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Verlagsrundbrief Juli 09

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connection Infobrief/Web-Zine 066, Juli 2009

Das Connectionhaus im Sommer

Liebe Freunde von connection,

im Sommer ist unser Connectionhaus wunderschön. Wir sind viel draußen, im Garten und auf den Terrassen. Ungefähr die Hälfte des Jahres können wir auf unserer überdachten Terrasse zu Mittag essen, auch bei Regen ist das wunderschön: dem Rauschen des vom Himmel kommenden Wassers zu lauschen, die gute Luft zu riechen und dabei doch im Trockenen zu sitzen. Jeden Tag kocht ein anderer von uns Hausbewohnern; da jeder nur einmal pro Woche dran ist und wir sehr verschieden (vegetarisch) kochen, haben wir jeden Werktag mittags was Leckeres auf dem Tisch, gekocht, überbacken, gebraten, und immer auch was Rohes dabei.

Fünf auf dem Schiff

Wir sind zur Zeit zu fünft im Haus. Außer mir sind hier noch Olli (Oliver Bartsch), Christine (Höfig), Holger (Panknin) und Beate (die nur 20 Tage im Monat hier ist, sonst ist sie in Münster). Christine macht sich ab September als Autorin/Redakteurin selbständig. Holger will im Spätsommer/Herbst zu neuen Ufern aufbrechen, er sucht eine Gemeinschaft am Alpenrand, so dass dann ungefähr drei Plätze im Haus frei sind für Neue: Bewohner, Mitarbeiter, Praktikanten oder Volontäre. Maximal sieben können hier bequem wohnen (bei der jetzigen Hausnutzung mit circa 20 Gästebetten), mit sechs ist es auch gut.

Gesucht: drei Neue

Holger betreut jetzt Haus, Garten und die PCs, die Mieter unseres Seminarraums und ein bisschen auch die Gäste der Connection-Seminare. Zu viel für einen, deshalb suchen wir hierfür nun zwei:

  • einen Hausmeister, der Haus und Garten betreut und unsere Maschinen, insbesondere die PCs, aber auch die übrige Technik im Haus (Waschmaschinen, Autos, Telefonanlage).
  • einen Seminarorganisator, der auch die Seminargäste und Seminarraummieter betreut sowie die Werbung (und evtl. PR) für unsere Seminare.
  • eine kontaktfreudige Person, die für uns und unsere Produkte PR macht und in der Web- und Printredaktion mitarbeitet.

Geboten wird

das Wohnen in der Hausgemeinschaft des Connectionhauses. Teilnahme an der Morgenmeditation (Yoga und stille Meditation, Montag bis Samstag immer von 8 h bis 8:30 h – verpflichtend). Nach einer Einführungs- und Probezeit von zwei bis drei Monaten Anstellung bei der Connection AG, im typischen Fall für 401 €, sozialversichert und ohne Beteiligung an Miet- und Nebenkosten. Nutzung des großen Hauses mit Garten, drei Terrassen, Bibliothek und Sauna. Kostenlose Teilnahme an den connection-eigenen Kursen (»Die Reise des Helden«). Möglichkeit zum Nebenverdienst durch Bekochen von Seminaren und anderes. Wöchentliche Arbeitszeit circa 35 bis 40 h, relativ frei einteilbar. Gegenseitiges Commitment für ein Jahr.

Wolf Schneider im Garten

Kommunikation

Die Arbeit im Connectionteam ist vor allem für Menschen geeignet, die unsere Zeitschrift/en und anderen Produkte und unsere Art zu leben schätzen, und die sich in der Arbeit damit weiterentwickeln wollen. Unser Kernthema ist, beruflich wie privat: Kommunikation. Darunter verstehen wir nicht nur das Sprechen und Schreiben, unsere Veröffentlichungen und die Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch, wie wir uns vor uns selbst und anderen im Leben darstellen. Dazu gehören also auch das Stillsein und die Körpersprache, unsere Kommunikation untereinander und mit uns selbst, im inneren Dialog, dem stillen Selbstgespräch, das ebenso ermutigend oder deprimierend sein kann wie die Kommunikation »nach außen«.

Feste und Alltag

Drei Mal im Jahr feiern wir mehrtägige, große Feste: um den 1. Mai herum, am ersten Septemberwochenende (diesmal 4.–6. September) und zum Jahreswechsel (da fällt diesmal Neujahr auf einen Freitag: gute Gelegenheit zu einem dreitägigen Fest!). Außerdem gehören zu den Events auch die fast monatlichen (11× im Jahr) zwei- bis dreitägigen Seminare des Jahrestrainings, mit Visionquest, Biodanza, Clownworkshop und anderem. Diese besonderen Ereignisse sind eingewoben in unseren Alltag, der wiederum Privates und Geschäftliches umfasst.

Unser Wohnen im Haus ist in zwei WGs aufgeteilt, die ihre Angelegenheiten jeweils selbständig regeln. Einmal in der Woche trifft sich die Hausgemeinschaft zum »Sharing«, da teilen wir einander in einer Art Redestab-Runde mit, wie es uns geht, mit Betonung auf Gefühlen und Privatem, das dauert circa eine Stunde. Montags treffen wir uns zum Verlagsmeeting (z.Zt. 9:15) in der Bibliothek. Her geht es ums Geschäftliche; auch das dauert in der Regel eine Stunde.

Auch nach der Morgenmeditation tauschen wir ein paar Worte aus: Wer fährt nach Neumarkt oder Mühldorf und kann was mitbringen? Wer kocht heute? Und andere wichtige Mitteilungen.

Die Katze Luzi am Teich

Das Connection-Team

Für jemanden, der aus der normalen Stresswelt kommt, fühlt sich das Leben und die Arbeit bei uns sehr »entschleunigt« an. »Das ist ja bei euch wie Urlaub!« habe ich oft die Neuen staunen gehört. Aber auch wir haben Ansprüche – an uns selbst und unsere Produkte. Wir müssen uns auf den Märkten bewähren, uns hierfür zeigen und verständlich machen, Termine einhalten und Kundenaufträge zuverlässig erledigen – bei großer Freiheit in der Organisation des je eigenen Arbeitsplatzes. Es gibt nur einen Chef (mich), die anderen stellen die zweite Hierarchieebene dar und arbeiten sehr selbständig. Nur ein Teil des Teams ist hier im Haus. Draußen sind: Grafik, Anzeigenakquise (Conny), Webadmin (Arnd Fricke), Druck und Nationalvertrieb sowieso und die meisten Autoren. Auch deshalb wird viel per E-Mail erledigt, per Telefon immer weniger.

Die (Witz)Kultur des Hauses

Besonders eigen finde ich unsere Kommunikation beim Mittagessen. Das ist das einzige längere Treffen, das wir jeden Werktag haben, die anderen sind unregelmäßig oder kürzer. Es ist ein Event, auf das wir uns freuen, nicht nur wegen des guten Essens. Manchmal schweigen wir dabei – es muss aber keiner schweigen. Viel öfter aber wird gequasselt, geblödelt und einander auf die Schippe genommen. Unsere Gäste verschlucken sich dabei schon mal oder werden ganz still, wenn sie erleben, wie wir uns gegenseitig aufziehen: liebevoll, aber gelegentlich auch bis an die Grenzen dessen, was man meint, das der andere an Witz noch vertragen kann. Ich mag dieses Gefrozzel sehr, es gehört für mich zur Kultur unseres Hauses, bei dem es ja wesentlich darum geht, die eigenen Rollen erkennen und so auch ändern zu können. Wo »hört bei mir der Spaß auf«? Ah, da hänge ich wohl noch. Die stille Meditation am Morgen kann uns helfen, nach Hause zu kommen, an den Nullpunkt, wo wir niemand sind und jeder. Den Tag über »spielen« wir dann, hier in unserer kleinen Gemeinschaft und (als Publizisten) vor der Welt da draußen, auf den Brettern, die das Leben bedeuten.

Einladung zum Spielen

Zu solchem Spiel möchte ich hiermit nun zwei oder drei weitere »Mitspieler« einladen. Unser Alltag ist auch unser Trainingsfeld, ebenso wie die Arbeit für Connection. Wir brauchen die Unterstützung guter Mitarbeiter auf dem oben genannten, zur Zeit noch (oder wieder) sehr bescheidenen Lohnniveau! Anders können wir als Verlag und Seminarhaus nicht bestehen. Wir geben dafür unseren »Spirit« – unseren Humor und alles, was wir über Gemeinschaft, Lebenskunst und Kommunikation wissen. So ist dieser Platz für spirituell orientierte Menschen eine Art Ashram, Kloster oder Sanga. Für mehr beruflich Orientierte ist es eine »Schule der Kommunikation« mit ganz praktischen Aufgaben: unsere Zeitschriften, die Webseite, der Vertrieb (mit Lager), das (Seminar-)Haus und der Garten. Für mehr familiär Orientierte ist es ein Platz, an dem man Beziehungen eingehen und dabei zu sich selbst stehen kann; sich ausprobieren und sich dabei auf andere einlassen. Ein Platz, an dem wir versuchen Liebe und Bewusstsein zu vereinen im Umgang miteinander und mit »der Welt da draußen«, die uns keineswegs egal ist, im Gegenteil: Unsere Zeitschriften und unsere Webseite ebenso wie unser Seminarhaus sollen ein Kommunikationsmedium sein für eine bessere Welt.

Aktionswoche

Wer uns nicht gleich als dauerhafter Mitspieler beglücken will, kann zum Beispiel bei unserer Aktionswoche vom 3. bis 9. August mitmachen. Die Sozialpädagogin und Yogalehrerin Mona Thier aus München war nämlich neulich so erfreut über das Schreib- und Visionswochenende »Beruf und Berufung«, das sie als langjährige Abonnentin geschenkt bekommen hatte, dass sie auf ein Gegengeschenk bestand: eine Renovierungs-Woche, in der wir hier im Haus die Wände neu streichen und diverse Reparaturarbeiten durchführen, unter fachmännischer Anleitung von Manfred Sojka. Hierfür können noch ein paar handwerklich begabte Fans zu uns stoßen: Es gibt Kost & Logis frei, eine Morgen- und eine Abend-Meditation, ehrenamtliche Mitarbeit von 9 bis 17 h unter Anleitung in einem lebenslustigen Team. Wer da mitmachen will, kontaktiere bitte baldmöglichst unseren Hausmeister Holger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fon 08639–9834–12), die Teilnehmer-Zahl ist begrenzt.

Mehr über die Art unserer redaktionellen Arbeit, unsere drei (!) Newsletter (alle kostenlos), unsere Online-Community (neu!) und unser Leben hier im Haus erfahrt ihr im nächsten Newsletter.

Mit herzlichem Gruß

— Wolf Schneider, Hrsg. von connection

Webtagebuch: www.schreibkunst.com
Persönliche Rückmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier die kommenden Veranstaltungen

  • Schatz, wie hättest du's denn gern?
    Kommunikation in der Erotik

    Bei kaum einem anderen Thema ist das miteinander Reden so schwierig und gleichzeitig so wichtig wie in der Sexualität. Wie fangen wir's an, wie werden wir verstanden, ohne dass es peinlich wird oder abtörnt?

    Datum:
    Tagesworkshop am 15. August
    Zeit:
    10 – 18 Uhr
    Ort:
    im Sinnes-Art Studio, Dresden
    Leitung:
    Wolf Schneider
    Preis:
    55 €
    Kontakt:
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0351–320 71 12
    Mehr Information:
    Schatz, wie hättest du's denn gern?
  • Die Reise des Helden

    Ein Jahrestraining in Kreativität und Kommunikation, in 11 Einzelworkshops, von September 2009 bis Juli 2010. Alle Workshops kannst du auch einzeln buchen. Es beginnt mit einem Visionquest vom 18. bis 20. September. Dann folgt ein Biodanza-Workshop mit Gabriele Herbst (23.–25.10.), Drehbuch des Lebens, ein Schreibkurs mit Wolf Schneider (27.–29.11.) und Die Geburt des Clowns mit Gabriele Hofmann und Johannes Galli (11.–13.12.)

    Leitung:
    Wolf Schneider und Freunde.
    Kosten Wochenendworkshops:
    180 €
    Gesamtes Training:
    1.800 €, jeweils + U&V (24 Kurstage)
    Mehr Information:
    Die Reise des Helden
  • connection-Herbstfest
    4. bis 6. September

    Wie alle Jahre feiern wir auch heuer wieder am ersten Septemberwochenende unser Sommer/Herbst-Fest. Eintritt frei. Wir beginnen am Freitagbend um 18 Uhr mit einem Potluck-Dinner (jeder bringt was Leckeres zu Essen mit). Dann gibt es eine Begrüßung von Wolf Schneider, eine kurze Meditation und eine Abendveranstaltung, die wir noch nicht verraten. Ein »Esoterik-Kabarett« ist auf jeden Fall Teil des Programms, außerdem, wie immer: Musik und Tanz. Mehr dazu und zu den Einzelveranstaltungen dieses Festes bald auf www.connection.de

  • Satori
    Ein Sieben-Tage-Meditations-Retreat im Connectionhaus vom 20. (abends) bis 27. September 2009

    Das Wort Satori kommt aus der japanischen Zen-Tradition und steht für die Realisierung unserer Essenz, unseres wahren Seins. Im Satori-Prozess arbeiten wir mit Zen-Koans. Ein Koan ist eine Frage, die vom Verstand nicht beantwortet werden kann. Er führt uns vielmehr nach innen zu einer direkten Erfahrung von uns selbst. Schicht um Schicht gehen wir durch alle Masken, Ideen und Persönlichkeitsmuster hindurch, wir »schälen die Zwiebel«. So entdecken wir, wer wir wirklich sind, unseren Kern. Oft wird das als tiefe Entspannung, Frieden, Liebe, als vibrierende Lebensenergie erfahren. Wir sehen und erleben uns selbst und unsere Umgebung ganz neu und/oder wir erinnern uns an etwas tief in unserem Inneren, das lange vergessen schien.

    Dieses Retreat dient auch der Reinigung von Körper und Seele. Es wird hier zum ersten Mal zusammen mit Jörg Krebbers 5-Elemente-Küche »Nahrung ist Medizin« durchgeführt.

    Termin:
    20.–27.9.2009
    Leitung:
    Jayant Hertlein
    Kosten:
    875 € inklusive Unterkunft und 5-Elemente-Verpflegung
    bei Anmeldung bis 15. August: 800 €
    Anmeldung:
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei Parmanand: 0172–442 6 443
    Weitere Informationen:
    Satori

    zum Satori-Prozess siehe auch: Ganga Cording, connection spirit 2/09 (Shop), S. 28.

Und hier unser Sonderangebot aus dem Vertrieb

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Der Mensch ist ein Teil der Natur

Naturbündel, Specials:

  • Nr. 34 Spirituelle Ökologie
  • Nr. 55 Heilkraft des Wassers
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Irmi Hauer freut sich auf deine Bestellung: shop.connection.de oder an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Tel. (0)8639–9834–14

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