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Hans Jecklin: Eine Welt oder keine

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Hans Jecklin
Hans Jecklin

Globaler Bewusstseinswandel

Der Autor plädiert für einen Bewusstseinswandel, nämlich die hellen und dunklen Aspekte der Welt im Innen und Außen aus dem Blickwinkel der unbedingten Liebe wahrzunehmen. Aus der Perspektive des »offenen Herzens«, die Konditionierungen überwindend, können wir Verantwortung übernehmen als Bürger und Konsumenten. Eigenverantwortung aus Weitsicht, nicht reaktiv als Widerstand.

Und dabei ist Achtsamkeit gefragt, der innere Zeuge, offen für alle Irritationen des Unbewussten, damit ein freier Raum entsteht für die Stimme der Weisheit. Methoden wie das Yoga Nidra zur Übung des wachen Geistes oder der Big-Mind Prozess zur Integration der Teilpersönlichkeiten im umfassenden Einen werden kurz vorgestellt. Das Potential für einen Veränderungsprozess ist in jedem angelegt. Das ist alles sehr stimmig, Stimmig ist allerdings der Vorschlag einer »Weltregierung« der bewusstseinsmässig Fortgeschnittenen in meinen Augen aber dann gar nicht mehr.

Einig sind wir uns sicher noch, dass jeder Einzelne Verantwortung für das Ganze mittragen soll, helfen soll gemeinsam Lösungswege im Dialog zu suchen und sicher auch Fehler machen muss, aus denen ein Lerneffekt entsteht. Doch das ist der Weg der direkten Demokratie und nicht der irgendeiner machtausübenden Elite und wenn sie noch so weise ist. Ob Herr Jecklin als Schweizer vielleicht abgeschreckt ist von den Volksabstimmungen in seiner Heimat, wird sein Geheimnis bleiben. Wieso denkt er nicht konsequent weiter, wenn er im Kapitel der Mitgestaltung der Welt von der Magie des Kreises spricht und als Beispiel eine holarchische Organisationsform vorstellt? Alle sollten doch die Freiheit erlernen können durch die Integration aller unbewussten Anteile und dies geschieht am effektivsten in der täglichen Praxis der gesellschaftlichen Mitgestaltung.

Zusätzlich zur Selbsterfahrung, Selbstentwicklung und deren Umsetzung, weist der Autor dann noch auf das intelligente Wirtschaften hin, an dem wir alle mitarbeiten können. »Geist ist geil« soll wohl das Motto »Geiz ist geil« ersetzen? Es geht Hans Jecklin schlussendlich darum die globale Gemeinschaft als umfassenden Organismus betrachten zu lernen mit dem Reichtum der vielen Kulturen der Weltgemeinschaft. Weiter entwickelte Menschen und Kulturen müssen den weniger entwickelten auf ihrem Weg beistehen und vor allem dabei die richtige Sprache finden und unerfüllbare Anforderungen vermeiden, denn es können keine Ebenen übersprungen werden. Damit dürfte auch Ken Wilber einverstanden sein. Am Ende des Buches träumt Hans Jecklin von einem Tsunami der Liebe und der Weisheit, des Mitgefühls und der Solidarität. Die vielen schönen Impulse dieses Buches regen an, sich dem Autor anzuschließen, um aus seinem Traum unsere Wirklichkeit der einen Welt zu gestalten.

Bewertung: sehr gut

Alfred Groff

Hans Jecklin: Eine Welt oder keine. Plädoyer für einen globalen Bewusstseinswandel. J. Kamphausen Verlag. Bielefeld. 2007 17,80 Euro

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