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Inner Skiing

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Inner Skiing
Inner Skiing

Skiurlaub der anderen Art

Nachdem ich das Schneegestöber verlassen und den Vereina-Tunnel per Autozug passiert habe, öffnet sich die Wolkendecke und lässt den Schnee glitzernd erstrahlen. Guarda liegt zur linken Seite am Hang in der Sonne, unschuldig und bezaubernd, ein kleiner Juwel in der Schweiz. Eine Woche Inner-Ski.

Die Gruppen werden unkompliziert eingeteilt. Der erste Tag geht einher mit der Frage: Wie fährst du überhaupt Ski? Wie kommt mein Körper auf dem rutschigen Untergrund um die Kurve herum? Was machen die Füße? Die Aufmerksamkeit wird in den Körper gelenkt, um sich dem bewusst zu werden, was geschieht. Jeder entdeckt etwas anderes.

Am zweiten Tag wird die Bewegung der Füße bewusst eingesetzt. Es gibt hier keine Korrekturen an der Form, und eingefahrene, ungünstige Strukturen werden nicht bearbeitet. Sie lösen sich vielmehr über das Spüren der Bewegung von unten nach oben auf. Später erleben wir: Die Form hat Inhalt, der Inhalt bestimmt die Form. Alles geschieht mit einer entspannten, lockeren Haltung. Skifahren wird bei Inner Skiing vom Kopf auf die Füße gestellt.

Nun kommt der Atemrhythmus mit dazu, der die Bewegung über Spannungsaufbau und -lösung optimiert. So fährt jeder im Rhythmus seines Atems. Die ganze Woche wird langsam aufgebaut durch vielseitige Aufgabenstellungen, mit denen wir Skifahren neu er-fahren und sich Abfahrt um Abfahrt ein anderes Skifahren »entwickelt«. Bilder helfen, die Aufmerksamkeit in den Körper und Gefühl in die Bewegung zu bringen. Alles ganz spielerisch. Die Bewertung von richtig oder falsch tritt in den Hintergrund, das Erleben tritt hervor. Das erlaubt, auch in der dynamischen Aktion in mir zu ruhen. Es geht darum, anzukommen, hier, jetzt, bei mir und im Fluss der Bewegung zu sein.

Bald geht es in steilere Hänge. Die Angst wird mit dem Atem mitgenommen. Überflüssige Bewegungen sind bereits reduziert. Einfühlsam und entspannend wechselt unser Lehrer leichte und schwierige Pisten. Wer möchte, ist auch hin und wieder eingeladen, eine kleine Spritztour durch den frischen Tiefschnee zu wagen. Ein Vergnügen, das nicht immer möglich ist. Es macht Spaß und pure Freude!

Das Rahmenprogramm mit Yoga, Energy Dance, Meditation und Kinesiologie erlaubt, in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern, befruchtet die Erfahrungen auf der Piste und unterstützt das Körperbewusstsein. Der Verstand beruhigt sich. Keiner muss etwas darstellen, die Gruppe ist einfach miteinander, jeder wie er ist. Die kulinarischen Genüsse – vegetarisch – sind reichhaltig, vielseitig und mit ganz viel Herz zubereitet. Rosenknospen und Beeren dekorieren die bunten Speisen (fast ausschließlich Bio).

Uwe Kloss, der Leiter des Allegra Ski Club Teams, kann auf 30 Jahre erfolgreicher Inner Skiing Reisen zurückblicken. Eine beachtliche Leistung – und das im Alleingang! Diese Art des Skifahrens ist sowohl für weniger Erfahrene, als auch für sehr geübte Skifahrer eine Bereicherung. Ich fahre gerne wieder.

Dr. Jutta Rödel arbeitet als Zahnärztin und ist Seminarleiterin des »Clarity Process« nach Jeru Kabbal. Sie hatte eine vierjährige Ausbildung bei Jeru Kabbal, eine Ausbildung als Trainerin der Living University bei Katie und Gay Hendricks und absolvierte Kurse in Familienstellen sowie diverse andere Ausbildungen.

Auf einen Blick

Leitung:
Uwe Kloss
Kosten:
700 € bis 900 €
Dauer:
1 Woche
Ort:
Guarda – CH
Voraussetzungen:
keine
Kontakt:
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Unsere Bewertung

Seminarort:
vier Sterne
Organisation:
fünf Sterne
Preiswürdigkeit:
vier Sterne
Seminarziel:
fünf Sterne
Seminarleitung:
fünf Sterne
Didaktik:
vier Sterne
   
© Connection AG 2015