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Edward Canfor-Dumas: Der Buddha, Geoff und ich

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Edward Canfor-Dumas
Edward Canfor-Dumas

Buddhismus-Lehre mit Humor

Ed, die Hauptfigur des Romans, hat sich kürzlich von seiner Freundin Angie getrennt. Als er sich auch noch mit seinem Vorgesetzten auf der Arbeit anlegt, kommt sein Leben so langsam ins Wanken. In der Mittagspause, als er in einem Pub versucht, seinen Kummer zu ertränken, trifft er auf einen anderen Trinker namens Geoff. Geoff bittet Ed, ihm dabei zu helfen, eine Verstopfung im Männerklo zu beseitigen, und eine länger andauernde Freundschaft nimmt ihren Anfang. Als Ed Geoff sein Herz ausschüttet, versucht dieser ihm zu helfen, indem er ihm über seine Art der buddhistischen Praxis erzählt.

Ed kann sehr egozentriert und sarkastisch sein. Immer wieder schwankt er wieder zwischen Interesse und Ablehnung, denn auf Religion will er sich auf keinen Fall einlassen. Voller guter Absichten unternimmt er auch immer wieder Versuche, ein besserer Mensch zu werden, scheitert aber regelmäßig bei diesem Vorhaben. In den Begegnungen von Ed und Geoff erfährt der Leser ständig neue buddhistische Varianten, wie man das Leben und das Leiden betrachten und damit umgehen kann. Komisch ist, wie Ed sich verhält, so hat der Leser Gelegenheit zu schmunzeln auch über sich selbst.

Wer gerne über das Leben philosophiert und Denkanstöße sucht, finden hier jede Menge Stoff. Bemerkenswert ist es schon, wie geduldig Geoff in den verschiedenen Situationen bleibt. Aber er praktiziert ja auch regelmäßig eine buddhistische Gesangspraxis, was Ed gar nicht verstehen kann, es schreckt ihn eher ab. Ist Geoff überhaupt der richtige Freund für ihn? Doch langsam entwickelt sich Eds Innenleben, und er erlebt manche überraschende Folgeerscheinung der buddhistischen Sichtweise. Die Tatsache, dass seine neuen Freunde das, was sie sagen, auch tatsächlich praktizieren und zwar mit Erfolg, führt Ed zu einer bewusstseinsmäßigen Kehrtwendung. Natürlich geschieht dies nicht ohne Schmerzen und Melancholie.

Leser, die actionbetonte Romane vorziehen, werden hier keinen geeigneten Lesestoff finden. Hier dominieren Begegnungen, Gespräche und Gedanken das Geschehen. Eine erotische Szene geht bald unerotisch zu Ende, so dass auch Liebhaber von prickelnder Literatur nicht auf ihre Kosten kommen. Eher wird das Buch Menschen ansprechen, die das Gedankengut des Buddhismus auf eine leichte und humorvolle Art kennen lernen möchten. Grübeleien über so manche Gegebenheiten des Lebens, werden beim Leser kaum ausbleiben. Auftauchende Fragen könnten lauten: »Vertraue ich anderen Menschen und mir selber wirklich?« – »Wie gehe ich mit Enttäuschungen im Leben um, und welche Rolle können dabei meine Freunde spielen?« – »Was kostet es mich, ein guter Freund zu sein?«. Alles in allem ein gelungener, origineller Roman.

Bewertung: gut

Alfred Groff

Edward Canfor-Dumas: Der Buddha, Geoff und ich. Echnaton Verlag 2010, 337 S., SC, 12,95 €

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