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Schamanische Sitzung mit Monika Bloch

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Zwischen Himmel und Erde

In Trance kommen die Antworten. Sie sind längst da, bevor die Fragen auftauchen. Dort oben, in der nichtalltäglichen Wirklichkeit, wird Kommunikation möglich: der Kontakt mit dem höheren Selbst. Doch das Oben ist ohne das Unten nicht existent: Die Krafttiere, das Unterbewusstsein und das Unmanifeste, das sich zeigen möchte, sind hier heimisch. Die Mitte freilich ist unser täglich Brot: die physische Ebene, das Bewusstsein, die alltägliche Wirklichkeit, mit der wir tagein tagaus kämpfen.

»Hishtahee« ist seit einigen Monaten der spirituelle Name von Monika Bloch. Er bedeutet »Die Himmel und Erde verbindet«. Den Namen bekam sie von Sinchota D. Genzmer verliehen, der Schamanin und spirituellen Lehrerin in Freiburg. Die Erde, das dürfte hier die Zeit sein, die man hingebungsvoll auf Hishtahees Massageliege verbringt. Bei der Hawaiianischen Massage ist es schwer, nicht in einen tranceähnlichen Zustand zu gleiten, wenn sie scheinbar vielarmig – die Hände in warmes Öl getaucht – zur Musik das Lebensgefühl der Hawaiianer in den Körper des Klienten schreibt: Aloha, »sei willkommen und glücklich«.Die »Tempelmassage« ist wie ein Tanz zur melodischen Musik.»Relaxen« also bei plätscherndem Wasser, perlenden Klängen und entkrampfender Behandlung.

Dies bereits ist eine schamanische Behandlung. Doch auch für Monika Bloch ist das Eintauchen in Öl, die fließende Bewegung und der lebensfrohe Rhythmus eine Art Meditation, ja Trance. Dabei spürt sie, welches Thema den Klienten beschäftigt, wo der Schuh gerade drückt.

»Auf dem Rücken – das ist Diagnose – auf dem Bauch geschieht dann Heilung«. Glückshormone scheinen bei dieser lebensfrohen Ganzkörpermassage die vernebelten Hirnzellen zu fluten. Am Ende steigt man von der Liege wie von einem Thron. Für Monika Bloch beginnt jetzt aber, nach ausgedehnter Zeremonie aus der Hunalehre, erst der spannende Teil. Am Abend, wenn der Klient längst zu Hause ist, geht es für sie auf eine andere schamanische Reise. Drängende Fragen, die der Klient vorher bei ihr gelassen hat, transformiert sie nun beim Trommeln in Antworten. »Ich lege mir ein Blatt Papier bereit, fange an zu trommeln und schreibe auf, was kommt«, erklärt sie. Die Antworten sind knapp und präzise, sie haben Hand und Fuß – keine nebulösen Vorahnungen, keine bedeutungsschwangeren Verbote.

In Trance die Stärken in den Schwächen entdecken, die Krisen in Chancen verwandeln und die richtigen Hinweise auf dem Weg zur Transformation finden, dabei will Monika Bloch Hilfestellung bieten. Sie stellt den Kontakt zum höheren Bewusstsein her, bleibt dabei aber mit beiden Beinen auf der Erde. Der Anspruch von Monika Blochs schamanischer Arbeit ist, in kurzer Zeit Erfahrungen zu machen, die im gewöhnlichen Alltagsbewusstsein kaum möglich sind. Dabei werden die inneren Sinne geschärft und genutzt, und auf die stellt sie sich auch bei der Tempelmassage und beim Trommeln ein. Da dreht sie an ihrem Empfänger – wie bei einem Radio, das die Nachrichten sendet, wenn die Frequenz stimmt. Beim schamanischen Ritual wird der Kontakt hergestellt. Sender und Empfänger kommunizieren miteinander. Oben und Unten – und dazwischen die Mitte. Monika Blochs Arbeit ist es, Himmel und Erde zu verbinden. Selbst sie ist ergriffen von dem, was sich dabei zeigt, und gesteht: »Ich bete jedes Mal nach dem Trommeln das Vaterunser«.

Christiane Barth, Jahrgang 66, ist Journalistin und PR-Beraterin, schreibt für die Tagespresse und für Zeitschriften, mit Vorliebe Glossen. Einige davon finden sich in dem Buch »Von Läusen und Laternen« wieder.

Auf einen Blick

Leitung:
Monika Bloch
Kosten:
50 € – 75 €
Dauer:
2 Stunden
Ort:
Eppingen-Elsenz
Voraussetzungen:
keine
Kontakt:
Monika Bloch
Fon +49 (0)7260-17 17

Unsere Bewertung

Seminarort:
Vier Sterne
Organisation:
Fünf Sterne
Preiswürdigkeit:
Fünf Sterne
Seminarziel:
Fünf Sterne
Seminarleitung:
Fünf Sterne
Didaktik:
Vier Sterne
   
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