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Seminartests

Schamanismus Einführungsseminar

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Schamanismus Einführungsseminar

Kontakt mit den Spirits

Krallen, Tatzen, Hufe, Hörner, Flossen und Schwimmhäute: Beim Einführungsseminar in den Schamanismus muss man Federn lassen. Zumindest die althergebrachten Vorstellungen, dass nur jenes gilt, was sicht- und greifbar ist, darf man vorübergehend ad acta legen. Vielmehr nehmen wir Kontakt auf mit den Spirits. »Betreibt den Schamanismus nicht aus Spaß, sondern mit Achtung und Ernst«, mahnt Monika Bloch, die die Türen in Obere und Untere Welt öffnet. Im Osten beginnen wir zu rasseln, wir ziehen einen Schutzkreis um uns herum, rufen die Wesen von Himmel und Erde, singen und danken. Für Realisten und Atheisten mag all dies ein wenig seltsam anmuten. Doch die Seminarteilnehmer sind sich darin einig: Es gibt eine höhere Macht, die uns leitet.

So lassen wir uns ein auf das Einmaleins des Schamanismus. Und das scheint kein Hokuspokus zu sein, sondern eine Fertigkeit, die im Alltag hilft, besser zurande zu kommen. Wir lernen, uns besser vor Fremdenergien zu schützen, indem wir ein Lichtei um unsere Aura visualisieren, oder uns Runen und schamanische Schilde vorstellen. 

Herren der Geschehnisse sind wir im Traum: So nämlich fühlt sich die Reise an, die wir in Begleitung von Rasseln oder Trommeln antreten. Als die Trommel in den »Rennrhythmus« übergeht, ist es Zeit, zurück zu kommen ins Wachbewusstsein. Trotz tiefer Meditation war es unsere Aufgabe, die Kontrolle zu behalten. Die Reise sollte einen Sinn haben. Wir schreiben unsere Erlebnisse auf, als sie noch ganz frisch sind. »Manchmal fällt uns aber erst nach Tagen ein, was der Innere Lehrer gemeint hat«, erklärt uns Monika Bloch. Für die Reise in die Untere Welt suchen wir einen »Eintritt«, einen Spalt im Boden, eine Wurzel, einen See oder einen Fuchsbau. Dabei kann diese Öffnung auch »nur« in unserer Vorstellung liegen. Wir visualisieren uns durch einen Tunnel, um von der Unteren Welt empfangen zu werden. Wir klettern, tauchen, oder fallen: Alles ist möglich, wenn es dem Weiterkommen dient. Um in die Obere Welt zu gelangen, hilft uns unsere Phantasie mit Treppen, Strickleitern, Bäumen oder auch mit Rauch. Hier oben haben Weisheit, Wissen und das Unterbewusstsein das Sagen. 

Wir nehmen unter Trommelschlag Kontakt auf mit unserem Krafttier und fragen es, welche Medizin es für uns bereit hält. Dann befragen wir unseren »Lehrer« in der Unteren Welt, wie er uns helfen kann und bitten den Lehrer in der Oberen Welt, uns die spirituellen Botschaften zu übermitteln, die wir brauchen. Schließlich erkennen wir in der Mittleren Welt den »Herrn der Zeit«. Hier können wir etwas oder jemanden aus der alltäglichen Wirklichkeit aufsuchen.  Für uns völlig »Ungeübte« in Sachen Schamanismus war dieses Seminar genau die richtige Dosis, die wir verkraften konnten und wollten. Die Übungen konfrontierten uns auf sanfte Weise mit der rauchgeschwängerten und erdigen Lehre, die auf mehreren Ebenen offenbar einiges bewegen kann. Die Reise in die Welten scheint – etwas mechanischer ausgedrückt – ein probates Mittel zu sein, den Hebel an der richtigen Stelle anzusetzen. Ein Seminar, das Lust macht, mehr über die Rituale der Schamanen zu erfahren – und gefiederte Freunde zu finden. 

Christiane Barth, Jahrgang 66, ist Journalistin und PR-Beraterin, schreibt für die Tagespresse und für Zeitschriften, mit Vorliebe Glossen. Einige davon finden sich in dem Buch »Von Läusen und Laternen« wieder.

Auf einen Blick

Leitung:
Monika Bloch
Kosten:
90 €
Dauer:
1 Tag
Ort:
Monika Bloch, Weberstraße 6, D-75031 Eppingen-Elsenz, Telefon +49-(0)7260-17 17 
Kontakt:
www.wellness-monika-bloch.de

Unsere Bewertung

Seminarort:
drei Sterne
Organisation:
drei Sterne
Preiswürdigkeit:
fünf Sterne
Seminarziel:
fünf Sterne
Seminarleitung:
vier Sterne
Didaktik:
drei Sterne
   
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