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Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa

Details

Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa
Zeichnung: Gerhard Mester

Geld für verschiedene Zwecke

Money makes the world go 'round – eine wichtiger Teil unseres Seins in der Welt wird vom Geld bestimmt. Und in diesem Teil, der auf alle Bereiche unseres Lebens einwirkt, steckt ein grundsätzlicher Fehler. Wenn dieser Fehler bleibt, wird er alle anderen Leistungen der menschlichen Kultur und des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts zerstören. Margrit Kennedy gehört zu den bekanntesten Verfechterinnen der Notwendigkeit eines anderen Geldsystems. Sie hat die Erkenntnisse von Grundlagenforschern wie Silvio Gesell und Helmut Creutz einer breiten Masse zugänglich gemacht. In ihrem Beitrag für Connection weist sie insbesondere auf die Notwendigkeit hin, dass die Erforscher einer neuen Geldordnung das nicht weiterhin ehrenamtlich tun können, und sie macht konkrete Vorschläge zur Veränderung. Hoffentlich wird ein Großteil davon bald Eingang finden in die politischen Programme wählbarer Parteien. Einer der Eckpunkte ihres Programms ist die Einführung von Komplementärwährungen: Wir brauchen den Euro nicht aufzugeben, wir können ihn ergänzen – wir müssen es wohl auch

Man stelle sich einmal vor, sämtliche Forschungseinrichtungen für Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik oder Wasserwirtschaft in Deutschland wären seit zehn Jahren nur noch ehrenamtlich besetzt und von privaten Gruppen finanziert. Wäre das nicht eine Katastrophe für die Unabhängigkeit und Urteilsfähigkeit der Wissenschaftler, ihrer Forschungseinrichtungen und die Freiheit in dem, was sie publizieren dürfen? Völlig richtig. Und doch geschieht genau das seit zehn Jahren auf dem Gebiet des Geldes.

Ehrenamtliche Pioniere

Seit 2002 die erste Regionalwährung in Bremen startete sind alle diese Experimente – nunmehr über 70 Initiativen bundesweit – fast ausschließlich durch die Leistung Einzelner und kleiner Gruppen entstanden, und fast alle wurden ehrenamtlich getragen. Wenn Geld aber das Fundament unserer Wirtschaft ist und komplementäre Währungen hier als Forschungslaboratorien dienen, dann ist es eine Unterlassungssünde der Politiker diese Laboratorien zu ignorieren. Gleichzeitig ist dies eine phantastische Leistung von wenigen weitsichtigen Menschen, die damit zeigen, wie neue Geldentwürfe verschiedenen sozialen, kulturellen und ökologischen Zielen besser dienen können als das heutige Geldsystem.

Statt diese Experimente auf ihre Praxistauglichkeit in einem größeren Umfang hin zu überprüfen, sie wissenschaftlich zu begleiten, genauestens zu untersuchen und daraus Schlüsse zu ziehen, hören die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft immer noch nur auf diejenigen, welche die aktuelle Krise unseres Wirtschafts- und Währungssystems weder vorausgesehen noch mit akzeptablen Vorschlägen gelöst haben. Im Gegenteil. Und mit Ausnahme von einer kleinen Elite von Bank(st)ern, die enorm profitieren, kostet uns diese Krise von Tag zu Tag mehr.

Ich habe die Entwicklung in meinem ersten Buch zum Thema »Geld ohne Zinsen und Inflation« schon vor dreißig Jahren geschildert. Seit 2008, seit der Pleite von Lehman Brothers, erlebe ich, dass mehr und mehr Menschen aus Betroffenheit zuhören und bereit sind, sich für grundlegende und praktische Veränderungen einzusetzen. Ich sehe wie neue Regiogeld-Initiativen entstehen, obwohl einige der bestehenden Initiativen oft langsam und schmerzlich enden. Denn kaum ein Mensch investiert länger als drei bis fünf Jahre einen großen Teil seiner Zeit in etwas, das nicht gedeihen kann, weil die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Dazu gehört, dass eine finanzielle Absicherung entsprechend der anderen Forschungseinrichtungen bisher fehlt.

Während die bisherige europäische Währungs- und Finanzpolitik von Krisengipfel zu Krisengipfel taumelt, sollten wir beginnen, eine grundsätzlich neue Geldordnung aufzubauen

Politik der Provisorien

Meiner Meinung nach braucht Europa eine neue Währungs- und Finanzpolitik, um die Wirtschaftskrise tatsächlich zu überwinden, die von Krisengipfel zu Krisengipfel immer nur entschärft wurde und so von einem Provisorium zum anderen taumelt. Trotz all des begleitenden Pathos, mit dem sich Politiker bemühten, Zuversicht zu suggerieren, die sie in Bezug auf ihre eigenen Maßnahmen längst mehrheitlich selbst nicht mehr haben. Die folgenden zehn Punkte umreißen ein Spektrum von Maßnahmen, das dazu beitragen kann, die bestehenden Probleme wirklich nachhaltig zu lösen.

1. Zweitwährung

Alle Länder, für die das sinnvoll ist, führen parallel zum Euro eine Zweitwährung ein. Diese wird für den internen Handel und Zahlungsvorgänge benutzt, während der Euro weiterhin für den externen Zahlungsverkehr und die internationalen und globalen Handelbeziehungen zur Verfügung steht. Damit ist das Problem unterschiedlicher Wirtschaftsleistungen und damit der Bewertung der Währungen am einfachsten und elegantesten in den Griff zu bekommen. Ähnlich wie zwei Jahre vor der Einführung des Euro bestehen die nationalen und die europäische Währung nebeneinander. Während die nationale Währung im Wert dem Euro gegenüber schwankt kann der Euro stabil und unbeeinflusst von den wirtschaftlichen Unterschieden bleiben.

2. »Monetative«

Die Ausgabe der nationalen Währung erfolgt durch eine Zentralbank, die als vierte Gewalt im Staat neben der Legislative, der Exekutive und der Judikative eine von politischen Einflüssen unabhängige gesellschaftlich Funktion erfüllt – nämlich den nationalen Geldwert stabil zu halten. Der Begriff »Monetative« bezeichnet nicht nur diese vierte Säule des Staates, sondern auch eine Initiative, die seit einiger Zeit die einzelnen Funktionen und Bestandteile einer solchen Institution erarbeitet. Sie schlägt vor:

  • die wirtschaftlich notwendige Menge des zu schaffenden Geldes als zinsfreien Kredit dem Staat für seine Aufgaben zur Verfügung zu stellen.
  • die Geldschöpfung der Geschäftsbanken zu beenden und diese zu verpflichten, Kredite nur noch zu 100% auf eigenen Einlagen zu vergeben (sogenanntes »100% Geld«)
  • den Staat gesetzlich zu verpflichten, nur noch so viel Geld auszugeben, wie er einnimmt
  • das Wachsen der Realwirtschaft und das der Finanzwirtschaft eng zu koppeln
  • wissenschaftlich verankerte und nicht politisch aktive Ratingagenturen einzuführen.

3. Umlaufsicherung

Die neugeschaffene Nationalwährung unterliegt einem Umlaufimpuls als Umlaufsicherung (auch Standgebühr oder Demurrage genannt). Damit wird ein stabiler Geldwert möglich und Inflation überflüssig. Der Wachstumszwang, der aus dem Geldsystem resultiert, entfällt ebenso wie die Umverteilung von Geld von unten nach oben über den Zins. Mit Zins meine ich sowohl den direkten Zins, der bei uns auch so genannt wird – die Gebühr für geliehenes Geld – als auch den Anteil in den Preisen der Waren, der dadurch entsteht, dass sie nur durch geliehenes Kapital, das Zins kostet, produziert werden konnten, also den indirekten Zins. Beides zusammen beträgt in Deutschland etwa 600 Millionen € pro Tag, schreibt Helmut Creutz (bezogen auf 2007 und 38 Mio Haushalte).

4. Tobin Steuer

Spekulative Finanztransaktionen werden besteuert (Tobin Tax), wie dies bereits vom Europäischen Parlament empfohlen wird.

5. Ende der Steuerparadiese

Der Transfer von Geld in Steuerparadiese unterliegt hohen Strafen. Länder, die sich daran nicht beteiligen, werden von internationalen Handelsabkommen ausgeschlossen.

6. Unterstützung von Komplementärwährungen

Komplementäre Währungen für bestimmte Zwecke werden gefördert. Ihre Einführung wird vom Staat unterstützt und die Befolgung von Regeln durch unabhängige dezentrale Einrichtungen der Monetative (s.o.) überwacht, zum Beispiel durch Landesbanken.

7. Bedingungsloses Grundeinkommen

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle ersetzt die bisherigen Sozialausgaben, die heute oft mit einer menschenunwürdigen Bürokratie verbunden sind. Mit dem Grundeinkommen würden zukunftig auch Leistungen wie die Kindererziehung (durch Frauen und Männer) gewürdigt, die etwa dem Brutto Inlandsprodukt entspricht, wenn man die Bauindustrie abzieht (Quelle: Statistisches Bundesamt).

8. Lastenausgleich

Ein Lastenausgleich wie nach dem zweiten Weltkrieg erlaubt einen kontinuierlichen Umverteilungsprozess von oben nach unten, der die den bisherigen Prozess der Verstärkung der sozialen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeit (Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer) umkehrt.

9. Ökologischer Umbau

Ein Wirtschaftsprogramm zur Förderung des ökologischen Umbaus ermöglicht die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden, der Verwüstung Einhalt zu gebieten, Tiere und Pflanzen zu schützen, die Ernährung der Massen auch in den reichen Ländern zu verbessern und die Versorgung der Ärmsten mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, medizinischen Einrichtungen und sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Es gibt bereits viele gute Programme für den ökologischen Umbau, sie müssen sich nun mit der Forderung nach einer neuen Geldordnung verbinden, sonst haben sie keine Chance auf Realisierung.

10. Verfassungskonvent

Die Erarbeitung neuer oder die Veränderung bestehender gesetzlicher Grundlagen, zum Beispiel im Rahmen einer neuen Bürgerinitiative Verfassungskonvent, ermöglichen die Umsetzung dieser Vorschläge und die Einführung von entsprechenden Ausführungsbestimmungen. ermöglichen. Das Grundgesetz war als Provisorium gedacht. Es wurde 1949, unter dem Eindruck der sich verfestigenden Teilung Deutschlands, geschaffen, um – wie die Präambel wörtlich formulierte – »dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben«. Nur deshalb heißt es »Grundgesetz« und nicht »Verfassung«.

Eine Verfassung, die darin zu recht diesen Namen trägt, kann es, dem Text des Grundgesetzes und dem Willen des Parlamentarischen Rates zufolge, erst nach der Überwindung der Teilung geben. Das wurde in der Präambel und in der Schlussbestimmung des Grundgesetzes (Artikel 146) unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Auch durch die Neufassung des Artikels 146 im Einigungsvertrag hat sich daran nichts geändert. Das Grundgesetz selbst enthält nach wie vor den Auftrag zur Verfassungsgebung. Die Zustimmung des gesamten deutschen Volkes zu einer deutschen Verfassung bleibt ist demnach der noch immer unerfüllte Auftrag.

Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa
Zeichnung: Gerhard Mester

Drei Iniativen, die Mut machen

Die Realisierung dieser Vorschläge erscheint im Moment noch fast utopisch, und doch ist die Zeit reif dafür. Das zeigen zahlreiche Beispiele und Initiativen in ganz Europa, die Mut machen. Drei von ihnen möchte ich hier nennen:

  • Die Stadt Nantes in Frankreich hat gerade beschlossen, das Modell des schweizer WIR-Rings einzuführen. Der schweizer WIR-Ring dient kleinen und mittleren Unternehmen besonders auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, indem er ihnen zinslose Kredite zur Verfügung stellt. Der Grund für diese Einführung in Nantes ist, dass die Stadtväter dem Euro nicht mehr trauen.
  • Das Land Vorarlberg im Westen von Österreich hat das japanische Fureai Kippu Pflegeticketsystem zur Verbesserung der Vorsorge für alte Menschen übernommen. Darin wird jungen Menschen, die sich an dem sogenannten »Zeitvorsorgesystem« beteiligen, die Garantie gegeben, dass sie selbst, wenn sie eines Tages entsprechende Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen, diese auch erhalten.
  • Die Stadt Gent in Belgien hat mit den Torekes – einer neuen Komplementärwährung, mit der die Stadt Dienstleistungen bezahlt und sie auch als Zahlungsmittel für Gebühren annimmt – erreicht, dass sich die Lebensverhältnisse in einem armen Migrantenviertel wesentlich verbessert haben und die Bewohner auf eigenen Parzellen Gemüse und Obst anbauen können.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle würde die bisherigen Sozialausgaben ersetzen, die heute oft mit einer menschenunwürdigen Bürokratie verbunden sind

Aufbruchsstimmung

Selten haben in einem Jahr so viele Konferenzen, Workshops und Seminare zum Thema neues Geld wie in 2012 stattgefunden. Das hat schon jetzt, nach den ersten drei Monaten, zu neuen Zusammenschlüssen und Initiativen geführt.

In der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für nachhaltige Geldsyssteme (WANG) haben sich vorwiegend junge Forscher organisiert, die sich der Analyse der Finanzkrise widmen. Ihr vorrangiges Ziel: Sie wollen in die Arbeit der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum Thema »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« mögliche Einflüsse des Geldes und des Finanzsystems einfließen lassen, die in den bisherigen Untersuchungen kaum eine Rolle spielten.

Außer einer vollen Woche von Vorträgen, die von Global Change Now in Köthen im März dieses Jahres organisiert wurde und die bei weitem bestbesuchte Tagung der Geldreformer im letzten Jahrzehnt darstellte, wird es am 7. und 8. Juni in Leipzig mit einer Konferenz von Fairventure und einem Großevent in der Arena unter dem Motto »Lust auf neues Geld« weitergehen.

In Frankfurt hat sich ein Unternehmer mit der Occupy-Bewegung verbündet und organisiert zusammen mit der GLS Bank seit dem Herbst 2011 regelmäßig Vorträge und Treffen zu Themen um die Neugestaltung unseres Geldsystems.

Es tut sich also etwas in Deutschland! Wer immer noch meint, wir könnten abwarten und bräuchten uns selbst nicht mit diesem Thema auseinanderzusetzen, verpasst eine der spannendsten Entwicklungen unserer Zeit.

Weitere Infos auf:
www.margritkennedy.de
www.kennedy-library.de
www.monneta.org
www.inwo.de
www.humane-wirtschaft.de.
Margrit Kennedy wird zum Thema »Was sich ändern muss« auf dem Kongress »Der Neubeginn« am 28. und 29. Juli im Literaturhaus München sprechen: www.mystica.tv/kongress-der-neubeginn

Prof. Dr. Margrit Kennedy

Prof. Dr. Margrit Kennedy entdeckte als Leiterin der Forschungsabteilung Ökologie und Energie in der Internationalen Bauausstellung Berlin 1982 einen Konstruktionsfehler in unserem Geldsystem. Damit begann eine nun 30 Jahre währende Suche nach Alternativen zum heutigen Geldsystem. Ihr Buch »Geld ohne Zinsen und Inflation« (Goldmann, 8. aktualisierte Auflage 2006) wurde in 22 Sprachen übersetzt. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heft

Aus dem Heft connection spirit 05-06/12

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Kommentare   

 
0 # Gerd Soballa 2012-05-16 09:51
Liebe Frau Kennedy, lieber Wolf,


danke nochmals für den sehr gelungenen empathischen, "tiefenpolitisc hen" Artikel über das Geldsystem in Connection Spirit 5-6/12. Dieses Essay bringt sowohl die Problematik als auch die Lösungsperspekt iven auf den Punkt und macht Mut. Auch die Aufbruchsstimmu ng, die im Essay angesprochen wird, wird spürbar. Dies hört sich schon ganz anders an als die "Lösungen" unserer viel gelobten Bundeskanzlerin , der dazu nur zwei Begriffe, nämlich "Wachstum" und "Sparen" einfallen. Und was Wachstum und Sparen bedeuten kann, bekommen wir genug zu spüren: Zunahme von Burnout, Depression und Armut für viele Menschen, eine giganisch wachsende Rüstungsindustr ie und immer absurder und zerstörerischer wirkende spekulative Geschäftsprakti ken, wie z.B. die "Wett"-Derivate auf Termingeschäfte der Nahrungsmittelk onzerne, die die Ernährungsgrund lagen in ärmeren Ländern zugrunde richten und noch mehr Hunger produzieren, als schon da ist.. Deutsche Versicherungen und Banken sind an diesem Geschäftsirrsin n in der weltweiten Größenordnung von 78 Mrd. Euro maßgeblich mit beteiligt - alles Leute, wohlhabend, mit Spitzen-Einkomm en und in feinem Tuch gekleidet, die derlei zerstörerischen Unsinn mit den Gelder ihrer Kunden anrichten im Gegensatz zu den Menschen, die fast immer ehrenamtlich sich für eine naturverträglic he und sozial gerechte Gemeinwohlökono mie einsetzen, was ja auch im Essay angesorochen wird. Es ist zu diesem Zeitpunkt, wo viele Menschen verzweifeln, auch weil ihnen Informationen und Handlungsperspe ktiven fehlen, sehr wertvoll und hilfreich, eine umfassende Lösungsperspekt ive in Essenz aufzuzeigen.
Eine Idee habe ich noch dazu. Es ist wichtig, daß derlei Infos unter die Leute und in die " Netze" kommen - nicht nur vermittels kleinerer Magazine wie der Connection und durch Kongresse. Wie wäre es, wenn alle Menschen, die von diesem Artikel überzeugt sind und mit beitragen wollen, daß wirklich etwas im Sinne einer nachhaltigen Lösung geschieht, dieses Essay nicht nur in sich aufnehmen und die Zeitschrift danach "ablegen", wie es oft geschieht, sondern das Essay aktiv an andere Menschen, am besten Freunde, Bekannte, Netzwerke, Vereine, Institutionen, mit denen man zu tun hat etc. weiterleiten mit der Empfehlung, es wieder an andere weiterzuleiten usw. usf.
Und dann vor allem das Tun nicht vergessen: Partizipation an Regiogeld, Tauschringen, Occupy, Geld auf die GLS Bank u.vergleichbare Banken., nur noch Parteien wählen, die diese Punkte berücksichtigen . Die Piraten sind auf dem besten Weg dazu, die Grünen und die SPD gilt es aus ihrer systemkonformen Trance aufzuwecken und die Linken sollten von ihrem traditionalisti schen Dogmatismus Abkehr finden .. und die anderen, die Vertreter der Interessen der "Gewinner", der Wohlhabenden und Mächtigen, die sich kurioser Weise mit Attributen wie christlich, sozial und frei schmücken, täten gut daran zu begreifen, daß sie längerfristig nur dann Gewinner sind, wenn alle Gewinner sind.
Also nochmals meine Idee: Weiterverbreite n über Mails, Social Media, wie auch immer - fast wie in dem Hollywoodfilm "Das Glücksprinzip" - "Pay it forward", in dem ein kleiner Junge eine Kettenreaktion der hilfreichen und guten Ideen inszeniert.
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0 # Oliver Bartsch 2012-05-16 09:57
Lieber Gerd,
sehr gute Idee, diesen Artikel über die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Ich mache den Anfang und stelle ihn auf unsere Facebook-Seite
liebe Grüße
Oliver
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+1 # EuroTanic 2012-05-20 08:56
All diese Lösungen sind nur Lösungen von Symptomen. Was nützen diese Änderungen, wenn die selben kriminellen Psychopathen in Wirtschaft und Politik an der Macht bleiben? Nichts. Was nützten diese Änderungen, wenn fast die gesamte Bevölkerung weiterhin in einer kollektiven Bewusstlosigkei t verharrt? NICHTS.
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