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Ich-Sagen verboten? - Nutzen und Qual des Advaitasprechs

Posted by on in Torsten Brügge
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Subkultursprache
Jede Subkultur hat ihre eigene Sprache. Sie ist Ausdruck und Funktion dessen, was vermittelt werden soll. In der Satsang- und Advaita-Szene gibt es manchmal interessante neue Sprachformen. Zu Zeiten arten diese aber auch in abstrakte Worthülsen aus. Dann haben sie nur noch wenig mit der unmittelbaren Erfahrung zu tun, sondern führen in neue Starre und Unechtheit.
In Veranstaltungen, bei denen ich in der Rolle eines spirituellen Lehrers zur Verfügung stehe, werde ich von Teilnehmern manchmal gefragt: „Wie ist es denn bei Dir: Hast Du noch Gedanken?“ oder „Denkst Du überhaupt noch?“ Hinter solchen Fragen stecken oft vorgefertigte Modelle darüber, was Erwachen oder Erleuchtung für einen Menschen bedeuten würde. Eine sich hartnäckig haltende Vorstellung besteht darin zu glauben, dass ein Mensch, der zu seiner wahren Natur erwacht ist, überhaupt nicht mehr denken würde. Hier wird „Freiheit vom Denken“ mit „Abwesenheit von Gedanken“ verwechselt.

Spirituell korrekt
In meiner Anfangszeit in der Rolle eines Satsang-Lehrers habe ich solche Fragen oft in einer typischen und damals für mich stimmigen Weise „spirituell korrekt“ beantwortet. Tatsächlich entsprachen diese Antworten damals meiner direkten Erfahrung. Und auch heute gibt es verschiedene Ebenen auf der ich die Frage „Denke ich noch?“ für mich selbst – und dann auch für andere – beantworte. Auf einer tieferen Ebene würde ich mein Erleben so beschreiben: Denken findet manchmal statt. Oder: Gedanken tauchen zeitweise auf, ohne dass ich das Gefühl hätte, dass sie von einem Ich oder gar „meinem Ich“ erzeugt werden würden. Doch jetzt gerade taucht beim Schreiben dieser Antworten auch das Gefühl auf, dass solche Formulierungen für mich im Kontext der heutigen Satsang-Szene oft schon abgegriffen erscheinen.
Besonders deutlich wurden mir diese Merkwürdigkeiten einer „spirituelle Sprache“ als ich zufällig ein Youtube-Video von einem recht bekannten Advaita-Lehrer sah. Dieser Lehrer gehört zu denjenigen, die sehr die absolute Ebene des Unpersönlichen betonen - mit Botschaften wie „Es gibt kein Ich“ oder „Niemand handelt“ usw.
Der Interviewer stellte im Video eine Reihe von ähnlichen Fragen. Sie wurden vom Lehrer auf ähnliche Weise beantwortet. Das lief in etwa so:

Interviewer: „Wie ist es denn jetzt für Dich: Hast Du noch Ängste?“
Lehrer: „Angst taucht auf. Aber es gibt kein Ich, das diese Angst hat?“
Interviewer: „Hmmmh, und wie ist es mit Wut: Wirst Du manchmal so richtig wütend?“
Lehrer: „Wut taucht auf. Aber es gibt niemanden, der sie hat.“
In der Art ging es noch etwas weiter. Dann machte der Interviewer irgendeinen Scherz. Die Atmosphäre lockerte sich. Beide begannen öfters zu lachen. So drehte sich das Gespräch zunächst in eine andere Richtung. Doch plötzlich viel dem Interviewer wieder eine Frage ein: „Was ich eigentlich auch noch wissen wollte: Träumst Du eigentlich noch?“ Der Lehrer antwortete im heiteren Gesprächsfluss spontan: „Ja natürlich träume ic…“ Dann spürte man förmlich, wie sich der Lehrer innerlich auf die Zunge biss. Mitten in der Formulierung von „ich“ rief er sich selbst zur Ordnung und stoppte. Dann antwortete er ernst: „Träume tauchen auf, aber es ist keiner da, der träumt“.
An dieser Stelle musste ich herzlich lachen. Mir wurde noch mal um einiges deutlicher, wie ich selbst in der Vergangenheit wohl auch einer ähnlichen Künstlichkeit - getreu dem Advaitasprech - verfallen war. Bloß nicht von der absoluten Wahrheit abweichen! Bloß dem Ich-Gedanken kein Gewicht geben! Immer sofort auf das transzendente Sein schauen! Das war die damalige Maxime.

Sprache ohne Ich-Gedanken?
Ich erinnere mich daran, wie ich damals dachte: „Wir sollten eigentlich eine ganz andere Sprache sprechen, in der der Ich-Gedanke nicht mehr gebraucht wird.“ Diese Intention hatte eine gute Absicht und auch eine hilfreiche Funktion. Es ist offensichtlich, wie stark die Fehl-Identifikation mit unserer Person Leiden erschafft. Auf der gedanklichen Ebene wird dieses Leiden durch den Ich-Gedanken eingeleitet.  Die Begrenzungen und Einschränkungen, die ihm oft folgen, verlocken uns in eine Leidens-Trance: „Ich bin… nicht gut genug …hässlich …dumm … traurig“ „Ich… schaffe es nicht“ „Ich …muss das tun, obwohl ich es eigentlich nicht will …brauche, dass Andere mich lieben.“ All diese Leidensmuster beginnen mit und knüpfen sich an den Gedanken „Ich“. Deshalb ist es tatsächlich äußerst hilfreich – und ich würde sagen ein „Muss“ echter Selbsterforschung –, wachsam für den Ich-Gedanken zu sein. Erst wenn wir ihn als Gedanken entlarven, wird uns klar, dass wir ihm und seinen Anhängseln nicht zwanghaft folgen müssen. Dann werden wir darauf neugierig zu erforschen, was das eigentliche Seinsempfinden des ICH BIN ist, bevor sich unsere Aufmerksamkeit in der Fehl-Identifikation mit „Ich bin…“-Gedanken verliert.
Insofern ist es ein spannendes Experiment, wenn wir uns vorstellen, vielleicht einen ganzen Tag konsequent auf den Ich-Gedanken zu verzichten. Natürlich wird er trotzdem auftauchen. Aber wie wäre es, wenn wir jeden Gedanken in dem „ich“ vorkommt nutzen um zur reinen Präsenz aufzuwachen. Wie ein Meditationsgong der uns zum Innehalten einlädt: „Ich…“ –Goooooonnnnng – Stille.

Lass Zwergnase denken
Wem das zu radikal erscheint könnte einen lustigen Zwischenschritt ausprobieren: Wie wäre es, den Ich-Gedanken durch einen anderen Gedanken zu ersetzen. Anstatt „Ich“ könnten wir den Namen einer netten Märchen- oder Fabelgestalt einsetzen. Die Auswahl ist groß: Zwerg Nase. Hans im Glück. Die Prinzessin auf der Erbse. Puh der Bär. Auch Gestalten aus Fernsehserien eignen sich: Graf Zahl, Biene Maja oder der rosarote Panther. Das mag sich albern anhören, bis wir es tatsächlich ausprobieren. Ein stressiger Gedanken am Morgen wie „Jetzt muss ich schon wieder so früh aufstehen!“ fühlt sich ganz anders an, wenn wir ihn mit „Jetzt muss Zwergnase schon wieder so früh aufstehen!“ ersetzen. Im Badezimmer schauen wir in den Spiegel und denken: „Biene Maja sieht ja ganz verquollen aus.“ Am Frühstückstisch macht es uns wenig aus, wenn bloß die Prinzessin auf der Erbse so morgenmuffelig dreinschaut, während wir schon über diese Idee schmunzeln. Und unser Kontostand macht – Gott sei Dank - nur Graf Zahl sorgen. Solches „Gedanken-Ersetzen“ ist kein Allheilmittel. Doch es macht deutlich, wie leicht und spielerisch wir die Muster von Fehlidentifikation aufbrechen können.
Auch eher abstrakte Advaita-Sprache erfüllt diesen Zweck:  „Hier wird gerade Wut erlebt“ kann sich sehr viel leichter anfühlen als „Ich bin wütend“. „Nachdenken geschieht“ ist auf eine Art wahrer und müheloser als „Ich denke nach“. Allerdings sollten wir auch wachsam dafür sein, wenn solche Sprachmuster zu einer neuen starren Gewohnheit werden. Dann enden sie manchmal in einer kaum zu überbietenden Künstlichkeit. „Hier ist niemand da, der jemals etwas getan oder gelassen hat“. Stimmt! Aber dieser Niemand könnte das doch besser in edlem Schweigen kommunizieren. Und meist ist der Einzige, der andere von seinem Niemand-Sein überzeugen muss, ein fetter Jemand.

Wieder normal werden
Nachdem ich selbst solch eine Phase des Advaitasprechs durchlaufen habe, bin ich langsam wieder auf den Geschmack des Normalen gekommen. Ich finde es mittlerweile viel spannender eine Sprache zu benutzen, die sich natürlicher anfühlt. Das spricht vielleicht auch an, die noch nicht in Kontakt mit Advaita- und Satsangideen gekommen sind, aber sich sehr wohl nach Freiheit sehnen und reif für ein tiefes Verständnis sind.
Dabei gönne ich mir immer mal wieder ein wenig Advaitasprech, eben weil es auch so gut  Wahrheit ausdrückt. Aber wer die Keiner-ist-hier-Sprache nicht versteht kann bei mir gerne nachfragen. Im Gegensatz zu dem oben erwähnten Lehrer. Von ihm habe ich noch eine vielsagende Geschichte gehört: Eine Teilnehmerin einer seiner Vorträge rief den Lehrer am Tag nach der Veranstaltung an. Ihr hatte der Vortrag gut gefallen, sie hatte allerdings noch eine dringende Frage. Der Lehrer ging ans Telefon. Die Frau begann: „Also ich habe da noch ein Frage…“ Weiter kam sie nicht. Sie hörte aus der Leitung nur noch ein genervtes „Es gibt kein Ich!“ und schon hatte der Lehrer schon aufgelegt. Das mag man „radikale Lehre“ oder „absolute Arroganz“ nennen.

Denke ich noch?
Zurück zur Frage „Denke ich noch?“. Heutzutage neige ich oft zu einer verdammt normalen Antwort: „Ja klar denke ich noch! Ich bin doch nicht zu einem hirnlosen Deppen geworden.“ Und während diese Antwort gedacht, gesagt oder geschrieben wird, ist im Hintergrund trotzdem die Gewissheit da, dass es tatsächlich kein Ich gibt, welches diesen Gedanken eigenständig hervorbringt; dass nichts anderes als das allumfassende SEIN genau diesen Gedanken gerade jetzt denkt; und dass auf einer noch tieferen Ebene selbst der Gedanke „Gedanke“ ein substanzloses Phänomen ist, das niemals existiert hat - im Sinne von „aus sich selbst heraus bestehend“.
Und hier fällt mir banaler Weise der alte Schlager von Juliane Werding ein: „Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst…“. Wenn wir das erkennen, haben wir ein leichtes Spiel – mit oder ohne Advaitasprech.

Torsten Brügge, Hamburg 3.12.2013



 


 

 
 




 



 





 

 

 

 


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