Archiv connection.de bis 2015

Besuche das aktuelle connection-Blog

Abonniere den Newsletter:

Wie sich die Globalisierung auf die Indigenen auswirkt

Details

Wie sich die Globalisierung auf die Indigenen auswirkt
© Nana Nauwald

Plastikmüll und Schamanengesang

Alles ändert sich in unserer schnelllebigen Zeit, und nicht immer zum Guten. Die Indigenen werden bedroht durch Rodung ihrer Wälder, Raub an ihren Bodenschätzen und Verdrängung ihrer Bräuche. Währenddessen beginnen immer mehr Menschen in den postindustriellen Ländern, sich für die Gebräuche der Indigenen zu interessieren. Seit 28 Jahren ist die deutsche Malerin Nana Nauwald eine von ihnen. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen mit diesem culture clash

Hart prasselte der tropische Regen auf das Wellblechdach der Hütte des alten Schamanen am Ucayali im peruanischen Dschungel. Schweigend hockte ich neben Juan, dem Shipibo-Schamanen. Er gehört zur geistigen Familie der hermanos, der Jaguare, und ist einer der letzten traditionell arbeitenden Schamanen seines Volkes, der Shipibo. Deren Schamanentradition beinhaltete, dass die Bezeichnung »Jaguarschamane« nur diejenigen tragen durften, die sich nach langer Vorbereitungszeit der Begegnung mit einem Jaguar gestellt hatten. Entweder starb bei dieser Begegnung der Schamane – oder der Jaguar. Juan (dessen Shipibo-Name reshin nika ist) überlebte diese Begegnung, trank das Blut des von ihm getöteten Jaguars und wurde so zum Bruder des Jaguars. Doch heute begegnet auch ein Jaguar-Schamane im Flussdschungel Perus keinem »materiellen« Jaguar mehr, nur noch dem Geist-Jaguar.

Ich kenne in Amazonien kein Volk, das so gerne und so viel redet wie die Shipibo. Dennoch saßen wir nun schon mindestens eine Stunde zusammen und schwiegen. Der höllisch laut auf das Dach prasselnde Regen hinderte uns daran, unsere Erfahrungen über das Heilungsritual der letzten Nacht auszutauschen. Also warteten wir. Der alte Schamane hüllte uns in dichten Tabaknebel ein, das Mückenvolk flüchtete. Der sandige Boden draußen vor der Hütte war überzogen von strudelnden Wasserläufen. Eine leere Plastikflasche mit der Aufschrift inka kola trieb vorbei, gefolgt von einer schwarzen dünnen Plastiktüte.

Das Blechdach

»Sag mal«, brüllte ich zu Juan hinüber, »warum hast du dir dieses schreckliche Blechdach auf die Hütte gelegt? Es lässt keine Luft durch, heizt bei Sonne die Hütte unerträglich auf und macht bei Regen schrecklichen Lärm – so wie jetzt! Warum hast du kein Dach aus Palmzweigen mehr?«

Der Alte klopfte seine Pfeife auf dem Holzboden aus und rutschte näher an mich heran. »Ach, Nanita, ich war es leid, alle drei Jahre das Dach neu zu decken – das ist viel Arbeit und kostet auch jedes Mal viel. Dieses Blechdach kostet nur einmal etwas und wird halten, solange ich lebe. Und an den Lärm werde ich mich auch noch gewöhnen. Und wenn es in der Hütte zu heiß wird, gehe ich in die Kochhütte, die ist noch mit Palmzweigen gedeckt. So mache ich das.« »Aber wieso kosten die Palmzweige denn soviel, hier wachsen doch Palmen im Dorf?«

»Aah – da hast du wohl nicht genau hingesehen,Nanita! Im Dorf haben wir höchstens noch neun Palmen, und von denen sind schon alle brauchbaren Zweige abgeschlagen zum Anfertigen von Dächern. Früher, noch vor zwanzig Jahren, da hatten wir hier genügend Bäume, aus denen wir Häuser und Dächer bauen konnten. Aber die Bäume haben wir alle verbraucht. Nun müssen wir die Palmzweige in der nächsten kleinen Stadt kaufen und sie mit dem Boot hierher bringen. Jetzt müssen wir die Zweige bezahlen und auch noch den Sprit für das Boot. Deshalb habe ich jetzt dieses Blechdach.«

Tausend Dollar für den Wald

»Warum habt ihr denn nicht schon vor zwanzig Jahren neue Bäume gepflanzt, gleich nachdem ihr die Bäume gefällt hattet? « Gelassen stopfte sich Juan eine neue Pfeife, während ich versuchte, mir meine auf kommende Unruhe bei diesem Thema »Natur-Nutzen, Natur-Geist und Schamanismus« nicht anmerken zu lassen.

»Es waren doch immer genügend Bäume für alle da! Darüber habe ich nie nachgedacht, sie sind doch von alleine immer wieder nachgewachsen. Vor vielen Jahren kamen Männer von einer Holzgesellschaft ins Dorf, die haben dem Dorf tausend Dollar geboten, damit sie den Wald hinter dem Dorf abholzen durften. Tausend Dollar – das ist viel Geld. Wir haben eine Versammlung gemacht, und alle im Dorf haben zugestimmt. Sie haben den ganzen Wald abgeholzt, und wir haben das Geld unter uns aufgeteilt. Das würden wir heute nicht mehr tun. Der Wald fehlt uns. Einmal haben uns Freunde aus Europa, die bei mir waren, um sich heilen zu lassen, Geld gegeben, um neue Bäume anzupflanzen, auch viele neue Palmen. Wir haben sie gepflanzt, aber keiner im Dorf hat sich richtig um die jungen Bäume gekümmert. Die meisten sind nicht gewachsen. Unsere Gemeinschaft ist nicht mehr so wie früher. Zu viele Männer müssen sich in der Stadt Arbeit suchen, weil es nicht mehr genug Wild und Fische gibt, um davon zu leben. Alles kostet heute Geld. Deshalb kümmern sich unsere Menschen nicht mehr so um die Natur und um die Gemeinschaft. Sie kümmern sich mehr um sich selbst und darum, dass sie Geld zum Einkaufen haben. Sich um die Natur zu kümmern, bringt uns kein Geld ein. Das Geld mit der Natur verdienen nur die Firmen, die Natur verkaufen. So ist das.«

Das Trommeln des Regens auf dem Blechdach war leiser geworden, wir mussten uns nicht mehr so laut anbrüllen. Doch ich war erregt und sprach immer noch laut, als ich Juan erwiderte: »Aber du bist doch der Schamane hier! Zu dir kommen die Leute aus dem Dorf doch immer noch, wenn es ihnen schlecht geht! Wenn du sie heilst, dann arbeitest du doch mit dem Geist der hermanos und der Anakonda. Hier in der Nähe gibt es keinen Jaguar und auch keine Anakonda mehr. Wenn es die Tiere nicht mehr gibt, weil es den Wald nicht mehr gibt, wie kann euch dann der Geist der Tiere helfen, gesund zu sein und Frieden in euch zu haben?«

»Die Geister kennen mich, die kommen überall dort hin, wo ich bin. Einmal war ich sogar in Lima und habe dort ein Heilritual gemacht. Da sind die Geister mit mir bis nach Lima gekommen. Die Geister erinnern sich an dich, wo du auch bist. Auch die Pflanzengeister. Wenn du zu ihrer geistigen Familie gehörst, wenn du ihr Lied kennst, dann hast du ihre Kraft immer in dir, auch wenn du weit weg von hier in deinem Land bist. Aber das weißt du doch, Nanita!«

Wie sich die Globalisierung auf die Indigenen auswirkt
© Nana Nauwald

Die Lebenswirklichkeit der Wilden

Ich nickte zustimmend. Das wusste ich aus der Erfahrung vieler Jahre mit Geistern, Menschen und Pflanzen hier im Flussdschungel. Meine häufigen Aufenthalte im Dorf, die immer engere Einbindung in die Familie des alten Schamanen und in die Dorfgemeinschaft hatten nicht nur mich verändert – meine Besuche hatten auch das Dorf verändert. Es hatte einige Jahre gedauert, bis ich mich von meinen romantischen und verklärten Blick auf die indigenen Völker und ihre Schamanen im Flussdschungel lösen konnte. Meine Erwartungen und Vorstellungen von einem Leben in »wilder« Natur bei »echten« Schamanen ließen sich angesichts dessen, was ich dort erfuhr, nicht halten.

Ich war gekommen, um von ihnen zu lernen – mit vielen Fragen in meinem Gepäck. Wie ist es, in einer armen Gemeinschaft zu leben? Ist der Dorfschamane noch zeitgemäß? Welche Stellung hat er heute in der Gemeinschaft? Wie sieht die geistige Welt des Schamanen aus? Gibt es dort noch ein Leben in Harmonie mit der Natur? Wie »funktioniert« Heilung im Schamanismus des Volkes? Gibt es Geister, und wie gehe ich mit ihnen um? Wie wende ich das dort Gelernte zu Hause an? Und noch so etliche Fragen mehr ...

Was mich am Nachhaltigsten erschüttert – und diese Erschütterung wächst mit jedem weiteren Besuch –, das ist der Umgang dieses Völkchens mit der Natur und dem Müll

Auf viele meiner Fragen habe ich in den letzten zehn Jahren in Amazonien Antworten gefunden. Am einfachsten erscheint mir im Rückblick das Eintauchen in die geistige Welt der Schamanen. Die tief greifende Wirkung der Heilgesänge der Schamanen erschließt sich mir mehr und mehr. Auch an das Sehen von Geistern in nächtlichen Ritualen, ohne selbst Ayahuasca getrunken zu haben, habe ich mich gewöhnt. Es erstaunt mich nicht mehr und erschüttert mich auch nicht. Was mich am Nachhaltigsten erschüttert – und diese Erschütterung wächst mit jedem weiteren Besuch –, das ist der Umgang dieses Völkchens mit der Natur und dem Müll.

Resignation angesichts der auch über das letzte Dorf im Dschungel hereinbrechenden Dollarwelt und wachsende kulturelle Entwurzelung sind Schlüsselbegriffe, die die Situation vieler Dörfer kennzeichnen. Die dürftigen Bildungsmöglichkeiten für Kinder aus indigenen Gemeinschaften, das Fernsehen und fanatische Missionare vorwiegend aus den USA tragen dazu bei, dass sich die Indigenen angesichts der weißen Geldherrschaft als minderwertige Kultur erfahren. Unvermindert werden die Wälder gerodet, und es wird nach Gas, Öl und auch wieder Gold gesucht – für »gutes« Geld, für die Regierung und zumeist westliche Konzerne, ohne Rücksicht auf die dort lebenden Menschen.

Oder es geschieht, was auch in »meinem« Dorf geschah: Eines Tages kam eine Abordnung von Ingenieuren, beauftragt von einer deutschen Biosprit-Gesellschaft. Die Ingenieure verkündeten auf der Dorfversammlung: »Wir wollen euch helfen, Geld zu verdienen. Wenn ihr euer Land rodet und piñon colorado (eine Sojabohnenart) anbaut, dann werden wir euch die Ernte abkaufen – für Biosprit in Deutschland.« Vor allem Kinder und Frauen rodeten mühsam ohne Maschinen ein großes Stück wildes Land, pflanzten die Büsche an, ernteten nach zwei Jahren die schwarzen Bohnen, füllten sie in Säcke ab und warteten. Sie warten immer noch, keiner kam, um ihnen wie versprochen die Ernte abzukaufen. Die mittlerweile mannshohen Büsche verwildern.

Dass eine studierte Frau aus einem reichen, christlichen Land ins Dorf kommt, um schamanische Sachen zu lernen, ist dem Prediger ein Dorn im Auge

Missionierung wie vor 500 Jahren

Dafür zog ein Prediger in das kleine Dorf ein, geschickt von den amerikanischen Evangelistas. Nächtelang beschallte er das Dorf über Lautsprecher mit Harmoniumsmusik und hörte nicht auf, die Menschen im Dorf zu ängstigen mit den Worten: »Wer von euch die alten Tänze tanzt und die alten Lieder singt, der ist vom Teufel. Wer zum Schamanen geht, der ist auch vom Teufel, denn der Schamane arbeitet mit dem Teufel! « So geschehen im Jahre 2010, nicht etwa 1510! Vor allem die Frauen im Dorf sind verängstigt, immerhin kommt der Prediger aus den USA, also aus einer »richtigen« und wertvollen Kultur. So gehen sie zur Andacht in die Kirchenhütte, und wenn sie elementare geistige Hilfe und Heilung brauchen, gehen sie heimlich zum nächtlichen Ritual in die Hütte des alten Juan.

Dass ich regelmäßig ins Dorf komme, um in der Familie des Schamanen zu leben und von ihm »schamanische Sachen« zu lernen, ist dem Prediger und seinen verunsicherten »Schäfchen « ein großer Dorn im Auge, bin ich doch eine studierte Frau aus einemchristlichen, reichen Land! Wie kann ich mich da nur mit Aberglauben, Zauberei und so einer rückständigen, heidnischen Weltsicht beschäftigen!

Oh ja – es bedroht einige gesellschaftlich anerkannte Glaubenssysteme, dass mehr und mehr kluge Menschen aus dem Abendland in die »Wildnis des Schamanismus Südamerikas« gehen. Nicht, um die Menschen dort zu missionieren oder sie zu ethnologischen Studienzwecken zu beobachten, sondern um von ihnen zu lernen. Und das alles freiwillig, ohne dass sie von Schamanen missioniert wurden!

Durch das Interesse an den schamanischen Kulturen der indigenen Völker stärken wir deren Selbstachtung

Lernen von Schamanen

Meine Besuche und auch die Besuche anderer Menschen aus Europa, die durch die Dschungelwelten reisen, um von Kräuterfrauen, Schamaninnen und Schamanen zu lernen, haben eine sanfte, aber tiefgreifende Wendung im Bewusstsein um den Wert des Wissens der Schamanen und den der Kultur indigener Völker bewirkt: Von ihrer Kultur entwurzelte Angehörige indigener Völker erlangen nun erneut Stolz und Sicherheit in ihren Traditionen – mit Handy in der Tasche und E-Mail-Adresse! Die wachsende Zahl der spirituellen Weltenwanderer hat durch ihre gezielten Besuche bei Schamanen das Ansehen dieses Berufungs-Standes erheblich anwachsen lassen. Es ist diesen pflanzen- und geisterfreundlichen Besuchern aus unseren überzivilisierten Kulturen zuzuschreiben, dass nicht nur in Ayahuasca-Tourismus-Zentren, sondern auch in vielen Dörfern des peruanischen Dschungels das Interesse am Schamanismus aufgeblüht ist.

Auch hier ist hauptsächlich die gute und schnelle Geldverdienstmöglichkeit der Hauptmotor für dieses Wachstum. Schon bei drei bis vier Besuchern, die sich zu einem Ayahuasca- Ritual unter Leitung von Menschen, die sich als Schamanen ausgeben – nur weil sie diesen klassischen Schamanentrank an Spirit-Touristen verkaufen –, verdient der Trank- Schenk mehr als ein Fischer oder Straßenbauarbeiter in einem Monat. Doch seit der Ayahuasca-Boom rollt, sprießen ethnobotanische Gärten aus dem Boden,werden etliche Heilpflanzen wieder angebaut, werden vermehrt traditionelle Tänze für die Besucher aufgeführt, gewinnen auch junge Menschen wieder Interesse an der Herstellung von traditionellem Kunsthandwerk und an der von Pflanzen inspirierten Malerei. Denn das ist es, wofür die Schamanen-Besucher gerne ihr Geld ausgeben. So geben wir durch unser Interesse an den schamanischen Kulturen indigener Völker nicht nur materiell etwas zurück von unserem Reichtum, der sich über Jahrhunderte aus den Welten dieser Völker genährt hat. Wir stärken durch unsere Achtung dem Wissen dieser Völker gegenüber auch die Verankerung in ihrem geistigen Feld. Und diejenigen, die mehr wollen, als nur bunte Visionen zu erleben, und bereit sind zur Arbeit an sich selbst, die verweben feine Bewusstseinsfäden zwischen den geistigen Feldern – ihrem eigenen und dem der Schamanen. Zum Wohle aller.

Bildung als Brücke

Und dieses Wohl, das sich aus bewussten Verknüpfungen der geistigen Fäden unterschiedlicher Kulturen entfalten kann, dieses »Wohl« ist eine gegenseitige Befruchtung, ein gegenseitiges Lernen. Das schließt auch solche »alltäglichen Wirklichkeiten « mit ein, wie etwa die Bewältigung des wachsenden Plastikmüll-Problems in den Dörfern. Wenn die überall herumliegenden Plastikflaschen und -tüten überhaupt eingesammelt wurden, dann wurden sie entweder verbrannt oder in Säcken in den Fluss geworfen.

Mittlerweile hängen aber in vielen Dörfern am Fluss Behälter, in die der Plastikmüll geworfen werden kann, und der wöchentlich oder auch monatlich von freiwilligen Helfern zu einer Sammelstelle in die Stadt Pucallpamit dem Boot gefahren wird. Dort gibt es ein kleines Geld pro Kilo Plastikmüll. Die Helfer werden für ihre Arbeit bezahlt – aus Spendentöpfen, die Besucher füllen. Andere private Initiativen, gebildet von Menschen, die Besucher in den Dörfern und bei Schamanen sind oder waren, unterstützen mit monatlichen Spenden Kinder einer indigenen Gemeinschaft, damit sie eine Schulbildung erhalten können.

Bildung ist die einzig tragende Brücke, über die die in allen Belangen unterprivilegierten Menschen der indigenen Völkern ihr Leben mit dem der »Gesellschaftskultur « verbinden können, umnicht nur zu überleben, sondern auch zu leben. Schamanismus kann solch eine tragende, die Kulturen verbindende Brücke sein. Und die schönste schamanische Vision taugt nichts,wenn sie nicht in die Alltags-Wirklichkeit eingebracht wird und kreatives, heilsames Handeln mit sich bringt. Schamanen-Tun statt Schamanen-Tum!

Nana Nauwlad

Nana Nauwald, geb. 1947, Künstlerin, Autorin, Dozentin für Rituale der Wahrnehmung. Ihre vielgestaltige, kreative Lebens- Art ist geprägt von 28 Jahren Erfahrungen in schamanischen Bewusstseinswelten indigener Völker, vor allem im peruanischen Amazonasgebiet. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt heilsamen Zuständen veränderter, bewusster Wahrnehmung. Sie lebt mit ihrem Mann Bruno Martin in der Lüneburger Heide. Ihr aktuelles Buch »Feuerfrau und Windgesang – Schamanische Rituale für Schutz und Stärkung« erschien 2010 im AT-Verlag. www.ekstatische-trance.de, www.visionary-art.de

Heft
bestellen

Aus dem Heft connection Schamanismus 4

   
© Connection AG 2015