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Charity-Aktion von Konstantin Wecker

Details

Charity-Aktion von Konstantin Wecker

Hilfe für Griechenland

Konstantin Weckers Webmagazin »Hinter den Schlagzeilen« hat eine Hilfs- und Spendensammelaktion für Not leidende Menschen in Griechenland gestartet. Alle Verteilungswege wurden von dem HDS-Redakteur Holdger Platta und dessen Mitstreitern bereits organisiert. Das Geld wird zunächst zur Linderung des medizinischen Notstands in einigen Zentren eingesetzt...

»Als Journalist ist es meine Aufgabe, die Wirklichkeit sachlich oder ironisch zu kommentieren, nicht sie zu verändern«, heißt es in einem Text von Roland Rottenfußer – der allerdings eine Satire ist. Schon seit Jahren kennen viele von uns dieses Unbehagen: immer nur – mit welch schlauen Worten auch immer – die politischen Verhältnisse zu kommentieren, zu analysieren, zu kritisieren, zu meckern, zu zürnen und zu toben. »Das verschafft paar ruhige Stunden, eigentlich ist nichts geschehen«, sang Konstantin Wecker in einem Lied. Wir wollen nun als Magazin »Hinter den Schlagzeilen« den Schritt zu wirklicher Hilfe gehen, so klein sie auch im Verhältnis zur Größe der Aufgabe bleiben mag. Und wir wollen unseren Lesern und dem gesamten Netzwerk, das wir zu aktivieren gedenken, helfen, selbst zu helfen. Unsere Spendenaktion soll zunächst der Gesundheitsversorgung in einigen vom massiven Sozialabbau betroffenen Gebieten zugute kommen. (Kontonummer ganz unten im Text) Besonders Holger Platta hat sich sehr für die Organisation der Hilfe eingesetzt. Mit dem Kritisieren und Analysieren hören wir auf HdS deshalb nicht auf. Aber: Der wirksamste Protest gegen die Unmenschlichkeit ist immer noch – Menschlichkeit.

Liebe Leserinnen, lieber Leser....

...wir wissen von vielen Zuschriften, dass es Euch seit längerem nicht anders ergeht als uns, den Redakteuren von www.hinter-den-schlagzeilen.de: wir halten unser Steckenbleiben in der bloßen Zuschauerrolle angesichts der katastrophalen Entwicklungen in Griechenland nicht mehr aus.

Selbstverständlich kommentieren, analysieren und kritisieren wir schon seit Monaten die menschenfeindliche Politik der Eurostaaten gegenüber Griechenland. Und solche Kritik wird auch weiterhin aufs dringendste erforderlich sein. Wenn der menschenfeindliche Neoliberalismus in anderen europäischen Staaten seine verrohte Grimasse gezeigt hat – in Deutschland zum Beispiel unter dem Namen Hartz-IV, in der Gestalt eines Menschenverelendungsprogramms ohne Vorbild seinerzeit und gleichsam als Vor-Versuch für das, was seit fünf Jahren gegenüber Griechenland exekutiert wird -, so ist derselbe brutale Neoliberalismus inzwischen dazu übergegangen, Griechenland gegenüber seine Fresse zu zeigen. Und – buchstäblich! – über Leichen zu gehen.

Mag man streiten, ob sich Tsipras bei den letzten Verhandlungen mit Merkel & Co. als Feigling erwiesen hat oder nicht. Eindeutig ist, dass man Griechenland bei diesem sogenannten dritten Rettungspaket vor die erpresserische Alternative gestellt hat: »Untergang sofort oder allmähliches Erdrosseltwerden«.

Mag man darüber streiten, ob Griechenland überhaupt noch über eine eigene echte Souveränität verfügt oder nicht. Eindeutig ist: die Eurostaaten betreiben seit Jahren den Untergang Griechenlands, sie haben diese Untergangspolitik verschärft, seit dort eine linke Regierung an die Macht gewählt worden ist, und sie nehmen, spätestens mit diesem dritten Rettungspaket, in Kauf, dass nicht nur eine unliebsame Regierung wie ein Hund vom Hof gejagt werden soll, sondern auch ein ganzes Volk vor die Hunde geht (selbstverständlich mal wieder abgesehen von den superreichen Halunken und milliardenschweren Steuerhinterziehern in Griechenland). Wie formulierten wir das, was nun ansteht? – »Allmähliches Erdrosseltwerden«? Nun, die zutiefst erschreckenden Berichte aus Griechenland häufen sich (wir erinnern an den Brief von Tassos, den wir gestern auf HdS veröffentlicht haben). Und wieder einmal – wie sollte es auch anders sein?! – trifft es natürlich vor allem die Armen und die Ärmsten der Armen: Kleinstrentner und Arbeitslose, Kranke und mittlerweile fast die gesamte junge Generation in Griechenland. Dem wollen wir nicht länger tatenlos zusehen. Da helfen auch – noch so wichtige! – kritische Kommentare nicht mehr. Da wollen wir helfen – und andere ebenfalls zur Hilfe anstiften, zu eigenen ergänzenden Hilfsaktionen: Einzelne wie Organisationen, kleine Gruppen wie Websitebetreiber. Und deshalb rufen wir Euch alle heute zur Mithilfe auf!

Wir haben für diesen Zweck sehr viel Vorarbeit geleistet in den letzten zwei, drei Wochen, und wir können – dürfen wir das sagen? – vielleicht auch ein bißchen stolz auf das Ergebnis sein. Hier in Kürze die Resultate unserer Arbeit:

1. Wir werden in einer ersten Phase das Krankenhaus in Molai sowie eine Arztpraxis in Kyparissi mit dringendst benötigten Medikamenten und Verbandsmaterial versorgen (beides Ortschaften auf der südöstlichen Peloponnes, übrigens genau dort, wo vor wenigen Tagen noch die heftigsten Waldbrände wüteten). Mehrere zehntausend Menschen sind von der ärztlichen Versorgung dieser beiden Einrichtungen abhängig. Einige hundert Euro für diesen Zweck liegen jetzt schon bereit. Aber wir benötigen mehr.

2. Wir haben mit einem Apotheker aus Rosche (bei Uelzen in Niedersachsen gelegen), dem Kindheitsfreund unseres Redakteurs Holdger Platta, einen kompetenten Helfer gewonnen, Karl-Heinz Apel, der seit Anfang der 80er Jahre bereits Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken in Polen mit medizinischen Hilfsmitteln versorgt hat (im Gesamtwert von mittlerweile rund 40 Millionen Euro), und zwar für die kostenlose Behandlung von Obdachlosen dort.

3. Karl-Heinz Apel wird Ende August selber die Hilfsmittel nach Griechenland bringen, was Fahrt- und Frachtkosten betrifft, auf eigene Kosten. Gegebenenfalls auch die von uns gesammelten Geldmittel, die zusätzlich übriggeblieben sein sollten und womöglich auch Ende August noch nicht per Banküberweisung an die dringendst hilfsbedürftigen Krankenstationen in Griechenland überwiesen werden können – zur Behandlung selbstverständlich all jener Erkrankten, die nicht – wie derzeit erforderlich – das Geld für ihre Behandlung usw. aus eigener Tasche aufbringen können.

4. Wir haben des weiteren die griechisch-österreichische Familie Evelin und Anastasios Chatzatoglou (siehe Fotos!) für unsere Hilfsaktion gewinnen können (beide wohnhaft in Graz/Österreich). Anastasios Chatzatoglou, der vor Jahrzehnten vor dem Obristen-Regime in Griechenland nach Österreich flüchten konnte und dann in Oldenburg Wirtschaftswissenschaften studierte, wird Griechenland auf eigene Kosten bereisen, weitere Hilfsmöglichkeiten erkunden und mithelfen bei der gerechten Verteilung unserer Hilfsmittel und Gelder an die Bedürftigen. Und dessen Ehefrau, Evelin Chatzatoglou, wird in Österreich für unsere HdS-Hilfsaktion Gelder einwerben und Sachmittel.

5. Die gesamte finanzielle Organisation – Registratur der Spendengelder, Weiterleitung an die Helfer in Deutschland oder in Griechenland vor Ort – übernimmt die Göttinger »Initiative für eine humane Welt (IHW) e. V.«, ein Verein mit Gemeinnützigkeitsstatus, registriert beim Göttinger Amtsgericht unter der Nummer VR 200513 (weshalb Spendern auf deren Wunsch hin auch entsprechende Bescheinigungen ausgestellt werden können, zu Jahresbeginn 2016, damit diese ihre Spendengelder von der Steuer absetzen können). Diese Arbeit übernimmt der Kassenwart der IHW, Peter Latuska, an den, unter der IHW-Adresse Theodor-Heuss-Str. 14, 37075 Göttingen, gegebenenfalls auch die Post zu richten ist, mit der Ihr uns auffordern könnt, eine solche Spendenbescheinigung auszustellen. By the way: Konstantin Wecker ist seit längerem Ehrenvorsitzender dieses Vereins und die IHW auch Kooperationspartner von HdS (siehe Impressum!). Holdger Platta leitet die IHW. Und was für jeden Verein gilt, ist natürlich auch bei der »Initiative für eine humane Welt« der Fall: es findet alljährlich eine Kassenprüfung statt, und alle drei Jahre überprüft zusätzlich auch das zuständige Finanzamt in Göttingen das Finanzgebaren des Vereins.

6. Wir Unterzeichner, Roland Rottenfußer und Holdger Platta, übernehmen die gesamte Korrespondenz mit den Helfern sowie die gesamte Pressearbeit für unsere HdS-Aktion.

7. Bei den Konzertauftritten von Konstantin Wecker werden Werbezettel für unsere Hilfsaktion ausgelegt.

Wir denken, vor dem Hintergrund dieser Informationen, dürfen wir hiermit aufrufen: helft uns zu helfen! Wir werden regelmäßig über diese Hilfsaktion berichten. Auch kleine Spenden sind willkommen! Besonders wichtig wären Dauerspenden in Monatsraten, damit es nicht nur bei einem kurzfristigen Strohfeuer bleibt und die Hilfsaktion nicht nach wenigen Wochen nur noch aus einem Aschehaufen besteht. Und: begreift bitte diese Aktion wie wir Organisatoren auch – als Menschenhilfe und Protest gegen die Politik der Eurostaaten. Denn wie schon zu Beginn dargelegt:

Weder wollen wir dringlichst erforderliche Kritik am inhumanen Versagen der europäischen Wertegemeinschaft urplötzlich austauschen gegen bloße Caritas. Noch wollen wir übers politische Kritisieren der Eurostaaten die dringlichst erforderliche Hilfe für die drangsalierten Menschen in Griechenland vergessen. Wir wollen uns also schützen vor jeder Selbstvereinseitigung, egal, in welche Richtung hin. Beides tut Not: Hilfe und Kritik! Beides wollen wir tun! Beides werden wir tun!

Und damit die Angaben zum Konto, auf das wir Euch Eure Spendengelder unter dem Stichwort (= Angabe zum Verwendungszweck) »GriechInnenhilfe« zu überweisen bitten:

Inhaber: IHW
IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49
BIC: NOLADE21GOE

Roland Rottenfußer/Holdger Platta

Roland Rottenfußer arbeitete jahrelang als connection-Redakteur, ehe es ihn zum Schweizer Magazin »Zeitpunkt« verschlug. Er schreibt auch für das Konstantin Wecker Projekt www.hinter-den-schlagzeilen.de

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