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Marianne Gallen, Torsten Brügge und Wolf Schneider bloggen zu den Themen Spiritualität, Psychologie und Bewusstseinsentwicklung.

Wolf Schneider

Wolf (Sugata) Schneider schreibt darüber, was ihm so auffällt, zum Beispiel über Identität und Inszenierung.

Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

ein Blogbeitrag von Torsten Brügge

Auf einen vor Lebensgefahr flüchtenden Menschen aus den "Südstaaten" kommen 99 in relativ sicheren Verhältnissen lebende Menschen in den "Nordstaaten"

Dieser Tage werden die Nachrichten von Bildern beherrscht, auf denen immer wieder große Mengen von Flüchtlingen zu sehen sind. Dies erweckt leicht den Eindruck einer "Überschwemmung" mit "Flüchtlingswellen" der westlichen, europäischen Gesellschaft mit flüchtenden Menschen aus südlichen Krisenregionen.

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

Da schlachten sie einander ab – in Syrien, im Irak und an so vielen anderen Orten in der Welt gibt es Wirtschafts- und Religionskriege. Jetzt schlägt der Hass bis nach Paris durch und metzelt ausgerechnet diejenigen nieder, die das vielleicht einzige, was uns aus diesem Wahnsinn retten kann, unverdrossen vertreten: den radikalen, vor keinem Tabu zurückschreckenden Humor. 

Was bringt die Menschen eigentlich zu all diesen verrückten Glaubensvorstellungen: Jihad, Paradies, Hölle, Jüngstes Gericht? Dann stellen sie auch noch Gesetze auf, die aus dem Jenseits begründet werden und beharren darauf, damit Recht zu haben. Wer nicht erfahren hat, was Buddha und Jesus, Rumi und Meister Eckhart, Walt Whitman und Osho erfahren haben, wird nicht verstehen, was religiöse Menschen antreibt. Und was einen Abu Bakr al-Baghdadi, den Kalifen des IS in Syrien, von einem Dalai Lama unterscheidet. Beides sind hochreligiös motivierte Menschen, der eine bringt ungeheuren Schaden über die Menschheit, der andere unermesslichen Segen. 

Warum wird das nicht erforscht? Warum gibt es keine wissenschaftlichen Institute, die sich damit befassen, keine TV-Serien, Zeitschriften, Welt-Konferenzen hierzu? Auch in den Antworten auf das Massaker von Paris, die man jetzt überall liest, dämmert kaum irgendwo eine Lösung auf. Die Gewalt, der wir im Islam begegnen, ist auch schon in der jüdischen und christlichen Religion beheimatet. Das christliche Alte Testament (die jüdische Tora), strotzt vor Gewalt, ebenso wie der Koran. Solange noch Mächtige irgendeine dieser alten Erzählungen für eine Heilige Schrift halten, der wir heute zu folgen hätten, wird es religiöse Kriege geben und religiös begründete Massaker. Und sei es, wie so oft bei Kriegen und anderen Schandtaten, dass die Gründe wirtschaftliche sind, man die eigenen Motive aber aufwertet mit der Metaphysik einer anerkannten sozialen Gruppe. 

Die drei gewalttätigsten Religionen der Erde beziehen sich alle drei auf Stammvater Abraham, der dafür geehrt wird, dass er fast seinen eigenen Sohn abgemurkst hätte, weil ihm in einer Vision ein Phantom erschien, welches das verlangte. Kein Wunder, dass diese drei Religionen gewalttätig sind! Wir sollten lieber Väter und Mütter ehren, die ihren Kindern niemals sowas antun würden, egal welche Visionen sie haben. 

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

Gedanken zum Sinn eines transchristlichen Weihnachtsfestes 

 

Weihnachten ist das auf der ganzen Welt interkulturell am weitesten verbreitete Fest. Auch in China, Japan, Neuguinea und Chile wird es gefeiert, und das auf diesem Fest am meisten gesungene und weltweit bekannteste Lied ist das deutsch-österreichische »Stille Nacht, heilige Nacht«. Erfreulich, dass hier mal ein deutsches Kulturgut, das nichts mit Krieg und auch nichts mit »Vorsprung durch Technik« zu tun hat, die Welt erobert hat – und obwohl christlich, enthält es einen transkulturellen Kern: die Stille.

 

Die unbesiegbare Sonne

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

Hallo Torsten,

nachdem ich gesehen hatte, dass du in deinem Blogeintrag vom 8. Mai Ken Jebsen aufgrund von Benjamin Krämers Einwand erst rausgenommen, ihn dann wieder reingenommen hast, fühlte ich mich angetickt, da doch mal selbst zu schauen, wer das ist. Ich kannte Jebsen bisher nicht. (In manchen Fällen funktioniert das Skandalisieren also, um bekannt zu werden).

(Aufgrund eines technischen Problems hatte ich Monate lang keinen Blogeintrag schreiben können und hatte auch keine Lust bzw. keine Zeit, mich dem Problem zu widmen. Nun habe ich es heute endlich mithilfe meines Webredakteurs lösen können. Dank also auch in der Hinsicht an Ken Jebsen ;-)

Ich hab mir dann den Youtube-Film angesehen, auf den du gelinkt hast, in dem er von einem Radio-Redakteur der Piraten interviewt wird und habe trotz der Länge dieses Films ihn bis zu Ende gesehen. Aus verschiedenen Gründen: wegen der m.E. tatsächlich existierenden Maulkörbe bzgl. Israel und Palästina, wegen der leidigen Frage was (politisch) braun und deshalb für Gutmenschen "untouchable" ist, und auch weil sein Ranting so nervt und doch so faszinierend leidenschaftlich ist, alles das hat mich dabei festgehalten.

Erstmal: Ich finde es gut, dass du Jebsens Namen in deinen Blog-Text wieder reingenommen hast. Er hat was zu sagen. Ausgrenzen ist (meist) keine gute Methode. Auch wenn Jebsen in manchem irrt (wie du und ich und wir alle) ist das kein Grund, ihn auf Verdacht als Braunen (Rechten) zu behandeln, nur um dadurch nicht selbst in Verruf zu kommen. Ausgrenzungsmethoden der politischen Korrektheit sind nicht nur nur Denkblockaden, innovationsfeindlich und einer Diskussionskultur unwürdig, sie sind auch menschlich unfein, können in Mobbing ausarten, haben schon 'Existenzen' (wirtschaftlich) vernichtet und Menschen in den Selbstmord getrieben. Obwohl es andererseits verständlich ist, dass man sich mit Menschen, die einen aufgrund einer Besessenheit, eines Ticks oder sonst einer Verirrung nerven, nicht beschäftigen will. Ich auch nicht. Ich möchte soweit ich kann der Souverän bleiben, der selbst entscheidet, welchem Thema er sich zuwendet.

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

 

Morgen früh beginnt in Berlin das 3-Tages-Event »Forum Erleuchtung«, auf dem sich etwa 35 aufgewachte spirituelle Lehrer vor Publikum treffen, wie es dort auf der Webseite heißt. Ich kenne die Veranstalter ein bisschen – soweit sehr sympathische Menschen – und viele der dort auftretenden spirituellen Lehrer, und ich schätze die Demontage des Erleuchtung-Begriffs, die dort betrieben wird. Auch scheint mir szeneweit ein gewisser Demokratisierungsprozess des einst so elitären Status der Erleuchtung bzw. des Erwachtseins im Gange zu sein, den dieses Forum fördert: Erleuchtung für alle!

 

»Die Erleuchtungsfalle«

Solche Demontagen des Erleuchtungsbegriffs gibt es seit es diesen Begriff und die damit verbundenen Mythen gibt. Das Buch »Die Erleuchtungsfalle« von Klaus-Peter Horn, das ich Mitte der 90er Jahre herausgegeben habe, knüpfte daran an, in damals noch nur für sehr wenige verständlicher Weise. Heute ist das anders. Nicht nur streben heute viel mehr Menschen nach Erleuchtung und Erwachen, es erwachen auch immer mehr aus diesem Streben. Das Buch »Erleuchtung – Phänomen und Mythos«, das vom Forum Erleuchtung 2012 herausgegeben wurde, stellt die heutige Haltung dieses Forums zu diesem Thema recht gut dar. Katharina Ceming hat es in unserer Zeitschrift Connection Spirit sehr positiv rezenziert.

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

Die Vorhut der Ökos, der Grünen war ausgebrannt. Diese Pioniere wollten eine Veränderung in der Außenwelt, in der Politik; sie wollten, dass die Naturzerstörung endlich aufhört. Dabei vergaßen sie, dass auch ihre Innenwelt wichtig ist: Wenn Menschen ihre eigene, innere Natur missachten, um die äußere Natur zu retten, dann muss das schief gehen. Dann verbittern sie und werden gewalttätig oder depressiv. Es musste in der Ökobwegung etwas Neues geben, so etwas wie die Tiefenökologie. Diese von Vorreitern wie Joanna Macy und Thich Nhat Hanh vertretene Richtung des Natur- und Weltbegzugs bezieht das Innere mit ein; sie weiß um den Bezug zwischen innen und außen. Sie erkennt den Organismus der Erde – Gaia – als ein Ganzes und ebenso die Innen/außen-Ganzheit jedes einzelnen Wesens, das dort lebt, fühlt und wahrnimmt. 

 

Gemeinplätze der Popspiritualität

Da nun ein Großteil der »Meme« – der sich ausbreitenden Denk- und Fühlweisen – von Psychos, Spiris und Esos in den Mainstream hineindriften, muss jetzt auch die spirituelle Bewegung eine »Tiefenspiritualität« entwickeln. Was im Mainstream unter dem Begriff »spirituell« angekommen ist, das sind die am leichtesten verdaulichen Gemeinplätze der spirituellen Bewegung, das Anpassbare. Das, was man verkaufen kann. Das, womit der Bürger dieser Konsumgesellschaft seine Komfortzone nicht zu verlassen braucht. Dazu gehören das positive Denken, das Resonanzgesetz, die Bevorzugung einer Kischversion des Herzens gegenüber dem geschmähten Kopf, die Sinnfindung auf Teufel komm raus (»Es gibt keine Zufälle«); das psychoanalysierende Überinterpretieren von Ereignissen, die ganz profane Gründe haben können; die umfassende Akzeptanz, ja Verehrung jeder Art von innerer Stimme oder Eingebung; die Künstlichkeit eines Selbstes, das meint, sich vom Ego absetzen zu können ohne dabei werten zu müssen – und vieles andere mehr. 

 

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Ich sitze grad an unserem kommenden Schaman-Heft, mit dem Schwerpunktthema »Die Heilkraft des Heiligen«, mit den Fragen: Was ist eigentlich heilig? Und was ist es, das heilt?

Da begegnet mir auch das mysteriöse Thema der »schamanischen Krankheit« wieder. In gewissen Traditionen werden Schamanen ja nicht einfach ausgebildet oder eingeweiht, um dann als solche ihren Job zu tun, sondern es ist eine Krankheit, die sie »ruft«. Schamane zu sein war nicht immer ein sonderlich attraktiver Job, wer wollte das schon machen – im Gegensatz zu heute, ähäm, wo das vielleicht bald eine Variante des Heilpraktikerscheins wird, neben dem HP psych. Aber dann wurden sie gerufen, diese besonderen Individuen, und zwar nicht durch Gott oder irgendwelche Engel, sondern durch eine Krankheit. Die war manchmal so schlimm war, dass sie zum Tod geführt hätte, wenn nicht der von ihr Befallene schließlich nachgegeben hätte: Okay, ich akzeptiere. Werd' ich halt Schamane.

 

Entfremdung

Warum bin ich Verleger geworden und Autor? Nein, so schlimm ist es bei mir noch nicht. Das Leiden ist auszuhalten, und es haben mich auch keine Krankheiten gerufen, die mir dann diktierten das zu tun, was ich jetzt tue, und doch … manchmal, wenn ich was anderes will als ich jetzt tue (woanders gibt's mehr Geld und mehr Freizeit) weigert sich mein Körper. Deshalb kam mir beim Bearbeiten der Texte für unser aktuelles Schaman-Heft der Gedanke, dass die Schamanenkrankheit vielleicht nur eine Extremform der Weigerung des Körpers ist, der sich wehrt, wenn du einem inneren Ruf nicht folgst. Oder, noch anders gesagt: Wenn wir uns zu sehr von uns selbst entfremden, uns zu sehr von dem entfernen, was wir innerlich zutiefst wollen, dann werden wir krank. 

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Grad hab' ich von Sibylle (aus unserem Connection-Team), die dort mitgetanzt hat, einen Link zu diesem 3-min Film bekommen und bin total gerührt. Auch wenn es nicht eine Milliarde waren, die da »aufgestanden« sind. Vielleicht waren es nicht mal weltweit eine Million. Aber es ist ein Anfang, und die Art, das so tänzerisch, liebevoll, anmutig und medienwirksam zu machen, finde ich großartig. Leider hatte ich die Info hierüber zu spät bekommen, um den Aufruf zu diesem Flashmob verbreiten zu helfen.

Es müssen noch viel mehr werden, die da aufstehen, denn es sind gut möglich tatsächlich eine Millarde Frauen in der Welt, die Gewalt erfahren haben, weil sie Frauen sind (und nicht nur, weil wir Menschen in unserem Leben eben auch Gewalt erfahren). Schätzungsweise 140 Millionen Frauen weltweit sind genital beschnitten, ungefähr 3 Millionen kleinen Mädchen jährlich wird dieses furchtbare Leid jedes Jahr erneut angetan, trotz all der Gesetze, die das verbieten. Aus Tradition, aus Angst – auch Angst vor der Lust der Frauen. Und es gibt noch viele, viele andere Arten von Gewalt gegen Frauen: Schläge, Missbrauch, Sklaverei und Kindstötungen, weil arme Familien vielerorts es sich nicht leisten können ein (weiteres) Mädchen aufzuziehen, geschweige denn es zu verheiraten, und weil das alles so sehr von frauenfeindlichen Traditionen (Du musst heiraten! Du bist bloß eine Frau!) und mächtigen Ängsten gesteuert wird.

Wenn ich da diese hundert (oder wie viele) Frauen auf dem Stachus tanzen sehe, kommen mir die Tränen – Freudentränen über dieses Grüppchen Bewegter, die sich da trotz der Kälte auf diesen zentralen Platz begeben haben und tanzen. Die Revolution muss eine freudige sein, keine bittere, auch wenn das Leid bitter ist!

Wir sind noch um den Faktor tausend zu wenig, das stimmt. So geht es den Pionieren halt. Erst sind es nur sehr wenige …

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Veröffentlicht von am in Wolf Schneider

Mein erster Blog in diesem neuen Format ... mal sehen, ob das alles klappt ...

Als aktuellen Anlass nehme ich eine Stelle aus dem gerade erschienenen Heft von »Tattva Viveka« (Titelthema »Keine Angst vor Sekten«), ein Zitat von meinem Freund und Kollegen Ron Engert, dem Herausgeber und Inhaber dieser Zeitschrift. (Wir haben seit vielen Jahren Abotausch und treffen uns auch dann und wann, auf der Buchmesse oder auf Konferenzen). Er hat dort das Buch »Erleuchtung – Phänomen und Mythos« rezensiert, das auf 700 Seiten mehr als 40 Beiträge von sogenannten »Erwachten« aus der Satsang-Szene zusammenfasst. Ein Buch, das Katharina Ceming bei uns sehr positiv rezensiert hat. Ron aber hat dazu gemischte Gefühle: 

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