Wirkung, also dafür, was wie wirkt in unserem Leben, und ist daher von größter Bedeutung für unsere alltägliche Lebensgestaltung.

Zwei Laborratten tauschen ihre Trainingserfahrungen miteinander aus. Sagt die eine stolz zur anderen: »Ich habe meinen Experimentator gut trainiert: Jedes Mal, wenn ich auf diesen Knopf hier drücke, gibt er mir ein Körnchen Getreide.«

Im Verhältnis zu unserem Körper sind wir möglicherweise ähnlich naiv wie die Ratte. Während nach gängiger schulmedizinischer Lehrmeinung der Körper als ein vom Bewusstsein weit gehend unabhängiger Organismus betrachtet und auch entsprechend behandelt wird, hat sich in den meisten alternativen Heilsystemen die Erkenntnis durchgesetzt, dass zwischen Körper und Geist eine enge Wechselbeziehung besteht. Aber wie sieht diese genau aus?

Meine Entdeckungsreise zu mir selbst begann vor circa 30 Jahren in einer Körpertherapiegruppe. Was ich dort lernte, war vor allem: »Du bist dein Körper!« Das half mir, meinen Körper viel intensiver zu spüren. Es brachte mich meinen Gefühlen wesentlich näher und bescherte mir auch erste Erlebnisse jenseits einer bis dahin fast hermetisch abgeriegelten Welt aus lauter Gedanken. Ich kam »aus dem Kopf raus«, wie es hieß, und ich bekam eine ehrfürchtige Ahnung davon, dass es weit mehr gibt im Leben als das, was ich mir ausdenken kann. Das alles hatte eine große Überzeugungskraft.

Die existenzielle Krise kann das Tor sein, durch das wir zu unserer Einzigartigkeit finden

Du bist nicht dein Körper!

Viele spirituelle Schulen lehren jedoch das genaue Gegenteil: »Du bist nicht dein Körper! Du bist ein geistiges Wesen, das eine irdische Erfahrung macht!« Indem wir lernen, uns nicht mehr mit dem Körper zu identifizieren, überwinden wir die Vergänglichkeit des physischen Körpers und erfahren die Weite und Freiheit unseres wahren Wesens, heißt es hier. Mir persönlich half diese Sichtweise, mich von so mancher inneren Fixierung aufs Materielle zu lösen. Und auch Berichte von Nahtod- und außerkörperlichen Erlebnissen weisen darauf hin, dass da etwas Wahres dran ist. Das Bewusstsein ist ein grenzenloses Feld und nicht an das Gehirn gebunden.

Dennoch, die Konsequenzen, die aus dem Primat des Geistes gezogen werden, finde ich nicht immer überzeugend. Zum Glück gelten körperliche Freuden heute nicht mehr als Sünde, obwohl uns Reste dieser kirchlichen Propaganda noch immer in den Knochen stecken. Aber welche Haltung zum Körper transportiert bewusst oder auch unbewusst beispielsweise die aktuell sehr geschätzte Lehre des Advaita? Deren vielleicht wichtigster Guru, Ramana Maharshi, konnte sein Bewusstsein so weit vom Körper lösen, dass es ihm nichts auszumachen schien, wenn er von Maden angefressen wurde. Ist das ein Zeichen fortgeschrittener Verwirklichung oder von Dissoziation, von Abspaltung? Oder gar von beidem?

Alles unter Kontrolle?

Ich habe auf diese Fragen keine eindeutigen Antworten. Genau darin liegt meine Antwort. Unser Verhältnis zu unserem Körper öffnet uns für eine mystische Dimension, wenn wir beides gelten lassen: Wir sind unser Körper, und wir sind es auch nicht. Es stimmt beides. Es stimmt aber auch, dass nicht beides gleichermaßen zutreffen kann. Es ist paradox. Wir machen es uns zu einfach, wenn wir dies nur abnicken, weil es gut und weise klingt. Es muss unseren Verstand aus der Bahn werfen, sonst ist es noch gar nicht bei uns angekommen. Die Beziehung zwischen Körper und Geist ist so etwas wie unser Koan, ein Nussknacker für die Bollwerke unserer Glaubenssätze, ein weiser Lehrmeister, der uns Menschen, die wir so stolz auf unseren Verstand sind, Demut lehren kann. Sind wir möglicherweise nicht viel schlauer als die oben zitierte Ratte, die davon ausgeht, sie habe alles unter Kontrolle?

Die Demut, oder wir könnten auch sagen: der staunende Respekt, den wir dem Körper entgegen bringen, zeichnet sich durch drei Kostbarkeiten aus, die uns aus der Eindimensionalität im Verhältnis zu unserem Körper befreien können: Einzigartigkeit, Mehrdeutigkeit und Hingabe.

Einzigartigkeit

Die Schulmedizin eignet sich als Anschauung dafür, wie körperliche Symptome oft nicht in ihrer einzigartigen Qualität verstanden, sondern auf ihre Regeln und Muster reduziert werden. Um als Heilverfahren oder Medikament von den Krankenkassen anerkannt zu werden, muss erst in »Doppelblindstudien« – Nomen est Omen! – bewiesen werden, dass die Heilwirkung reproduzierbar ist. Das macht natürlich Sinn, um Vorurteile möglichst auszuschließen. Aber echte Heilung – im Unterschied zur üblichen Symptombehandlung – entzieht sich grundsätzlich der vollständigen Reproduzierbarkeit. Auch alternative Heilsysteme verbiegen sich oft bis zur Unkenntlichkeit, um wissenschaftliche Anerkennung zu bekommen, anstatt die Prämissen in Frage zu stellen. Wirkliche Heilung geschieht, wenn »Behandler« und »Patient« sich auf die Einzigartigkeit einstimmen. Sie schließt allgemeine Methoden, Regeln und Muster nicht aus, geht aber über diese hinaus. Eine solche Betrachtungsweise dürfte in der Heilkunde gerne zur Regel werden.

Manche spirituelle Lehrer sitzen einem ähnlichen Irrtum auf, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen zum Modell und zum Maßstab für die Entwicklung ihrer Schüler machen. Nicht selten hören wir von einer existenziellen Krise oder sogar von einem Nahtoderlebnis, das dem Erwachen des Lehrers voran ging. In den Teachings klingt es dann aber zuweilen so, als seien durch gezielte Praxis solche Krisen zu vermeiden oder zumindest zu entschärfen. Was aber, wenn die existenzielle Krise genau das Tor wäre, durch das wir zu unserer Einzigartigkeit finden? In unseren ganz eigenen Körper zu lauschen kann uns gegen allzu stereotype spirituelle Heilsversprechen immunisieren und uns für das Staunen öffnen.

Mehrdeutigkeit

Die vielfältigen und erstaunlichen Botschaften unseres Körpers sind alles andere als eindeutig. Wer Schokolade mag, weiß: Was uns spontan Genuss bereitet, kann uns durchaus langfristig schaden. Die Mysterien des Körpers erschließen sich uns erst dann, wenn wir uns für seine Mehrdeutigkeit öffnen. Der rationale Verstand mag das gar nicht. Wir würden am liebsten – und daran orientiert sich ja wiederum die traditionelle Medizin, aber durchaus auch alternative Heilkunde und Psychosomatik – für jedes Symptom das eindeutig richtige Heilmittel verordnet bekommen. Das wäre wohl praktisch, aber eben auch banal. Unendliche Listen von Nebenwirkungen in Beipackzetteln weisen uns untrüglich darauf hin, dass die Rechnung nicht aufgeht und der Körper eben doch keine Maschine ist, deren Reparatur im Handbuch nachzuschlagen wäre. Die Seele spielt bei einseitiger Einflussnahme auf das materielle, körperliche Geschehen nicht mit, zum Glück. Bei Krankheiten nur auf den Körper Einfluss nehmen zu wollen, ohne Geist und Seele zu berücksichtigen, ist eigentlich – um es mal drastisch zu sagen – wissenschaftlich betriebener Seelenmord.

Nur auf die geistige Entwicklung zu achten, den Körper dabei entweder gleich ganz zu missachten, ihn für die seelische Entwicklung zu funktionalisieren oder ihn lediglich als Spiegel unserer Gedanken und Überzeugungen zu verstehen, erscheint mir allerdings genauso einseitig. Auch darin zeigt sich zuweilen eine subtile Abwertung des Körpers. Außerdem billigen wir ihm so kein eigenes Vergnügen, kein eigenes Wollen und Begehren zu. Ich finde beispielsweise die im Buddhismus verbreitete Ansicht grausam, dass Begehren eine der Hauptquellen für menschliches Leid sei und wir es am besten baldmöglichst überwinden mögen. Begehren ist eine Quelle himmlischer Erfahrungen – auch und gerade im Körper.

Hingabe

Begehren ist allerdings nicht das gleiche wie die Fixierung auf das Objekt der Begierde (und vielleicht ist letzteres im Buddhismus gemeint?). Reines Begehren lässt uns erschauern. Unser begehrender Körper lässt uns vibrieren und pulsieren. Er verlangt nach nichts weiter als nach unserer Hingabe an unsere Empfindungen. Hingabe ist die dritte Kostbarkeit, für die wir uns durch Präsenz im Körper öffnen können.

Unseren Körper zu fühlen gefällt uns nicht immer. Er kann sich angespannt, müde oder schmerzhaft anfühlen. Er kann sich aber auch so gut anfühlen, dass es fast wehtut, wie unmittelbar vor einem intensiven Orgasmus. Je mehr wir uns dem hingeben, desto mehr gefällt es uns so sehr, dass wir dafür vieles – oder gar alles? – aufzugeben bereit sind.

Im medizinischen Alltag verbirgt sich die Hingabe – meist unbewusst – im Placeboeffekt. So wird der heilsame Effekt einer Medikation genannt, in der ohne Wissen des Patienten kein Wirkstoff enthalten ist. Was wirkt also dann, wenn in der Pille »nichts drin« ist? »Es wird mir gefallen«, heißt »Placebo« wörtlich, und zwar nicht unbedingt sofort – die Medizin kann ja bitter schmecken – aber dafür umso nachhaltiger. Das hat viel mit Vertrauen zu tun. Es ist allerdings nachhaltig bitter, dass die Medizin diesen Effekt bislang so gering schätzt, wodurch er weit gehend dem Zufall überlassen bleibt. Allerdings gibt es erste Ansätze, die Placebowirkung näher zu erforschen und bewusst für Heilung einzusetzen. Genau genommen ist sie eine Form von Geistheilung. Dabei bleibt der Patient aber so lange unmündig, wie die Wirkung durch bewusste Fehlinformation oder Suggestion erzielt wird.

Religionen und spirituelle Lehren – so könnte man meinen – setzen den Placeboeffekt bewusst und systematisch ein: »Dein Glaube hat dich geheilt!« heißt es dort. Aber auch hier bleibt die Hingabe blind, die Verantwortung wird an Lehrer, Priester oder Gurus abgegeben – mit allen Gefahren bis hin zum Missbrauch. Die unmittelbare Körperwahrnehmung wird hier meist ausgeblendet. Aber gerade unsere fühlende Präsenz in unserem Körper kann spiritueller Hingabe ein solides und eigenverantwortliches Fundament geben. Denn unseren Körper fühlen und seine Signale verstehen lernen, dass können wir am besten selbst.

Hingabe macht jede Situation zu einem tantrischen Placebo (»Es wird mir gefallen«), das uns vom Leben verabreicht wird

Ganz zu sich kommen

Diese drei Kostbarkeiten – und bestimmt noch einige mehr – können uns für das Mysterium sensibilisieren, das uns unsere körperliche Existenz offenbart.

Kommen wir zurück zu unseren Ausgangsfragen: Was bedeutet uns unser Körper? Sind wir unser Körper?

  • Uns ganz mit unserem Körper zu identifizieren öffnet uns für unsere Einzigartigkeit: ganz offensichtlich bin nur ich genau so! Das führt uns allerdings auch hinaus aus unserer Isolation, sobald uns klar wird: Wir alle sind einzigartig. Das verbindet.
  • Unser Körper zu sein öffnet uns auch für unsere Widersprüchlichkeit und Mehrdeutigkeit: Jeder Prozess im Körper hat einen natürlichen Gegenspieler, ob nun auf der Ebene der Muskeln, des Nervensystems oder der Hormone. Alles ist polar aufgebaut, alles ist ein Tanz von Yin und Yang. Indem ich das alles bin, vereinen sich die Gegensätze in meinem Gewahrsein.
  • Gedanklich geht das nie gleichzeitig, aber in der staunenden Hingabe bringt mich meine Präsenz im Körper ganz zu mir, ins ungeteilte Hier und Jetzt. Es ist die sich vertiefende Hingabe an das körperliche Erleben, die uns über den Körper und seine Begrenzungen hinauswachsen lässt.

Hingabe macht jede Situation des Lebens zu einem tantrischen Placebo, das uns vom Leben verabreicht wird. Es entspricht oft nicht unseren Vorlieben und Erwartungen, es holt uns auf den Boden der Tatsachen. Aber es wird uns gefallen, je mehr wir begreifen, dass das Leben in allen seinen Facetten ein Spiegel ist von dem, was wir wirklich sind. So zu tun, als wären wir unser Körper, uns voll und ganz unseres Körpers anzunehmen, ihn mit all seinem lustvollen Begehren zu fühlen – ohne seinen Schmerz zu verdrängen – das ist einer der direktesten Wege in unsere Essenz. Es ist ein Weg des Staunens. Er verbindet uns mit den Wundern unseres Seins.

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Saleem Matthias Riek ist Seminarleiter mit den Schwerpunkten Liebe, Intimität und Tantra, Heilpraktiker für Körperpsychotherapie und Buchautor (Herzenslust, Herzensfeuer…). Seine kürzlich gegründete »Schule des Seins« ging aus seiner mehr als 15-jähringen Tätigkeit im Rahmen des The Art of Being Instituts hervor und widmet sich den elementaren Themen unseres Daseins und bezieht dabei immer auch das körperliche Erleben mit ein.


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