Archiv connection.de bis 2015

Besuche das aktuelle connection-Blog

Abonniere den Newsletter:

Neue Homöopathie

Details

Homoeopathie
© www.natur-wissen.de

Medizin zum Aufmalen

Die Neue Homöopathie wirkt nicht durch Globuli, sondern über geometrische Zeichen, die auf bestimmte Stellen des Körpers aufgemalt werden. Die Energie-Information dieser Zeichen kann den Organismus in positive Resonanz bringen und Selbstheilungskräfte mobilisieren. Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckte der Österreicher Erich Körbler dieses System.

Kannte Ötzi die Kraft der geometrischen Symbole?

Das Wissen darüber, dass auch das Aufzeichnen von geometrischen Zeichen auf Akupunkturpunkte Einfluss auf das Meridiansystem ausübt, verdanken wir dem Forscher Erich Körbler. Der physikalisch versierte Wiener Elektrotechniker erforschte bis zu seinem Ableben 1994 Wirkung und Einsatzmöglichkeiten geometrischer Zeichen, vor allem von Strichen und Strichkombinationen in der Heilkunde. So wie der Akupunkteur Nadeln setzt, malt der Therapeut, der nach Körblers Methode arbeitet, gezielt Zeichen auf Körperstellen oder -areale.

Zu diesem Zweck werden zunächst genau definierte Punkte der Akupunktur und einige zusätzliche Sonderpunkte mit der Einhandrute auf Blockierungen hin getestet. Der Ausschlag des Tensors zeigt an, welches Zeichen auf welchen Akupunkturpunkt aufgemalt werden soll. So wie die Nadel setzt auch das Zeichen oder Symbol das Energiesystem des Körpers sofort in Bewegung, das »Qi«, die Lebenskraft, kommt in Fluss.

So fremdartig die Methode zunächst erscheinen mag, so erklärbar ist sie doch, wenn man sich einige Gesetzmäßigkeiten der modernen Quantenphysik vor Augen führt: Jedes Lebewesen, jede Pflanze, jedes Tier, ja selbst vermeintlich »unbelebte« Materie strahlt eine bestimmte - heute auch messbare - Schwingungsenergie ab, ein Muster, das sich als Frequenz messen lässt.

Erich Körbler entdeckte dieses alte Wissen neu, dass ein Zuviel oder Zuwenig dieser Energie unser energetisches Gleichgewicht empfindlich stören, und dass es mit Zeichen wiederhergestellt werden kann. Voraussetzung ist, dass diese Zeichen eine ähnliche Frequenz wie die festgestellte Störung haben. Wegen dieses Prinzips der Ähnlichkeit nannte Körbler sein Therapiesystem »Neue Homöopathie«.

Übrigens: Auch am Körper der berühmten 5000 Jahre alten Gletschermumie »Ötzi« konnte man Striche und Symbole feststellen. Körbler fand hier sein Heilsystem als ein lange bekanntes bestätigt, denn auffällig war, dass Ötzi die Striche ausgerechnet an verletzten oder irgendwie beschädigten Stellen seines Körpers trug und nicht etwa an gut zu sehenden Stellen, die auf eine Tätowierung hätten hindeuten können.

Behandlung
© heilpraxis-stark.de

Wie eine Körbler-Behandlung vor sich geht

Eine typische Behandlung beginnt damit, dass ein so genannter Körbler-Status erstellt wird, um ein Gesamtbild der energetischen Situation zu gewinnen. Wichtig ist dabei, dass dieser Test anwesend, achtsam und absichtslos durchgeführt wird. Anwesend bedeutet, dass Therapeutin oder Therapeut sich in einen besonderen Bewusstseinszustand versetzen. Achtsam und absichtslos, dass man behutsam vorgeht und ganz offen bleibt, ohne eigene Urteile oder Vorurteile in den Test einzubringen. Der Testende berührt dann mit dem linken Zeigefinger bestimmte Akupunkturpunkte in einer festgelegten Reihenfolge und beobachtet den Ausschlag der Rute in seiner rechten Hand. Zeigt sie eine waagerechte Schwingung, das heißt Stufe eins, liegt kein Befund vor. Bei Stufe zwei bis vier handelt es sich um eine leichte Störung, die das Biosystem auch ohne Eingriff selbst ausgleichen kann. Testet ein Punkt mit Stufe fünf oder höher, liegt eine stärkere Belastung vor, und es wird auf den betreffenden Punkt das zugehörige Zeichen gemalt.

Mehr als nur Placebo?

Die Schulmedizin, für die ja Körblers Erkenntnisse wissenschaftlich nicht ganz nachvollziehbar waren (und sind), bringt in diesem Zusammenhang gern etwas abwertend den Begriff des Placebo-Effektes ins Spiel. Gemeint ist damit die Wirkung eines unwirksamen Stoffes durch den Glauben des Patienten an seine Wirksamkeit. Tatsächlich ist seit langem bekannt, dass die Einbildungskraft des Menschen eine enorme Wirkung entfalten kann. Der deutsche Mystiker Meister Eckehart wusste schon im 13. Jahrhundert: Die Vorstellungen der Seele wirken kräftiger auf den Leib als der Arzt und seine Arzneien.

Wissenschaftliche Untersuchungen neueren Datums haben bewiesen, dass die Vorstellungskraft sogar die Wirkung eines Medikaments ins Gegenteil verkehren kann. Hypnosebehandlung war bei Asthma in über 60 Prozent, bei medikamentöser Behandlung hingegen nur in 40 Prozent aller Fälle erfolgreich. Auch als bloßes Placebo wäre die Neue Homöopathie also durchaus sinnvoll. Sie wirkt aber auch bei Tieren und Pflanzen, und das macht deutlich, dass sie nicht nur auf einem Placebo-Effekt beruhen kann. Petra Neumeyer und Roswitha Stark berichten in ihrem Buch Medizin zum Aufmalen von zahlreichen Fällen, bei denen Tiere mit Hilfe der Neuen Homöopathie geheilt wurden. Bei einem Pferd zum Beispiel, das die typischen Anzeichen einer Schlundverstopfung zeigte, wurden Körblerzeichen auf Hals und Flanken gemalt.

Wenige Sekunden später löste sich die Verstopfung, Futterbrei lief aus Mund und Nase, und das Tier beruhigte sich. Als der Tierarzt kam, konnte er keine Störung mehr feststellen. Auch allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten wurden erfolgreich behandelt. Wenn also ein Pferd sein Heu nicht verträgt, so empfehlen Neumayer und Stark, schreiben Sie HEU und das getestete Symbol auf einen Zettel und übertragen diese Information zum Beispiel auf Wasser, auf einen Apfel oder eine Karotte, die das Tier anschließend frisst. Natürlich kann man dies auch bei menschlichen Allergien versuchen. Wenn jemand auf Kuhmilch allergisch reagiert, schreibt man zum Beispiel Kuhmilchallergie mit dem entsprechenden Zeichen auf ein Blatt Papier. Um herauszufinden, welcher Stoff eine Allergie auslöst, genügt es oft schon, einfach eine Liste möglicher Allergene vorzulesen, und dabei die Reaktion des Patienten mit der Rute zu messen. Ein Landwirt in Österreich heilte die Euterentzündung seiner Kühe, indem er Körblerzeichen auf ihre Meridiane malte. Mit der wissenschaftlichen Beweisbarkeit hapert es allerdings noch. Vielleicht kann eine zukünftige Informationsmedizin mehr Aufklärungsarbeit leisten.

— Oliver Bartsch

   
© Connection AG 2015