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Über Sehnsuchtsorte und die Kraft der Visionen

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Über Sehnsuchtsorte und die Kraft der Visionen
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Von der Urzeit zur Jetztzeit

Viele Feministinnen halten eine Rückkehr zum Mutterrecht für erstrebenswert. Doch wäre dieses Konzept für die heutigen Verhältnisse überhaupt tragbar? Wie soll unsere Zukunft denn aussehen, wenn sowohl Patriarchat als auch Matriarchat ausgedient haben? Hildegard Fuhrberg vom Schamanischen Netzwerk Europa ist keine naive Romantikerin der guten alten (Früh)Zeit, sondern versucht, auf der Basis der Errungenschaften der Moderne das Weibliche zu achten und sich einer natur - bezogenen Spiritualität zu widmen

Wenn funkelnde Begriffe wie »Matriarchat« und »Schamanismus« aufeinander treffen, stellen sich viele Fragen. Eine ist die nach einer Verbindung von beidem in den Tagen der Urgeschichte. Gab es diese Verbindung? Und welche Bedeutung haben diese Begriffe für uns heute? Lassen wir doch einfach mal alle formalen akademischen Gepflogenheiten beiseite und verzichten auf Beweisführungen durch Ausgrabungsfunde, sprachliche Analysen oder Zeittafeln. Wir brauchen nicht wiederzukäuen, was offensichtlich ist: Die Menschheit hat 99 Prozent ihrer Geschichte in der sogenannten Steinzeit zugebracht. Während dieser Epoche spielte eine naturbezogene Spiritualität ebenso wie das Weibliche vermutlich eine entscheidende Rolle für das ganze Leben. Das werden alle bestätigen, die sich mit dem beschäftigt haben, was wir definitiv von dieser Zeit wissen. Wir wissen zwar nicht, wie die Sprachen damals klangen, wir wissen nicht genau, wie die Rituale abliefen. Und wir haben auch keine Kenntnisse davon, wie Konflikte in der Gruppe gelöst wurden. Aber wir kennen die bedeutendsten Grundwerte, und diese waren das Weibliche und die Natur, von der die Menschen durch Sammeln und Jagen lebten. Frauen und Tiere waren die Quellen des Lebens, die es hauptsächlich wert waren, dargestellt zu werden. Es war vielleicht sogar notwendig, diese Quellen durch Darstellungen zu verehren.

Gab es ein Matriarchat?

Ob es »Matriarchate« in »der« Steinzeit gab? Die Antwort hängt davon ab, was als Steinzeit und was als Matriarchat bezeichnet wird. Rechnet die Jungsteinzeit noch zur Steinzeit, obwohl das Leben sich enorm von der Altsteinzeit unterschied? War es nicht die Jungsteinzeit, in der sich durch die Sesshaftigkeit problembehaftete Besitzstrukturen herausbildeten, die es vorher nicht gab? Wenn ich davon ausgehe, dass mit Matriarchat eine Lebensform gemeint ist, die das Weibliche, Mütterliche erkennbar wertschätzt, dann weisen viele Funde aus dieser Zeit darauf hin, dass dem so war. Wenn ich aber der Ansicht bin, das Matriarchat sei eine Herrschaft der Mütter, dann wird der Boden schwankend. Hier sind nur Vermutungen über die Steinzeit möglich. Was wäre das überhaupt, eine »Herrschaft« der Mütter? Schon da scheiden sich die Geister.

Für ein konsensdemokratisches, friedliches Frauenparadies, das auch Männer achtet und die Beschlussstrukturen in den Händen weiser Frauen hält, für eine solche Deutung von »Matriarchat « gibt es weder in der Alt- noch in der Jungsteinzeit zuverlässige Hinweise. Zahlreiche Funde von Frauendarstellungen allein sind kein Argument für eine matriarchale Steinzeit. Es ist grundsätzlich möglich, dass ausschließlich Frauen sich selbst dargestellt haben. Das allein ist noch kein zwingender Hinweis auf eine Wertschätzung durch Männer. Es wäre auch möglich, dass Männer in einer Art Parallelgesellschaft lebten und nur sporadische Begegnungen stattfanden.

Zahlreiche Funde von Frauendarstellungen allein sind kein Argument für eine matriarchale Steinzeit

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Ähnlich ist es, wenn es um die naturreligiöse Spiritualität der Steinzeit geht. Ja, sie war vermutlich eine feste Größe im Leben der Menschen in den urgeschichtlichen Tagen. Die Bilder der Höhlen sprechen eine deutliche Sprache. Damit ist wahrscheinlich etwas verbunden, das wir heute »schamanisch« nennen würden. Doch entzieht es sich unserer Kenntnis, ob die schamanische Arbeit damals eher von Männern oder von Frauen ausgeübt wurde. Es gibt viele Darstellungen von Frauen, aber auch einige von eindeutig männlichen Menschtierwesen. Es lässt sich also beim besten Willen nicht sagen, ob in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte ein matriarchal geprägter Schamanismus das Leben bestimmte.

Zu einer gewissen Vorsicht im Umgang mit matriarchalen Thesenbildungen sollte auch die Erkenntnis beitragen, dass die Gesellschaften, die sich vor etwa 100 Jahren noch vom Sammeln und Jagen ernährten und fernab unserer heutigen zivilisatorischen Bedingungen lebten, keineswegs durchgängig matriarchal organisiert waren. Heutiges Leben hat traditionelle Gesellschaften an den Rand gedrängt. In den Industrieländern sind sie weitgehend verschwunden. In anderen Ländern führen sie ein Leben in gesellschaftlichen Nischen. Da es aber diese Menschen sind, die die schamanischen Kulturen ihrer Völker leben und überliefern, sind traditionelle schamanische Lebensformen heute über all auf der Welt bedrohte Kulturgüter.

In Europa und den USA gibt es heute eine wachsende Gruppe von Menschen, die, frustriert vom Leben in industriellen Gesellschaften, sich für schamanisches Wissen interessieren. Frauen finden sich hier sehr zahlreich. Da sie jedoch fern aller Traditionen aufgewachsen sind, verbindet sich das, was sie für sich und andere daraus ziehen, oftmals zu einem Cocktail aus exotischen Projektionen und buchreligiösem Halbwissen. Eine den Ursprüngen authentisch verbundene Spiritualität gibt es in Europa und im weißen Amerika heute kaum mehr. Und so ist es oft die leere Geste, die reichen muss. Eigene, romantische Phantasien tun das ihre dazu.

Sind heutige Frauen bereit, ihren Männern und Söhnen ernsthaft ein Modell anzubieten, das sie von einer Teilhabe an Entscheidungsstrukturen ausschließt?

Moderne matriarchale Gesellschaften

Und »Matriarchate heute«? Dieses Thema bringt manche Diskussionsrunde erheblich in Fahrt. Es scheint sich um ein Reiz - wort zu handeln. Da werden heutige traditionelle Gesellschaften nonchalant mit steinzeitlichen Lebensformen gleichgesetzt. Die wohlbeleibten Frauenfiguren kommen gelegentlich in den Geruch einer schlichten Umkehr der »Männerherrschaft«. Diese wird in erregten Debatten entweder als Allheilmittel beschworen oder völlig verdammt. Es ist von den afrikanischen Ashanti die Rede, von den Minangkabau aus Indonesien, von Kuna Yala aus Panama, von den Mosuo in China, den Tuareg der Sahara und den Tobriandern der Südsee. Auch Khasi und Muria in Indien oder die Frauen von Huichitan in Mexiko werden heute zu den matriarchalen Kulturen gezählt. Die Lis te ist lang. Das macht neugierig, ist aber auch irritierend. Halten die Tuareg nicht heute noch Sklaven? Haben nicht auch schwäbische Bäuerinnen das Geld und das Brauchtum in den Händen? Wurden die Tobriander nicht zuletzt vor 100 Jahren untersucht? Fragen über Fragen.

Und doch: Die Vererbungslinie geht in diesen Gesellschaften oft über die Mutter, der Wohnort bestimmt sich nach der Mutter, Mutterrecht eben! Dann ist auch von Konsensdemokratie und freier Sexualität, teilweise sogar in Kinderhäusern, die Rede. Kriminalität soll in diesen von Frauen geprägten Gesellschaften unbekannt sein. Relativ unverbindliche Besuchs - ehen werden gelebt, die bürgerliche Einehe ist angeblich verpönt. Die Wirtschaft und die Rituale liegen in den Händen von Frauen. Über all diese Phänomene berichten nicht nur bekannte Feministinnen, auch Journalisten vom »Spiegel« und der »Zeit« sind ganz begeistert. Und auch die dort lebenden Männer sind offenbar zufrieden.

Hat die traditionelle schamanische und mutterrechtliche Lebensart für uns hier und heute die Sprengkraft einer Vision? Könnte die lange geschichtliche Erfahrung in Verbindung mit heute noch möglichen Lebensformen nicht ein gutes Modell für eine andere, bessere Art zu leben für uns abgeben? Wären diese Lebensentwürfe nicht eine kraftvolle Vision für frustrierte Industriemenschen und für diskriminierte Frauen? Heute existierende Formen sowohl von traditionellem Schamanismus als auch von traditionellem Matriarchat sind bedroht. Globalisierung, Industrialisierung und der Einfluss der Weltreligionen fordern ihren Preis. Die Menschen Europas leben in entwickelten Industriestaaten, die von einer materiebezogenen Männerkultur dominiert werden. Die europäischen Männer und auch Frauen sind Teil dieser Kultur, die heutige Formen von traditionellem Schamanismus und traditionellem Matriarchat immer mehr verdrängt. In Europa sind nur noch blasse Spuren beider Lebensweisen historisch überliefert.

Über Sehnsuchtsorte und
die Kraft der Visionen
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Zurück zu matriarchalen Wurzeln?

Weist eine matriarchale schamanische Vision einen Weg »zu - rück«? Beide Lebensformen, sowohl der traditionelle Schamanismus als auch traditionelle Matriarchate, die heute noch gelebt werden, sind eng verbunden mit Strukturen von sogenannten Stammesgesellschaften. Im Gegensatz zu modernen Gesellschaften hat in traditionellen Stammesgesellschaften das Individuum bei Weitem nicht den hohen Wert wie in modernen Lebensformen. Stammesgesellschaften sind oft streng hierarchisch organisiert, es herrscht eine Art Genossenschafts - prinzip, sie leben wie eine riesige Wohngemeinschaft mit gemeinsamem Brauchtum.

Gilt das nur für patriarchale Stammesgesellschaften? Sind matriarchale Stammesgesellschaften per se konsensdemokratisch, egalitär und liberal? Männer sind im Matriarchat doch wohl kein gleichberechtigter Teil der Beschlussfindung, oder? Es sind ja nicht einmal alle Frauen an der Beschlussfindung beteiligt, denn es sind nur die Mütter, nach denen sich die Dinge richten. Kann wirklich von egalitärer Konsensdemokratie die Rede sein, wenn nur eine bestimmte Gruppe exklusiv diesen Konsens unter sich ausmacht und der Rest sich einfach fügt? Ist so ein Modell heute für uns tragfähig? Wer heute von einer Neuauflage des traditionellen Matriarchats träumt, sollte sich fragen: Wären heutige Frauen tatsächlich bereit, sich unter die Entscheidungshoheit ihrer Mütter zu begeben? Sehr viele Frauen tragen bekanntlich bittere Klagen über ihre Mütter zu Psychotherapeuten. Sind heutige Frauen bereit, ihren Männern und Söhnen ernsthaft ein Modell anzubieten, das sie von einer Teilhabe an Beschlussstrukturen ausschließt? Wollen wir das wirklich? Wir sind Individualisten, die gleiches Recht und Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs für alle beanspruchen, auch wenn das faktisch nicht immer gegeben ist. Europäische Menschen sind Kinder der Aufklärung, und ein traditionelles Mutterrecht schließt Männer von der Beschlussfindung aus, daher schließlich der Name.

Sind für heutige Frauen die gelobten, unverbindlichen Sexualbeziehungen bei Lichte betrachtet wirklich attraktiv? Klagen viele Frauen diese Idee nicht als Männerphantasie an? Wären Frauen heute tatsächlich bereit, ihre Kinder in ein selbstverwaltetes Kinderhaus, eventuell mit freiem Sexualleben, zu geben? Sind das wirklich echte Ideale für uns? Wohl kaum!

Eine Vision, die nicht überzeugt gelebt wird, für die nicht ständig überzeugt gearbeitet wird, wird zum Freizeitthemenpark. Visionen sind Pfade der Lebenskraft, keine Sehnsuchtsseufzer

Schamaninnen heute

Unversorgt bleibt das tiefe Bedürfnis nach echter Wertschätzung des Weiblichen hier und heute. Ähnliches gilt für den tiefen Wunsch, sich von heute existierenden Formen des traditionellen Schamanismus inspirieren zu lassen. Sind heute die meisten Schamanen wirklich Schamaninnen? In Korea sind Frauen als die besten Schamanen bekannt, und auch in Mexiko, Südafrika oder Buryatien gibt es Frauen als Schamaninnen. Aber am Amazonas oder bei den Navajo? Fehlanzeige. Dort, wo es Schamaninnen und Schamanen gibt, ist zu beobachten, dass Frauen durch Tabus mehr reglementiert werden als ihre männlichen Kollegen. Zuallererst ist da das Menstruationstabu. Eine Frau in ihrem »Mond« darf in sehr vielen traditionellen schamanischen Kulturen weder aktiv schamanisch arbeiten noch an Ritualen teilnehmen. Auch sind von Nordamerika bis Sibirien die Arbeitsbereiche von schamanisch arbeitenden Frauen auf viele Arten eingeschränkt. Traditioneller Schamanismus weist eine starke kulturelle Prägung auf. Südsee oder das Land der Inuit, Wüste oder Dschungel, das spielt eine gewichtige Rolle in den Mythen und Ritualen. Was immer wir »Zivilisierten« davon auch übernehmen möchten, es scheitert im typischen Fall an zweierlei: Uns fehlt eine tiefe Verbindung zur Heimat der Indigenen einerseits und zu den Vorfahren und den Nachfahren andererseits. Das ist für schamanische Arbeit unerlässlich. Vor- und Nachfahren kann sich niemand von einer anderen Kultur borgen.

Traditioneller Schamanismus hat ein Menschenbild, das gut in Stammesgesellschaften jeder Prägung passt. Moderne Ansichten über Selbstverwirklichung, Gesprächskultur, Basisdemokratie, Minderheitenschutz und Individualität passen da nicht hinein. Ernüchternde Berichte von Frauen, die lange mit indigenen traditionellen Kulturen ihr Leben geteilt haben, zeigen das deutlich. Dennoch berührt uns die Sehnsucht nach einer spirituellen Naturerfahrung zutiefst. Unversorgt bleibt aber dabei bisher das tiefe Bedürfnis nach einer lebbaren naturreligiösen Spiritualität für uns Heutige.

Zukunftsmusik

Beflügelt von unserer langen Menschheitsgeschichte, die naturreligiöse Aspekte lebte und Frauen wertschätzte, und inspiriert von heute noch lebendigen Formen schamanischer und frauenehrender Lebensformen, stellen wir uns eine wesentliche Frage: Was tun? Was können wir heute für uns tun? Wir, die wir von beiden Sehnsuchtsorten so weit entfernt sind. Wollen wir in Debatten versinken und unsere Rolle als Frau theoretisch neu definieren? Wer die Rolle der Frauen in der Praxis neu bestimmen will, kommt nicht darum herum, alle anderen Rollen ebenfalls in Frage zu stellen. Was nutzen »Definitionen von Rollen« im Alltag konkret, wenn sie nicht mit Handeln verbunden werden? Wie wollen wir anders handeln, und wann und wo? Wollen wir etwa in kleinen Kreisen von Eingeweihten matriarchales »Verkleiden« spielen? Wollen wir am Wochenende schamanische Rollenspiele abhalten? Welche gesellschaftliche Sprengkraft hätte das alles in der Praxis? Eine Vision, die nicht überzeugt gelebt wird, für die nicht ständig überzeugt gearbeitet wird, wird zum Freizeitthemenpark. Visionen sind Pfade der Lebenskraft, keine Sehnsuchtsseufzer. Also noch einmal: Was tun?

Wir brauchen zeitgemäße Vorstellungen von lebbarer, naturreligiöser Spiritualität, die mit unserer heutigen, europäischen Kultur im Alltag verbunden sind. Wir brauchen zeitgemäße Ideen, wie wir weibliche Werte und Bedürfnisse täglich kraftvoll leben wollen. Wir brauchen eine moderne, tragende Verbindung von beidem. Was wäre zum Beispiel, wenn wir ein europäisches Großmütterprojekt starten? Ziel wäre es, lebensweise und gut ausgebildete ältere Frauen zu Mediatorinnen in der Gesellschaft zu machen. Sie könnten einspringen und vermitteln, wenn es Konflikte in der Familie, mit der Schule oder den Behörden gibt. Die Kraft der alten, weisen Frauen würde so erfahrbar werden und eine gesellschaftliche Bedeutung erhalten. Was wäre, wenn eben diese Großmütter von Zeit zu Zeit ihre naturbezogene Spiritualität mit fröhlichen, festlichen und provozierenden Mitteln öffentlich und in vielen Städte inszenierten? Die Presse würde dieses Thema sicher aufgreifen. Wir wären auf diese Weise in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Greenpeace macht es vor.

So könnten wir uns unseren echten, unversorgten Bedürfnissen nach Achtung des Weiblichen und einer naturbezogenen Spiritualität ganz praktisch annähern. Das ist nicht einfach? Stimmt! Na und? Wenn es nicht nur eine romantische Träumerei ist, sondern eine echte Vision, dann weist es auf etwas Großes hin, das jetzt noch nicht da ist, das viele sich noch nicht einmal vorstellen können, und das unseren Mut, unsere Hingabe und Standfestigkeit braucht, um dorthin zu kommen.

Hildegard Fuhrberg

Hildegard Fuhrberg, seit 32 Jahren Heilpraktikerin, Vorstandsmitglied »Schamanisches Netzwerk Europa e.V.«, wurde in Mexiko autorisiert, schamanisch auszubilden, leitet schamanische Ausbildungen seit 15 Jahren, Lehraufenthalte auch in USA/ Navajo Nation, Amazonas/Peru. www.schamanisches-netzwerk-europa.de, www.alteheilkunst.com

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