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Vegan essen

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Vegane Ernährung
Foto: fisher fotostudio fotolia.com

Wie ich zur Veganerin wurde

Schon viele Jahre lang weitgehend vegetarisch lebend, wandte sich die Therapeutin und Autorin Gabriele-Saskia Drungowski vor gut zwei Jahren der veganen Lebensweise zu. Anlass war das Kulinarische: Vegan ist lecker! Dann kamen gesundheitliche, ethische und politische Gründe hinzu. Heute ist sie eine hoch engagierte Veganerin und erzählt hier von den Schritten, die dazu geführt haben, und nennt die Quellen, die sie dabei motivierten...

Es ist jetzt gut zwei Jahre her, dass ich anfing, mich ernsthaft mit der veganen Ernährung auseinanderzusetzen. Vorher ernährte ich mich meist vegetarisch. Dem rein pflanzlichen Essen gegenüber, das auch Eier und Milchprodukte weglässt, war ich nicht abgeneigt, es schien mir allerdings etwas schwieriger umsetzbar. Dann bekam ich eines dieser angesagten Kochbücher geschenkt. Es ist von Attila Hildmann geschrieben, einem ehemals moppeligen jungen Mann aus Berlin, der sich durch den Umstieg auf die vegane Ernährung zu einem voll durchtrainierten und durchaus ansehnlichen Typen entwickelt hatte. Attila Hildmann kombiniert die Ernährung mit viel Bewegung und sogar Meditation. Inzwischen ist er der Vorreiter des großen Hypes für rein pflanzliche Nahrung, tourt durch die Talkshows, gilt als der Vorzeigekoch der Szene und ist inzwischen auch schon ein gern gesehener Gast in den USA. Attila Hildmann ist es gelungen, eine vorher nie erreichte Menge an Menschen zu inspirieren, sich diese Ernährungsform einmal näher zu betrachten. Auch mich hat er angesteckt. In erster Linie wollte ich damit meiner Gesundheit etwas Gutes tun.

Voll lecker

Also begann ich die 30 Tage »Challenge« (Herausforderung), die er in seinem ersten Buch »Vegan for Fit« beschrieben hatte. Der Einkauf gestaltete sich allerdings etwas komplizierter, als ich mir das vorgestellt hatte. Die meisten Zutaten gab es nur in gut sortierten Bioläden oder im Internet. Außerdem überschritt das Ganze mein Einkaufsbudget beträchtlich. Ich wurde konfrontiert mit für mich neuen Nahrungsmitteln wie Mandelmus, gepopptem Amaranth und Braunhirseflocken. Ich lernte den extrem gesunden Matcha Tee kennen, eine spezielle und kostbare Grünteesorte, die zu dem sogenannten Superfood zählt und als Wundermittel angepriesen wird. Ich ließ mich nicht abschrecken, und nach einigen Mühen konnte ich endlich beginnen. Und … war begeistert! Noch nie in meinem Leben hatte ich so schmackhaft gegessen. Und das täglich! Alles, was Hildmann da anbot an Rezepten, war so unglaublich lecker, ich konnte es kaum fassen. Schlagartig fühlte ich mich wohler in meinem Körper und nahm ohne große Anstrengung ab.

Das Kulinarische war nur der Anfang

Vegane Küche als Diätprogramm? Wohl eher nicht. Für mich war es vor allem eine neue Form des Essens. Eine Ernährungsumstellung, die nicht aus dem Weglassen von Lebensmitteln bestand – dem Verzicht auf Fleisch, Eier und Milchprodukte –, sondern eine Umstellung hin zu einer völlig eigenständigen Ernährung, die ausgestattet war mit all den Raffinessen einer guten, schmackhaften und gesunden Küche.

Anfangs sammelte ich vor allem Kochbücher, weil es so viele abwechslungsreiche Richtungen gab. Zum Beispiel die wunderbare, asiatisch angehauchte Küche von Surdham Göb! Mhmmm. Oder Björn Moschinski, der es versteht, mit gehobener veganer Küche jeden Fleischesser, zumindest für den Moment, davon zu überzeugen, dass tierische Produkte nicht zu einem großartigen Essen gehören müssen. Und weil ich so begeistert war, begann ich mich weiter zu informieren. In den Internetforen erfuhr ich auch von anderen Dingen, die mit dem veganen Leben einhergehen, zum Beispiel von Kosmetik, die ohne Tierversuche auskommt und die natürlich auch ohne tierische Inhaltsprodukte wie Läuseblut oder Bienenwachs hergestellt wird.

Das Buch »Peacefood«

So wechselten mit der Zeit die Themen der Bücher. Ich bekam das grandiose Buch »Peacefood« von Ruediger Dahlke in die Hände und begriff plötzlich die Zusammenhänge. Natürlich wusste ich, dass die Massentierhaltung etwas Grausames ist. Kaum einer dachte wirklich darüber nach oder sprach davon, aber was Dahlke dort schrieb, schockierte mich dennoch. Musste ich erst über 50 Jahre alt werden, um auch in dieser Hinsicht aufzuwachen? Was er da über die Milch-, Eier- und Fleischindustrie schrieb, erschütterte mich so sehr, dass ich mich nun fast schämte, mir das bisher noch nie so richtig angeschaut zu haben. Ich begriff, was wir den Tieren antun – und nicht nur den Tieren, auch unserer Umwelt und den Ärmsten der Armen auf dieser Erde.

»Günstig einkaufen« mit Folgen

Alles hängt miteinander zusammen, wie oft sage ich diesen Satz in meinen Seminaren! Da wird im Amazonasgebiet billiges Soja angebaut, um für Europa und Asien Rinder zu füttern, die wir dann als Billigfleisch in unseren Supermärkten kaufen. Und nicht nur, dass diese Tiere weder artgerecht gehalten und gefüttert werden, es werden dabei auch noch die Ureinwohner der betroffenen Anbaugebiete enteignet und so zum Verhungern verdammt. Nur damit wir hier »günstig einkaufen« können! Mir fiel es wie Schuppen von den Augen: Wir, die Konsumenten, sind quasi mitverantwortlich für das Hungern auf der Welt. Eigentlich nichts Neues, aber zum ersten Mal war es mir richtig bewusst geworden. Als nächstes erfuhr ich, dass man für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch circa 30.000 Liter Wasser benötigt. Was für ein Wahnsinn!!!

Viele Tiere werden vor dem Schlachten nicht einmal richtig betäubt und müssen dadurch grauenhafte Qualen erleiden

Der Film »Earthling«

Aber es ging noch weiter: Ich sah mir den Film »Earthling« an, der in den vegetarischen Foren kursierte. Earthling ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, sogar für die Unterhaltungsindustrie und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen. Dieser Film ist eine vielfach ausgezeichnete Dokumentation, produziert von Shaun Monson, der auch das Drehbuch schrieb und Regie führt. Also … angesehen habe ich ihn eigentlich nicht wirklich, ich hielt das nicht aus. Es war zu krass. Obwohl dort ›nur‹ Szenen aus der Haltung, Schlachtung und Tötung von Tieren gezeigt werden, wie sie überall auf der Welt üblich sind.

Viele der Tiere werden vor dem Schlachten nicht einmal richtig betäubt und müssen dadurch grauenhafte Qualen erleiden. Und das sind nicht etwa Ausnahmen, sondern das ist der Regelbetrieb der gängigen Massentierhaltungen und Schlachthäuser auf der ganzen Welt. Massenhaft werden männliche Küken vergast oder bei lebendigem Leib geschreddert, weil sie für den Markt nicht brauchbar sind. Hühner leben ihr kurzes Leben teilweise in völliger Dunkelheit, damit keine Panik ausbricht in den Ställen. Werden die Tiere dann zu Hunderten für die Schlachtung zusammengetrieben, dann werden sie getreten, geschlagen und so grob behandelt, dass man sich fragt, ob die Menschen, die dort arbeiten, eher pervers sind oder nur völlig abgestumpft, wie sie da ohne jegliches Mitgefühl diese Lebewesen behandeln. Und all die Angst und die Qualen und die Perversion, die dort herrschen, essen wir mit!

Vegane Ernährung
Vielen Erwachsenen schadet Milch.
Foto: B. Rosen flickr.com

»We feed the world – Essen global«

Der Film von Erwin Wagenhofer war das nächste, was mir zuflog. Wagenhofer zeigt in seinem Film »We feed the world – Essen global« die Folgen der industriell organisierten Rohstoffgewinnung durch die großen Lebensmittelkonzerne am Beispiel der Europäischen Union. Da sieht man Bilder vom südspanischen Almeria, wo die meisten Tomaten herkommen, die wir in Deutschland und Österreich kaufen. Die Region Almeria ist ein Gebiet, ungefähr zehn mal so groß wie das Bundesland Berlin, das fast völlig unter Plastikplanen verschwindet. Der nächste Drehort ist Rumänien, hier zeigt man die Aufzucht von Pflanzen aus Hybridsaatgut, die alles andere als an der Natur orientiert sind. Außerdem begleitet der Film einen kleinen Fischer aus der Bretagne, und man bekommt mit, was die von der EU unterstützte Fischereigroßindustrie alles vernichtet: nicht nur die üblichen Speisefischarten, sondern auch die Familienbetriebe, die sie einst fingen. Globalisierung ist hier das Zauberwort. Bei all den spannenden Interviews war für mich das Erschreckendste, hier den Vorsitzenden des weltweit größten Lebensmittelkonzerns Nestlé zu hören, der für einen Marktpreis für Wasser eintritt. Wasser als Ware! Das ist die neueste und perfideste Art der Ausbeutung dieser immer knapper werdenden lebenswichtigen Ressource.

Ich fragte mich, wie dies alles an mir, einem Menschen, der sich bisher für bewusst gehalten hatte, unbemerkt hatte vorübergehen können

Je mehr ich las und sah, desto tiefer tauchte ich in das Thema ein und konnte nun aus einer ganz neuen Perspektive die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährung und dem Zustand der Welt erkennen. Und fragte mich, wie dies alles an mir, einem Menschen, der sich bisher für bewusst gehalten hatte, unbemerkt hatte vorübergehen können.

»Gabel statt Skalpell«

Aber es ging gnadenlos weiter. Jemand legte mir den Film »Gabel statt Skalpell« ans Herz, der behauptet: »Wenn wir alle wüssten, was die Wissenschaft schon lange weiß, würden wir vermutlich unseren Speiseplan sofort umstellen.« Diese Doku zeigt anhand der längsten je gemachten Studie über Ernährung, der »China Study« von 1970 (!), die Zusammenhänge auf zwischen den großen Krankheiten und der Ernährung mit tierischen Produkten. Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Rheuma stehen in direkter Verbindung mit der Aufnahme von Milchprodukten und tierischen Eiweißen.

In vielen Interviews mit Betroffenen und Wissenschaftlern wird dabei deutlich, dass eine einfache Umstellung zu einer rein pflanzlichen Ernährung zu den erstaunlichsten Heilungen führen kann. Unfassbar! Wieso weiß man das nicht? Ich erfuhr, wie ungesund eigentlich alle Milchprodukte für den Körper sind und wie unnatürlich. Milch ist immer Muttermilch. Und die hat die Aufgabe, die Zellen so schnell wie möglich zu vermehren, um die körperlichen Strukturen aufzubauen. Der Abbau von alten Zellen ist den Hormonen und Enzymen der Muttermilch nicht so wichtig. Wozu auch? Das bedeutet, bei Milchproduktverbrauchern im erwachsenen Alter wird durch genau diese Aufgabe der Milch das Krebswachstum gefördert und der Abbau von befallenen Zellen verhindert. Keine einzige Spezies auf dieser Welt außer dem Menschen nimmt einer anderen Art über so einen langen Zeitraum die Muttermilch weg. Und diese Spezies ist das Lebewesen auf der Welt mit der höchsten Rate an Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen …

Die »China Study«

Die »China Study« wurde von dem renommierten Biochemiker T. Colin Campbell geleitet. Das Buch von ihm heißt ebenso. Vor allem wer schon erkrankt ist, sollte sich damit beschäftigen, am besten aber auch alle, die noch nicht krank sind. Diese Studie vertritt natürlich nicht die Interessen der Fleisch-, Milch- und Geflügelindustrie. Wahrscheinlich ist das in ihr enthaltene Wissen deshalb noch nicht so weit verbreitet, weil es, wie so vieles, von den Menschen und Mächten, die damit ihr Geld verdienen, unter den Teppich gekehrt wird. Trotz überwältigender Beweislage von seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen wird in der Presse dem immer noch vehement widersprochen. Vermeintliche Ernährungsexperten, uninformierte Ärzte und natürlich die Tierindustrie verbreiten gern falsche Tatsachen über die rein pflanzliche Ernährung, weil sie Kunden verlieren würden, wenn die Wahrheit bekannt würde. Kaum erscheint ein Artikel über das vegane Leben oder ein Interview im Fernsehen, treten sofort von der Fleischindustrie bezahlte Experten auf und warnen vor den großen Schäden, die man durch die rein vegetarische Art der Ernährung erleiden würde.

Eigentlich wäre alles ganz einfach: Umstellung auf eine neue Art der Ernährung und Lebensmittelerzeugung – und jeder kann mitmachen

Panikmacher Vitamin B12

Am meisten wird dabei der Mangel an Vitamin B12 hervorgehoben, und man warnt vor den gefährlichen Folgen. Wer die Tatsachen kennt, weiß, dass das völlig unverhältnismäßig und total übertrieben ist. Ich musste schmunzeln: Nun hatte ich ja auch schon viel gelesen und selbst erforscht und wusste mittlerweile, dass dieser Mangel leicht durch angereicherte Nahrungsmittel oder ein einfaches Nahrungsergänzungsmittel behoben werden kann, sollte er denn jemals auftreten. Also nichts als Panikmache.

Niemals wurde ich so massiv gewarnt vor dem Verzehr von Fleischprodukten, Milch oder Fast Food. All das scheint keinerlei Mangelerscheinungen auszulösen, wohl aber die vegane Ernährung wegen B12 – was für ein Witz. Bis zum heutigen Tag werden die Folgen durch die Aufnahme tierischer Produkte und deren gesundheitliche Risiken verharmlost. Mir begegnen fast täglich Menschen, auch in meinem unmittelbaren Umfeld, die teils sogar aggressiv auf meine »Forschungen« reagieren. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass ich irgendwen bekehren oder zur Veränderung seiner Ernährungsgewohnheiten bringen wollte, und staunte über soviel Angst vor Veränderung sogar in meinem Freundeskreis. Wie verdreht einem die Welt doch vorkommen kann, wenn man über etwas mehr an Informationen verfügt als manch anderer. Es schrie quasi aus allen Ecken: Warnung vor dem Veganer! Und warum? Weil wieder mal irgendeine Gruppierung, diesmal die Großkonzerne der tierverarbeitenden Industrie, Angst um ihre Gewinne hatte. Dabei wäre alles so einfach: Umstellung auf eine neue Art der Ernährung und Lebensmittelerzeugung – und jeder kann mitmachen.

Vegane Supermarktkette

Einer, der das sehr gut vorlebt, ist Jan Bredack, der Begründer der Supermarktkette Veganz. Er war leitender Angestellter bei Mercedes Benz und auf dem Weg zur ganz großen Karriere, als ein Burn-out ihn jäh stoppte. Durch seinen Zusammenbruch begriff er, was er bis dahin nicht gelebt und gefühlt hatte, und veränderte sein Leben radikal. Dazu gehörte auch der bewusste Umgang mit Nahrungsmitteln. Ruckzuck wurde er zum strikten Veganer – gelernt ist gelernt. Und stellte dabei sehr schnell fest, dass es ziemlich schwierig ist, an rein vegane Lebensmittel heranzukommen. Immer dieses Studieren der klein gedruckten Inhaltsstoffe auf den Lebensmittelverpackungen, um am Ende doch festzustellen: Es ist Milch drin oder sonst ein tierisches Produkt. Das wollte er ändern und beschloss, einen rein veganen Supermarkt in Berlin zu eröffnen. Die Idee schlug ein. Inzwischen hat er neun Filialen. Bis 2015 sollen es 21 sein, europaweit. Und das Erstaunlichste: Die erste Filiale hat er erst 2011 eröffnet. Für Jan Bredack ist das Vegane nicht nur eine Ernährungsform, sondern eine Lebensform, eine Lebenseinstellung und ein völlig neues Wertesystem. Gerade hat er sein erstes Buch herausgebracht: »Vegan für alle – warum wir richtig leben sollten«. Es inspiriert ohne den erhobenen Zeigefinger.

Vegan, aber nicht strikt

Begonnen hatte ich mit dem Veganen, weil es lecker ist und um meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Was dann kam, war eine Kaskade von Informationen, die mich unvermittelt trafen. Auf einmal konnte ich die Zusammenhänge sehen zwischen dem, was wir essen, und der ganzen Welt. Zwischen dem Hunger auf Erden, dem Klima, den Krankheiten und unserem allgemeinen Wohlergehen.

Ich bin mir sicher, dass ich noch nicht alle Türen zu diesem Thema geöffnet habe. Das wird wohl noch kommen. Spontan fallen mir dazu die vegane Kleidung und Schuhe ein – und noch einiges andere.

Um hier keinen falschen Eindruck zu hinterlassen: Ich lebe nicht strikt vegan. Ich lebe abgeschieden auf dem Land und bin fürs streng Vegane viel zu viel unterwegs. Aber ich beobachte mit wachsender Freude, wie sich die vegane Welt ausbreitet und immer leichter zugänglich wird. Es ist vor allem eine Sache von Gewohnheiten, von eingefahrenen Verhaltensmustern, die viele, vor allem ältere Menschen, von der Umstellung abhält. Am meisten freut es mich zu sehen, wie oft junge Menschen – Studenten, Lehrlinge, Schüler, ihr Konsumverhalten radikal ändern, weil sie etwas verstanden haben und dadurch ein völlig neues Lebensgefühl entsteht. Schließlich werden auf diese Weise auch die Großindustrien zum Umdenken gezwungen.

Vegan leben ist ziemlich cool

Danke auch an all die wundervollen Blogger, zum Beispiel die Melly Glückskeks auf YouTube, die damit sehr eindrücklich beweist, dass man nicht viel Geld haben muss, um wirklich gut und jeden Tag vegan zu essen. Sie ist Studentin und eine total authentische Powerfrau. Ansehenswert! (»MillionDollarMelly« auf YouTube eingeben). Oder bei Facebook der »wilde« Stefano Vicinoadio, der nach einer kompletten Veränderung seines Leben sein unsagbares Talent als veganer Koch entdeckt hat. Auch er hat gerade sein erstes Kochbuch herausgebracht: »Cook Wild Vegan«. Seine Lebensgeschichte ist lesenswert! (Stefano Vicinoadios Veganes Experiment, auf Facebook).

Und dies sind nur zwei von vielen! Diese Menschen beweisen, dass man auch ohne steife und starre Einstellung zu einem Veganer werden kann. Sie sind wunderbare Vorbilder für eine neue Generation, die natürlicher, gesünder, umweltbewusster und mit mehr Liebe und Respekt für die Tiere lebt. Vegan ist eine Lebensform, das habe ich begriffen. Und die kommt ziemlich cool und gelassen daher. Ihre Devise lautet: Jedes Essen zählt! Vielleicht magst du dir jetzt den einen oder anderen Film ansehen, eines von den genannten Büchern lesen oder dich selbst auf die Suche nach neuen Informationen machen. Es gibt zum Glück unglaublich viel davon. Wir sehen uns dann in einem der vielen neuen, leckeren, veganen Restaurants irgendwo in Deutschland!

Gabriele-Saskia Drungowski

Gabriele-Saskia Drungowski, Jg. 59,Autorin, Seminarleiterin und Bewusstseinstrainerin. Sie arbeitet deutschlandweit mit den Menschen an ihren ureigenen Geschichten. Die Essenz ihrer Arbeit lautet: »Du selbst bist es, den Du immer gesucht hast.« www.lebensmosaik.de

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